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Haare dünnen aus und Kopfhautschmerzen

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  • Haare dünnen aus und Kopfhautschmerzen

    Hallo!

    Ich bin 25 Jahre alt und habe festgestellt, dass sich meine Haare offenbar seit etwa einem Jahr ausdünnen. Ich habe nicht wirklich das Gefühl gehabt, dass ich mehr Haare herausbürste, aber ich habe eines Tages festgestellt, dass an meinem Hinterkopf Stellen der Kopfhaut zu sehen sind. Ich habe nun den Eindruck, dass die Haare überall immer dünner werden, dass man die Kopfhaut sehen kann. Ich fühle mich inzwischen schon richtig unwohl und trage die Haare nur noch im Zopf. Zusätzlich kommen seit einigen Wochen immer wieder Tage vor, an denen meine Kopfhaut schmerzt und sehr empfindlich ist.

    Meine Mutter hat auch schon seit vielen Jahren dünnes und stellenweise lichtes Jahr. Möglicherweise mag es genetisch bedingt sein. Aber ich wundere mich doch, wie sich die Haare so rapide ausdünnen können. Deshalb möchte ich gerne wissen, ob folgende Umstände dafür in Frage kommen könnten:

    1. Ich nehme die Pille (Miranova) schon seit 7 Jahren ohne Probleme. Anfang letzten Jahres habe ich allerdings auf Langzeitzyklen umgestellt. Kann das zu einer solchen Haarausdünnung führen? Als ich daraufhin letzten Monat wieder einen kurzen Zyklus einführen wollte, fielen mir noch mehr Haare aus.

    2. Ich nahm letztes Jahr das Antidepressivum Venlafaxin. Kann dies zur Haarausdünnung führen? Selbst wenn es schon seit Monaten wieder abgesetzt ist?

    3. Außerdem färbe ich mir die Haare schon seit 6 Jahren, bisher ohne Probleme. 5 Jahre bin ich dafür zum Friseur gegangen. Seit einem Jahr färbe ich selbst mit günstigeren Produkten.

    Es wäre toll, wenn ich einen Ratschlag bekommen könnte.

    MfG, Cola710

  • Re: Haare dünnen aus und Kopfhautschmerzen


    Es ist kein Wunder dass die Haare ausfallen und du Antidepressivum Venlafaxin nimmst. Lese doch einfach den Beipackzettel deiner Pille durch.

    Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 von 100 Anwenderinnen können betroffen sein):
    Stimmungsschwankungen, Depression
    Kopfschmerzen
    Übelkeit, Bauchschmerzen
    Brustschmerzen oder Empfindlichkeit der Brust
    Gewichtszunahme
    Gelegentliche Nebenwirkungen (1 bis 10 von 1.000 Anwenderinnen können betroffen sein):
    Abnahme des Geschlechtstriebs (Libidoabnahme)
    Migräne
    Erbrechen, Durchfall
    Hautausschlag
    Juckreiz, Akne
    Anschwellen der Brüste
    Wassereinlagerung (Flüssigkeitsretention)
    Seltene Nebenwirkungen (1 bis 10 von 10.000 Anwenderinnen können betroffen sein):
    Kontaktlinsenunverträglichkeit
    Allergische Reaktion
    Zunahme des Geschlechtstriebs (Libidozunahme)
    Ausfluss aus der Scheide oder Brust
    Hautrötungen, Flecken auf der Haut
    Gewichtsabnahme
    Die folgenden schweren Nebenwirkungen wurden etwas häufiger bei Frauen, die die „Pille“ einnehmen, berichtet, allerdings ist ungeklärt, ob diese Erhöhung der Häufigkeit durch die Anwendung ausgelöst wird (siehe auch Abschnitt 2 „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Miranova ist erforderlich“)
    Venöse oder arterielle Blutgerinnsel
    Erhöhter Blutdruck
    Lebertumore oder Brustkrebs
    Auch die nachfolgenden Erkrankungen wurden mit der „Pille“ in Verbindung gebracht:

    Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Epilepsie, Migräne, Endometriose (mit Symptomen sehr schmerzhafter Monatsblutungen), gutartige Gebärmuttertumore, Porphyrie (eine Stoffwechselerkrankung, die Bauchschmerzen und neurologische Störungen hervorruft), systemischer Lupus erythematodes (bei dem körpereigene Organe und Gewebe vom Immunsystem angegriffen und geschädigt werden), Herpes in der späten Schwangerschaft, Chorea Sydenham (schnelle, unwillkürliche zuckende oder ruckartige Bewegungen), hämolytisch-urämisches Syndrom (eine Erkrankung, die nach durch E. coli-Bakterien ausgelösten Durchfall auftritt), Leberprobleme, die als Gelbsucht sichtbar werden.

    Die Estrogene in der „Pille“ können bei Frauen, die an einer erblichen plötzlich auftretenden Schwellung der Haut, der Schleimhäute, der inneren Organe oder des Gehirns(hereditäres Angioödem) leiden, die Symptome des Angioödems auslösen oder verschlimmern.

    Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

    Kommentar


    • Re: Haare dünnen aus und Kopfhautschmerzen


      Was H. schreibt ist durchaus im Rahmen der Möglichkeiten. Es kann aber noch weitere Gründe für das Ausdünnen geben.
      Ich rate Ihnen, sich an einen auf Haare spez. Dermatologen zu wenden, um eine exakte Diagnose zu bekommen. Adressen hierzu finden Sie u.a. auf meiner Homepage.

      HG
      Jenny Latz

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