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Atherom und dünneres Haar ringsherum?

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  • Atherom und dünneres Haar ringsherum?

    Hallo,

    seit einigen Jahren habe ich am Scheitel in einem Radius von etwa 8cm dünneres Haar bekommen (bin 31, weiblich und ansonsten gesund). Ich bin beim Arzt gewesen und es wurde ein Blutbild gemacht, jedoch konnte nichts, bis auf einen leichten Vitamin D Mangel, festgestellt werden. Dagegen habe ich vor einem Jahr Tabletten bekommen - mein Vitamin D Spiegel ist nun in Ordnung, aber an den Haaren hat sich nichts geändert. Ich habe die Pille abgesetzt vor über einem Jahr, aber auch dies hat nichts bewirkt. Ich verwende seit ein paar Jahren nur noch Shampoos aus Naturpordukten ohne chemische Inhaltsstoffe, aber auch dadurch hat sich nichts gebessert.

    Ich habe jedoch in der besagten "Haarausfallzone" von ca. 8cm Durchmesser ein Atherom (Grützbeutel). Mittlerweile ist es bestimmt eineinhalb Zentimeter groß und ich habe vor, es entfernen zu lassen. Mein Arzt sagte mir jedoch, dass das Atherom nichts mit dem dünner werdenen Haar zu tun hat, aber jetzt im Nachinein finde ich es komisch, dass die Haarprobleme mit dem Atherom eigentlich angefangen haben.

    Hat jemand Erfahrungen oder Informationen hierzu? Mich interessiert brennend, ob die Haare vielleicht wieder dichter werden, wenn das Atherom entfernt ist?

    Danke,
    Lena

  • Re: Atherom und dünneres Haar ringsherum?

    Es tut mir leid, aber von einem solchen Zusammenhang ist mir nichts bekannt.

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    • Re: Atherom und dünneres Haar ringsherum?

      "Atherom: Ursachen und Risikofaktoren

      Ein Atherom entwickelt sich meist in der Kopfhaut aus einer Haarwurzel (Follikel) – genauer gesagt aus dem schmalen Kanal, in dem der Bereich des Haares sitzt, der noch unter der Haut verborgen liegt. Bei jedem Haar mündet eine kleine Talgdrüse in diesen Kanal. Sie sorgt dafür, dass das Haar mit einem Film aus öliger Flüssigkeit – Talg – ummantelt wird. Sind die Talgdrüsen sehr aktiv, werden die Haare schnell fettig.

      Der Ausführungsgang der Talgdrüse kann in einem bestimmten Bereich, dem sogenannten Isthmus, verstopft sein, beispielsweise durch kleine Fettkristalle oder Hautzellen. Der Talg kann nicht mehr ungehindert abfließen, die Drüse allerdings produziert ihn immer weiter. Nach und nach staut sich der Talg und die Haarwurzel wird zu einer runden „Blase“ aufgepumpt – es entsteht ein Atherom.

      Dieser Mechanismus erklärt auch ein spezielles, charakteristisches Merkmal des Atheroms: Die Haut, welche die Zyste umspannt, gleicht im Aufbau jener Haut, die jede einzelne Haarwurzel umgibt. Man spricht auch von einer Trichilemmalzyste. Betrachtet man eine Atheromhülle unter dem Mikroskop, lässt sich außerdem meist feststellen, dass sie mit Keratin verhornt ist; dieses harte Material bildet auch Haare und Nägel. Durch diese Haut unterscheidet sich das Atherom von anderen Zysten und Geschwulsten."

      Man kann sich glaub ich vorstellen, dass da kein Haar mehr wächst und ich kann die Erklärung nachvollziehen.

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