• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Seit Dezember Haarausfall und viele Fragen...

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Seit Dezember Haarausfall und viele Fragen...

    Hallo,

    ich lese schon seit einiger Zeitz hier mit, kam aber noch nicht dazu hier zu schreiben. Vielleicht ging es mir dafür anfangs auch einfach zu schlecht mit dem Haarausfall...
    Inzwischen kann ich (jedenfalls derzeit) etwas entspannter damit umgehen oder es möglichst, zumindest tagsüber unter Ablenkung, "ignorieren". Anfangs hat das ganze mich so dermaßen fertig gemacht, dass ich wieder panikattacken bekam und sogar wieder mit dem Rauchen angefangen habe weil mir plötzlich alles egal war...(blöde Idee, is mir klar.)

    Nun zu meiner HA-Geschichte:
    Im Dezember bemerkte ich erstmals das meine Haare insgesamt viel dünner und weniger wirkten. Erst darufhin achtete ich auf die tägliche Ausfallmenge. Es war nie dramatisch viel, aber eben deutlich, deutlich mehr als üblich!
    Ich hatte bis August letzten Jahres noch ganz feuerrote Haare und wollte aber gern wieder blond sein... Ich fand eine Friseurin, die mir an einem Tag die Haare von feuermelderrot in "rosa-blond" umwandelte. Mit dreimaligem(!) hochprozentigem blondieren

    Schon beim ersten Kämmen rieselte es die ersten Haare. Die Kopfhaut war entsprechend gereizt und gerötet. Die Haare seither eine Katastrophe... Strohig, brüchig, glanzlos.
    Dann ließ ich noch zwei mal den Ansatz nachblondieren. Beim zweiten blondieren brannte die Kopfhaut schon so dermaßen, dass mir erste Zweifel kamen, wie lange das wohl noch gut ginge.

    Es kam der Dezember, der HA und seither blondiere ich nicht mehr.
    Als ich den HA feststellte ging der erste Weg zum Hausarzt, da ich zusätzlich zum HA immer müde, abgeschlagen, depressiv und extrem infektanfällig war.
    Die Blutentnahme ergab einen Ferritinwert von 22, auf den ich nun alles schob.
    Ich nahm von da an (Mitte Januar) täglich eine Ferro-Sanol und Kräuterblut zusätzlich.
    Der HA wurde nicht besser, eher schlimmer, zudem unreine Haut und ein extremes Jucken und Brennen im hinteren Kopfhautbereich. Ausserdem Schuppen (hatte ich vorher nie Probleme mit!)

    Ich bekam Panik und ging zu einer Haarsprechstunde in Köln.
    Ergebnis: Sieht nicht aus wie AGA, ZUpftest auch negativ, kein Trichoscan nötig. Aber extrem gereizte Kopfhaut. 1 Woche Cortison und spezielles Shampoo sollten helfen.
    Half aber nicht. Nicht wesentlich.

    Meine Angst wurde immer größer, das Jucken auf der Kopfhaut auch. Ich bekam nun auch Pickel auf der Kopfhaut und die Haare wurden super schnell fettig.
    Ich begann fast täglich Fotos von meinem Kopf zu machen und mir 30.000 mal täglich den Scheitel anzusehen. Natürlich erkannte ich schnell eine Lichtung im Scheitelbereich und mir fiel auf, dass der Mittelscheitel am Hinterkopf sichtbar war... Nun ist das große Problem, dass ich mir vorher meinen Kopf nie so genau von oben oder hinten angeschaut habe, habe also kaum vergleich. Auf ganz alten Fotos sieht man nur, dass ich schon immer einen eher breiteren, ungleichmäßigeren Scheitel hatte.
    Kann aber seither die Haare nurnoch zusammengebunden tragen, da mich dieser sichtbare Scheitel hinten so stört (zumal die Kopfhaut dort immer feuerrot ist)
    Geheimratsecken hatte ich schon als Kind, ob die jetzt schlimmer sind, kann ich garnicht sagen. Glaube schon.
    Vorne am Stirnansatz scheinen mir auch deutlich weniger Haare zu sein. Aber auch einige kurze, neue Haare.
    Auf jeden Fall, sind so "zackige Stellen im Scheitel, ihr nennt das hier "tannenbaummuster", glaube ich. Aber die sind überall wo ich den Scheitel ziehe.
    Aber die Haare sind auch insgesamt viel dünner. Ich kann überhaupt nicht ausmachen wo der HA am stäksten ist, es ist auf dem ganzen Kopf, überall weniger. Und die haare sind so weich und kraftlos, so als ob man zu vie Spülung benutzt hat. Auch in den Längen und nicht nur am Ansatz.
    Erschreckend finde ich einfach, wie plötzlich das anfing und wie schnell es jetzt voran schreitet. Es wird echt wöchentlich(!) weniger, vor allem so insgesamt...

