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Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten

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  • Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten

    Hallo Frau Latz;
    Ich bin 19 Jahre alt, weiblich und leide seit 6 Monaten unter diffusem Haarausfall.
    Ich dachte, dass es nicht schaden kann, wenn ich Ihnen als Expertin mal meine Geschichte erzähle, da ich einige Fragen habe, die Sie mir vielleicht beantworten können.

    Mein Haarausfall hat mitte September angefangen, zuerst habe ich es gar nicht als so schlimm empfunden, ich dachte mir, dass es normal sei wenn man mal ein paar mehr Haare verliert.
    Jedoch hörte das Ganze nicht auf und ich begann langsam mir sorgen zu machen. 1 1/2 Monate nach beginn des Haarausfalls setzte ich außerdem noch die Pille ab.

    Ich bin mitte November also zu meinem Hausarzt, dieser sah sich meine Kopfhaut gründlich an und meinte, dass man einen diffusen Haarausfall erkennen würde. Mir wurde Blut abgenommen und es wurden Ferritin (62,3 ug/l) und auch TSH (2,8U/ML) getestet, beide werte lagen in der norm und auch sonst gab es (bis auf leicht erhöhte Leberwerte) keine Unregelmäßigkeiten. Mein Hausarzt hat mir empfohlen einen Dermatologen aufzusuchen, was ich auch umgehend macht.

    Mein damaliger Dermatologe schien ziemlich desinteressiert, er ordnete ein Trichogramm an, und meinte das Ganze würde sich von selbst wieder einpendeln. Er sah die Ursache in dem Stress den ich 3 Monate vor beginn des Haarausfalls aufgrund meines Abiturs hatte. (Da kommen wir auch schon zu meiner ersten Frage, ist es möglich, dass Stress einen deerartigen Haarausfall auslöst?)--> Das Trichogramm war übrigens unauffällig

    Da ich mir noch eine Meinung eines anderen Hautarztes einholen wollte suchte ich die Uni Klinik in Essen auf, auch die Ärztin hier ging von Stressbedingtem Haarausfall aus, nahm jedoch trotzdem noch ein mal Blut ab um dieses auf Antikörper zu untersuchen, auch diese Blutuntersuchung ergab nichts.

    Anfang Januar ging ich dann noch ein mal zu meinem Hautarzt, dieser meinte es könnte auch an Hormonschwankungen liegen und verschrieb mir Progynova Tropfen, ohne irgendwelche Tests zu machen.

    Mein Körper ist darauf hin ziemlich "ausgerastet" meine Periode kam nicht, außerdem bekam ich Milcheinschuss in den Brüsten.

    Ich bin sofort zur Frauenärztin, welche ziemlich sauer auf meinen behandelnden Hautarzt war und einen Hormonstatus machte, der ebenfalls vollkommen in Ordnung war.

    Meine Frauenärztin meinte, dass mein Eisenwert eigentlich auch schon an der Grenze liegen würde und empfahl mir Eisentabletten (Floradix Kräuterdragees), außerdem solle ich noch Vitamin D3 nehmen. Zusätzlich nehme ich seit Anfang Dezember Pantovigar.

    Ich habe natürlich auch den Hautarzt gewechselt und bin nun bei einer Hautärztin, welche auf Haarausfall spezialisiert ist, diese ist auch auf Ihrer Homepage zu finden.

    Auch diese Hautärztin geht von einem stressbedingtem Haarausfall aus.

    So jetzt zu meinen Fragen, ich habe mir eine zeitlang die Haare nur alle zwei Tage gewaschen, an den Waschtagen habe ich ca 190-200 Haare verloren und an dem Folgetag ca 60-90 Haare, mittlerweile hat sich der Haarausfall etwas gebessert, ich wasche mir die Haare jeden Tag und verliere etwa 80-90 Haare.
    Hinzu kommt jedoch, dass einige der nachgewachsenen Haare auch wieder ausfallen.
    Dies spricht ja eigentlich für einen anlagebedingten Haarausfall. Mir fallen die Haare aber größtenteils über den Ohrn, an den seiten und am hinterkopf aus. Mein Scheitel ist immer noch so dicht wie vor dem Haarausfall.

    Kann es sein, dass mein Haarausfall vielleicht doch eine andere Ursache hat? Meinen Sie, dass ich eventuell noch mal einen Endokrinologen aufsuchen sollte?

    Es tut mir leid, dass ich so einen langen Text geschrieben habe, ich hoffe das Ganze ist nicht zu unstrukturiert.

    LG Katharina

  • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


    Hallo Katharina,

    damit ich nichts vergesse, will ich Ihre Fragen versuchen, Stück für Stück zu beantworten.

    Mein Haarausfall hat mitte September angefangen, zuerst habe ich es gar nicht als so schlimm empfunden, ich dachte mir, dass es normal sei wenn man mal ein paar mehr Haare verliert.
    Jedoch hörte das Ganze nicht auf und ich begann langsam mir sorgen zu machen. 1 1/2 Monate nach beginn des Haarausfalls setzte ich außerdem noch die Pille ab.

    Jedes An- und Absetzen der Pille KANN zu einem vorübergehenden verstärkten HA führen.

    Ich bin mitte November also zu meinem Hausarzt, dieser sah sich meine Kopfhaut gründlich an und meinte, dass man einen diffusen Haarausfall erkennen würde. Mir wurde Blut abgenommen und es wurden Ferritin (62,3 ug/l) und auch TSH (2,8U/ML) getestet, beide werte lagen in der norm und auch sonst gab es (bis auf leicht erhöhte Leberwerte) keine Unregelmäßigkeiten. Mein Hausarzt hat mir empfohlen einen Dermatologen aufzusuchen, was ich auch umgehend macht.

    Mein damaliger Dermatologe schien ziemlich desinteressiert, er ordnete ein Trichogramm an, und meinte das Ganze würde sich von selbst wieder einpendeln. Er sah die Ursache in dem Stress den ich 3 Monate vor beginn des Haarausfalls aufgrund meines Abiturs hatte. (Da kommen wir auch schon zu meiner ersten Frage, ist es möglich, dass Stress einen deerartigen Haarausfall auslöst?)--> Das Trichogramm war übrigens unauffällig

    Ja, sagen einige Experten. Allerdings gibt es dazu keine zuverlässigen Studien.

    Wenn das Trichogramm wirklich unauffällig war, brauchen Sie sich eigentlich keine Sorgen zu machen. Dann befinden sich ausreichend Haare in der Wachstumsphase, so dass keine Lichtung zu befürchten ist.

    Da ich mir noch eine Meinung eines anderen Hautarztes einholen wollte suchte ich die Uni Klinik in Essen auf, auch die Ärztin hier ging von Stressbedingtem Haarausfall aus, nahm jedoch trotzdem noch ein mal Blut ab um dieses auf Antikörper zu untersuchen, auch diese Blutuntersuchung ergab nichts.

    Anfang Januar ging ich dann noch ein mal zu meinem Hautarzt, dieser meinte es könnte auch an Hormonschwankungen liegen und verschrieb mir Progynova Tropfen, ohne irgendwelche Tests zu machen.

    Mein Körper ist darauf hin ziemlich "ausgerastet" meine Periode kam nicht, außerdem bekam ich Milcheinschuss in den Brüsten.

    Heutzutage braucht es mündige Patienten und Ärzte, die bei ihren Leisten bleiben. Okay?

    Ich bin sofort zur Frauenärztin, welche ziemlich sauer auf meinen behandelnden Hautarzt war

    das kann ich mir vorstellen.

    und einen Hormonstatus machte, der ebenfalls vollkommen in Ordnung war.

    Meine Frauenärztin meinte, dass mein Eisenwert eigentlich auch schon an der Grenze liegen würde und empfahl mir Eisentabletten (Floradix Kräuterdragees), außerdem solle ich noch Vitamin D3 nehmen. Zusätzlich nehme ich seit Anfang Dezember Pantovigar.

    Ich habe natürlich auch den Hautarzt gewechselt und bin nun bei einer Hautärztin, welche auf Haarausfall spezialisiert ist, diese ist auch auf Ihrer Homepage zu finden.

    Dann richten Sie mal Grüße von mir aus. Ich habe nämlich hohe Erwartungen an die Ärzte, die bei mir gelistet sind. ;-)

    Auch diese Hautärztin geht von einem stressbedingtem Haarausfall aus.

    So jetzt zu meinen Fragen, ich habe mir eine zeitlang die Haare nur alle zwei Tage gewaschen, an den Waschtagen habe ich ca 190-200 Haare verloren und an dem Folgetag ca 60-90 Haare, mittlerweile hat sich der Haarausfall etwas gebessert, ich wasche mir die Haare jeden Tag und verliere etwa 80-90 Haare.

    Ehrlich? Das ist gar nichts. Da müssen Sie sich wirklich keine Sorgen machen.

    Hinzu kommt jedoch, dass einige der nachgewachsenen Haare auch wieder ausfallen.
    Dies spricht ja eigentlich für einen anlagebedingten Haarausfall. Mir fallen die Haare aber größtenteils über den Ohrn, an den seiten und am hinterkopf aus. Mein Scheitel ist immer noch so dicht wie vor dem Haarausfall.