    Ich habe jetzt einfach Angst, dass mir die Zeit davon läuft. War vor zwei Wochen noch einmal bei einem (angeblich) auf HA spezialisiertem Hautarzt. DEr sagte nur:
    "Hm, sieht nicht aus wie Glatze bei einem Mann!"
    DAS war seine Diagnose!
    Er wollte einen Trichoscan machen, ich lehnte ab, wollte von der Praxis nix mehr wissen.
    Jetzt habe ich wieder einen Termin Anfang nächsten Monats bei einem weiteren Hautarzt.
    Die Kopfhaut ist noch immer sehr gerötet, brennt zwischendurch und juckt, besonders im Hinterkopfbereich. Ausserdem ist die Kopfhaut sehr fettig und oft von so einem weißen, leichten Belag überzogen...Iiiiiiiihhhhh
    Zwischenzeitlich war ich nochmal bei meinem Hausarzt, weil es mir auch körperlich immer schlechter geht.
    Herzrasen, Schwindel, SChwäche, Müdigkeit, Übelkeit, Sodbrennen, Depressive oder gereizte Stimmung, Schlafstörungen.... Alles echt belastend!

    NUn kam heraus, dass ich zu dem niedrigen Ferritinwert auch noch recht schlechte VitaminD und VitaminB12-Werte habe.

    Vitamin D 8,0 Norm: 20,0-70,0
    VIt.B12 240 Norm: 211-946

    Schilddrüsenwerte aber o.k. Ferritin wurde leider nicht erneut bestimmt, Zink war "nicht möglich"

    Meint ihr, der HA könnte tatsächlich durch diese "Nährstoffdefizite" entstanden sein? Wie gehe ich jetzt am besten vor? Habe weiterhin FerroSanol und bekomme jetzt noch Tabletten für VitaminD. Ausserdem muss ich jetzt Omeprazol wegen meiner ständigen Magenbeschwerden nehmen.
    Ist es sinnvoll noch weitere Werte bestimmen zu lassen oder zusätzliche Präparate einzunehmen?
    Und können diese Kopfhautprobleme auch mit einem Nährstoffmangel zusammenhängen?

    War auch schon beim Frauenarzt vor drei Wochen und habe von der Pille Bellissima wieder zu der Valette gewechselt, da ich hoffte der HA und die ständige Übelkeit könnten davon kommen, brachte aber auch nichts. Im Gegenteil, seit dem Pillenwechsel verlier ich glaub ich noch mehr Haare.

    Noch zu meiner Person:
    weiblich, 29 Jahre alt, Vegetarier, keine erbliche Vorbelastung (jedenfalls niemand, der wirklich Glatze hatte, dafür haben wir alle Geheimratsecken, dabei aber volles, sehr dickes Haar) bisher sehr dicke, volle Haare. HA und dünnes Haar kam sehr plötzlich.

    Ich bin soooo gespannt was ihr dazu sagt...
    Ich finde auch, dass bei einigen Frauen der Scheitel auch so aussieht wie bei mir und denke mir dann immer, dass diese Frauen das vielleicht völlig normal finden und auch keinen HA haben, das somit also vielleicht normal ist und bei mir auch schon immer so war... Oder ich denke mir, dass der Scheitel natürlich lichter wird, wenn insgesamt die Haare weniger werden, is ja eigentlich logisch, oder?
    So tröste ich mich immer ein wenig vor der Horrorvostellung AGA... Über eine möglcihe AGA werde ich mir dann vielleicht nach dem nächsten Hautarztbesuch, oder eurer Meinung diesbezüglich, nochmal Gedanken machen. (wenns denn mal ein guter Hautarzt ist *hoff*)

    Soooo, sorry wegen des langen und vielleicht etwas chaotischen Textes aber das ganze geht nun schon so lang... Weiß immer gar nicht wo ich anfangen und aufhören soll zu erzählen.

    Jetzt ist es wenigstens mal raus. Das tut schonmal gut....

  • Re: Seit Dezember Haarausfall und viele Fragen...


    Hallo,

    zunächst herzlich Willkommen bei uns hier im Forum Haarausfall!

    Auch wenn Sie mich nicht direkt ansprechen, möchte ich doch gerne eine erste Antwort geben.
    Ein so niedriger Ferritin-Spiegel kann durchaus HA nach sich ziehen. Das braucht sehr viel Geduld. Erst müssen die Speicher wieder gefüllt sein. Dann ca. 6 Wochen später kommt diese Information sozusagen bei den Haarfollikeln an, die sich wieder "neu sortieren". Und einige Wochen später erst kann man selbst den Haarwuchs feststellen.

    Zusätzlich ist es natürlich möglich, dass die Entzündung der Kopfhaut eine weitere Ursache für Ihren HA darstellt. Hier muss nach den genauen Ursachen für die Entzündung gesucht und diese behandelt werden.

    Sollte der Hautarzt, mit dem Sie nicht zufrieden waren, in der Liste auf meiner Website stehen, bitte ich um private Info, dies hilft mir die Qualitätsstandards hoch zu halten.

    Hoffe, ich konnte Ihnen fürs erste helfen.

    HG
    Jenny Latz

    Kommentar


    • Re: Seit Dezember Haarausfall und viele Fragen...


      Hallo Chima,

      ich hatte seit September 2012 sehr starken Haarausfall. Es ging etwa 4 Monate so. Bei mir gab es mehrere mögliche Ursachen (unterirdischer Ferritin-Wert von 9, SD, Pille abgesetzt, Stress wegen Umzugs). Es hat sich nun beruhigt, aber ich wache immer noch mit Argusaugen.

      Ich weiß das aus eigener Erfahrung, und es ist schwer zu ertragen, aber das einzige was hilft: hab Geduld.

      So einen Eisenwert kriegt man nicht schnell wieder hoch. Das allein braucht gerne mal drei Monate. Ich nehme immer noch Eisentabletten und achte auf die Ernährung (sollte man ja immer).

      Ich war auch sehr panisch, unsicher, hab mich verkrochen und mich tausendmal im Spiegel begutachtet. Nur das macht es viel schlimmer.

      Mir haben meine Freunde und Partner sehr geholfen, und das Forum, sich Bestätigung holen, dass alles ok ist, auch wenn die Haare mal komisch aussehen. Aus Panik hab ich auch viel Quatsch gemacht, mir teure Tinkturen und Shampoos andrehen lassen.

      Selbst, da es bei mir nun besser ist, sind die Haare ausgedünnt. Und als ich hier im Forum zum ersten Mal laß, dass es gut und gerne ein Jahr dauert bis sich alles erholt, konnte ich es nicht glauben. Aber es ist so.

      Bis die Haare wieder wachsen und das sichtbar wird, dauert es eben sehr lang. Hab Geduld! Und such Dir einen guten Hautarzt, der alle nächsten Schritte koordiniert. Wenn es keinen guten gibt, dann Frau Latz fragen oder erstmal einen vertrauensvollen Allgemeinarzt aufsuchen, der das Vorhegen mit einem bespricht. Aber wie gesagt, lass Dir auch das Ruder nicht aus der Hand nehmen, bei mir war es erstaunlich, was einem Ärzte alles andrehen usw. usf.

      Liebe Grüße,
      Sabinu

      Kommentar


      • Re: Seit Dezember Haarausfall und viele Fragen...