    Kann es sein, dass mein Haarausfall vielleicht doch eine andere Ursache hat? Meinen Sie, dass ich eventuell noch mal einen Endokrinologen aufsuchen sollte?

    Nein, das optimale Verhalten ist wie folgt:
    Sie bleiben bei der auf Haare spez. Hautärztin, wenn Sie ihr Vertrauen. Sprechen Sie mit ihr über Ihre Bedenken und Sorgen. Die Dermatologin entscheidet, ob und an welchen anderen Fachkollegen sie Sie überweisen will. Es ist wichtig, dass Ihre Ärzte miteinander kommunizieren und einer oder hier eine das Ganze leitet.
    Wenn Sie von einem zum anderen pilgern, ist das sehr uneffektiv für die Lösung und tut letztlich auch Ihrer Psyche nicht gut.

    Es tut mir leid, dass ich so einen langen Text geschrieben habe, ich hoffe das Ganze ist nicht zu unstrukturiert.

    Nein, ich finde wir haben doch eine ganz gute Struktur hinbekommen. ;-)

    HG
    Jenny Latz

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    • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


      Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

      Sie haben mich ziemlich beruhigen können.
      Da ich in 2 1/2 Wochen noch ein mal einen Termin bei meiner Hautärztin habe, werde ich nun erst mal abwarten und keinen weiteren Arzt mehr aufsuchen.

      Mehr als abwarten kann man im Grunde auch nicht tun.

      Ich bin Ihnen auf jeden Fall sehr dankbar, dass sie so schnell geantwortet haben.

      Das ist hier wirklich ein super Forum!

      LG Katharina

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      • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


        Gerne, liebe Katharina,

        es freut mich, dass ich Sie beruhigen konnte. Ich drücke Ihnen die Daumen für den Arzttermin.
        Denken Sie daran, dass Sie optimal vorbereitet sind.

        HG
        Jenny Latz

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        • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


          Hallo Frau Latz,
          Ich bin es noch einmal :-)

          Da es ja noch etwa 2 Wochen bis zum meinem Hautarzttermin sind, habe ich doch noch mal eine Frage an sie bezüglich der kurzen Haare die mir ausfallen.
          Ist so was normal, dass die Haare die nach einem diffusem Haarausfall nachwachsen, ein verkürzte Wachstumsphasr haben?
          Diese kurzen Haare beunruhigen mich einfach....
          Und mich würde interessieren ob sie schon mal etwas vergleichbares gehört haben, bzw ob das ganze häufig auftritt.

          LG Katharina :-)

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          • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


            Es könnte sein, dass es ich um sog. Intermediärfollikel handelt mit einer verkürzten Anagenphase. Genaues ist hierzu nicht bekannt. Man beobachtet dies jedoch bei AGA, wenn es zu Miniaturisierungen kam.

            Sie sollten sich nicht zu sehr beunruhigen und den Arzttermin abwarten. In zwei Wochen geschieht nicht viel.

            Ich gehe jetzt in Urlaub und bin ab dem 25. März wieder da. Dann haben Sie sicher die Ergebnisse.

            Viel Glück und herzlichen Gruß
            Jenny Latz

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            • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


              Hallo Frau Latz,
              Ich hoffe sie hatten einen schönen Urlaub.:-)

              Ich wollte mal von meinem Arzttermin betichten, meine Ärztin ist der Meinung es sei keine androgenetische Alopezie.

              Zum einen sei ich dafür zu jung (19 Jahre) und außerdem entspricht mein Haarausfallmuster nicht dem der AGA. Da mir die Haare besonders über den Ohren und am Hinterkopf ausgehen. Mein Oberkopf ist so gut wie gar nicht betroffen.

              Jedoch ist die Ärztin der Meinung einen Trichoscan wäre ratsam. Der Termin dafür ist mitte nächsten Monats. Nun heißt es wieder warten. :-(
              Sind sie der Meinung, dass so ein Trichoscan sinnvoll ist? Was kann man mit Hilfe eines Trichoscans alles ausschließen bzw diagnostizieren?

              Ansonsten kann ich noch berichten, dass mir mittlerweile weniger kurze Haare ausfallen, vielleicht 5-10 am Tag (wenns hoch kommt). Ich kann viele kurze Haare auf meinem Kopf emtdecken die alle sehr fest sitzen und sich nicht raus ziehen lassen.

              Ich hoffe der "Spaß" hat bald ein Ende.
              Ich habe mittlerweile auch aufgehört die Haare zu zählen die ausfallen. Und das kann ich wirklich nur jedem raten der Haarausfall hat!