        Hey, deine HA-Erfahrung klingen wirklich übel. Und so eine Diagnose von nem Arzt ist echt eine Frecheit. Meine Empfehlung: Such dir einen Arzt dem du vertrauen kannst und lass einen Trichoscan oder Kopfhautbiopsie machen. Mir hat es geholfen die Art des HA zu bestimmen. Jetzt nehme ich seit ein paar Wochen ein Mittel dagegen und ich habe das Gefühl es ist schon besser geworden.

        Kommentar



        • Re: Seit Dezember Haarausfall und viele Fragen...


          Hallo Sabinu,

          toll, Ihre aufmunternden Worte! Danke für die Unterstützung!

          Frohe Ostern!
          Jenny Latz

          Kommentar


          • Re: Seit Dezember Haarausfall und viele Fragen...


            Liebe Community, liebe Frau Latz,
            erstmal vielen, lieben Dank für die vielen Antworten! Leider kam ich bisher nicht zum antworten, da ich privat grad sehr viel Stress und Kummer habe.

            Ich hatte nun meinen erneuten Hautarztbesuch.
            Das übliche: Kopfhaut gereizt, Haar ein wenig gelichtet. Er nahm Blut ab und ich muss nächste Woche zum Allergietest.
            Meine Kopfhaut juckt noch immer, insbesondere im Scheitelbereich und am Hinterkopf (ich habe immer das Gefühl, dort wo die Kopfhaut am ehesten mit irgendetwas in Berührung kommt (der Mittelscheitel an der Luft, beim Duschen oder Föhnen und der Hinterkopf beim Schlafen etc) Die Haare fallen noch immer unverändert viel aus, besonders sichtbar wird das jetzt am Stirnansatz und hinten links, Richtung Hinterkopf, wo ich einen Wirbel habe, dort juckt es auch am meisten, wenn ich dort kratze, bemerke ich einen weißen, talgigen Belag auf der Kopfhaut. Ausserdem fällt mir nach wie vor dieses zackige Muster meines Scheitels auf... :-( Nun habe ich Angst, dass es vielleicht doch erblich bedingter HA ist und ich lieber mit Minoxidyl anfangen sollte, das traue ich mich aber wegen meiner Kopfhaut irgendwie nicht...Sollte ich erst den Allergietest abwarten?

            Die Blutwerte des Hautarztes habe ich schon bekommen. SChilddrüse o.k., alle anderen Werte wohl auch (habe leider vergessen, gezielt nach dem Zinkwert zu fragen)
            Erschrocken hat mich allerdings der Ferritinwert. Bei der letzen Messung lag dieser bei 36. Nun, nach 4 Monaten Kräuterblut und täglich FerroSanol ist er mal gerade auf 45 angestiegen :-( Das kommt mir doch arg wenig vor.
            Vielleicht haben diese ganzen Dinge (VitaminB12, VitaminD und Eisen) bei mir vielleicht doch mit den ständigen Magenproblemen zu tun... Mein Arzt vermutet eine chronische Magenschleimhautentzündung, ein kleines, eher harmlose Magengeschwür oder HeliobacterPylori. In jedem Fall habe ich einen Reflux.
            Zu den anderen Mangelgeschichten kommt nun vermutlich noch Calciummmangel, da ich extreme Wadenkrämpfe und Nackenverspannungen und Taubheitsgefühle zwischen den Schulterblättern habe.

            Es macht alles irgendwie keinen Spaß mehr. Aber ich sehe auch, dass mir ganz vorne an der Stirn ziemlich viele ca. 1-3cm lange Haare abstehen, nicht wahnsinnig viele, aber ich glaube es werden mehr, jedenfalls fallen sie nicht aus.
            Wenn ich den Scheitel etwas mehr an der Seite ziehe (so ab 1,5cm vom Mittelscheitel weg, dann wachsen dort echt noch viele, viele Antennen :-D Aber auch hier hat die Kopfhaut stellenweise rote "Tüpfel"...

            An die Eisenexperten: Wie bekomme ich meinen Speicher aufgefüllt? Machen die FerroSanoltabletten so überhaupt Sinn, zumal diese mir auch wieder auf den Magen schlagen... Oder muss ich einfach mehr Geduld haben? Ab welchem Ferritinwert sollte sich der HA durchschnittlich bessern?

            Kommentar


            • Re: Seit Dezember Haarausfall und viele Fragen...


              Hallo chima,

              vielleicht kann ich ein klein wenig zu deiner Beruhigung beitragen, zumindest, soweit es das Vergleichen des Vorher-Nachher-Zustandes betrifft.

              Ich war im letzten Herbst auch von einem verstärktem Fellwechsel betroffen und habe auch ständig vor dem Spiegel gestanden, kontrolliert, alte Fotos herausgekramt und meine Umgebung genervt.

              Sah mein Scheitel schon immer so aus?
              Hatte ich schon immer diesen Wirbel am Hinterkopf? Oder ist das am Ende gar kein Wirbel?! *kreisch*
              Haben sich meine Haare schon immer so angefühlt?

              Alte Fotos waren da nicht unbedingt aufschlussreich, immer war das Licht anders oder der Scheitel nicht im Fokus (klar, wer fotografiert schon gezielt seinen Scheitel...?!)

              Ich denke aber, dass diese "Fixierung" auf das Thema relativ normal ist - und ich fürchte, einem selbst kommt es immer ganz schrecklich vor und man fängt an, ein bisschen Gespenster zu sehen.

              Witzigerweise haben mir gerade in der Phase, als ich dachte, in drei Tagen hab ich kein einziges Haare mehr, die Leute zu meinen "tollen" Locken gratuliert. Okay, mag daran liegen, dass sich beim Lufttrocknen die Naturlocken deutlicher definieren (hatte mit Rücksicht auf Haare und Kopfhaut das Fönen eingestellt).

              Von daher: Je verrückter man sich macht, desto schlimmer erscheinen einem die Symptome, man glaubt, jeder sieht es einem sofort an - dabei fällt es wahrscheinlich es wahrscheinlich niemandem außer uns auf. Wie gesagt, selbst in meiner schlimmsten Phase hat niemand zu mir gesagt: "Hast du Haarausfall?"
              Abgesehen von der Friseuse, aber selbst die machte das nur am vollen Sieb nach dem Waschen fest.

              Kommentar



              • Re: Seit Dezember Haarausfall und viele Fragen...


                Hallo Chima,

                Du fragtest nochmal konkret wegen des Eisenthemas. Es gibt Normbereiche für den Ferritinwert, mit 36 ist das schon wirklich super! Aber das kann individuell sehr unterschiedlich sein.

                Als ich den akuten schlimmen Haarausfall hatte, lag mein Ferritin-Wert bei 9 (!)... bei der nächsten Blutuntersuchung lag er bei 24 und der Haarausfall legte sich auch so langsam.

                Und ich kenne andere Frauen, die haben immer einen grenzwertigen Ferritin-Wert und keine Probleme mit Haarausfall.

                Deshalb: Es ist leider meistens ein komplexes Zusammenspiel und eine Ursache allein ist es meist nicht. Du hast von Stress geschrieben, wie gehst Du damit um? Suchst Du auch nach Wegen diesen zu lösen bzw. Dich zu entspannen? Bei mir war das auch ein Faktor, dass der Haarausfall kam nachdem ich sehr großen Stress hatte.

                Wichtig finde ich es nur, mit der Eiseneinnahme sorgsam umzugehen und es auch irgendwann wieder abzusetzen, wenn der Wert sich erholt. Langfristig geht es ja darum, es sich auch über die Ernährung zu holen und sich damit auch zu beschäftigen (z.B. gehemmte Eisenaufnahme wenn man gleichzeitig andere Sachen dazu konsumiert, wie Kaffee, Milch(produkte) etc.)

                Liebe Grüße,
                Sabinu

                P.S. @Frau Latz: Sehr gerne helfe ich hier. Es hat mir auch sehr geholfen, als mich das Thema fast wahnsinnig machte.

                Kommentar