              LG Katharina

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              • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                Hallo Katharina,


                Ich hoffe sie hatten einen schönen Urlaub.:-)

                Ja, ich konnte Sonne und Wärme genießen und bin gut erholt zurück.

                ....

                Zum einen sei ich dafür zu jung (19 Jahre)

                Es gibt auch junge Frauen, die bereits eine AGA entwickeln.

                und außerdem entspricht mein Haarausfallmuster nicht dem der AGA. Da mir die Haare besonders über den Ohren und am Hinterkopf ausgehen. Mein Oberkopf ist so gut wie gar nicht betroffen.

                Das spricht in der Tat gegen die AGA.

                Jedoch ist die Ärztin der Meinung einen Trichoscan wäre ratsam. Der Termin dafür ist mitte nächsten Monats. Nun heißt es wieder warten. :-(
                Sind sie der Meinung, dass so ein Trichoscan sinnvoll ist? Was kann man mit Hilfe eines Trichoscans alles ausschließen bzw diagnostizieren?

                Für die Diagnose ist das Trichoscan nicht geeignet. Das sagt sogar Prof. Hoffmann, der das Gerät entwickelt hat.
                Dennoch macht es in Ihrem Fall Sinn, um zu sehen, welchen Haarstatus Sie in den betroffenen Arealen tatsächlich haben. Man kann damit feststellen, wie das Verhältnis ausfallender zu nachwachsenden Haare ist und wie hoch die Haardichte. Also, ob es u.U. zu einer Lichtung kommen wird oder nicht.

                Ansonsten kann ich noch berichten, dass mir mittlerweile weniger kurze Haare ausfallen, vielleicht 5-10 am Tag (wenns hoch kommt). Ich kann viele kurze Haare auf meinem Kopf emtdecken die alle sehr fest sitzen und sich nicht raus ziehen lassen.

                Das kann die Dermatologin auch mithilfe des Dermatoskops überprüfen. Das sollte in der KK-Leistung enthalten sein.

                Ich hoffe der "Spaß" hat bald ein Ende.
                Ich habe mittlerweile auch aufgehört die Haare zu zählen die ausfallen. Und das kann ich wirklich nur jedem raten der Haarausfall hat!

                Das ist nur hilfreich über eine Woche, um dem Hautarzt Werte liefern zu können. Danach muss man/frau aufpassen, dass es nicht manisch wird. Gute Entscheidung!

                Halten Sie uns/mich bitte auf dem laufenden.

                HG
                Jenny Latz

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                • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                  Hallo Frau Latz,
                  Ich wollte mich nur kurz melden, um zu berichten, dass ich mittlerweile auf Seite 40 Ihres Buches 'Wahre Schönheit strahlt von innen' befinde.
                  Ich muss sagen, dass sie meine Situation sehr treffend beschreiben und ich bin wirklich froh, dass es solche Bücher gibt.
                  Ich bin gespannt auf die nächsten Seiten.

                  LG Katharina

                  Kommentar


                  • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                    Oh, danke! Da freue ich mich sehr.

                    Das Buch basiert auf meinen Erfahrungen und denen anderer Betroffener. Schließlich habe auch ich mal viele Jahre mit meinem Schicksal gehadert.

                    Sie müssen nicht alles durchackern. Wenn mal was weniger interessant für Sie ist, einfach überspringen.

                    HG
                    Jenny Latz

                    Kommentar



                    • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                      Danke für den Tipp:-)

                      Ich meld mich dann noch mal nach meinem Arzttermin :-)

                      LG Kathi

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                      • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                        Ja, gerne!

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                        • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                          Hallo Frau Latz,
                          wie versprochen melde ich mich nach meinem Arzttermin, bei mir wurde ein Trichoscan durchgeführt, vorne rechts und hinten recht kurz über dem Ohr wurde mir eine Stelle rasiert.

                          Das Ergebnis war leider nicht so positiv und bestätigt nun meinen bestehenden Haarausfall.

                          Ich hatte vorne, ich glaube man sagt frontal(?!) eine Telogenrate von 45% und hinten über dem Ohr (occipital?!) eine Telogenrate von 42%. Die Anzahl der Haare betrug vorne 145 und hinten 160.

                          Mein Hautärztin schließt einen Anlage bedingten Haarausfall aus, sie geht davon aus, dass einige Faktoren für den Haarausfall verantwortlich sind, Stress, das Absetzen der Pille und meine leichte Neurodermitis. Außerdem soll ich meinen Zinkwert noch testen lassen; da dies bis jetzt noch nicht gemacht wurde.

                          Sie sagt der Haarausfall wäre nur eine Phase und hat mir zu Unterstützung und Überbrückung in dieser Phase Regaine empfohlen. Ich habe auch hier im Forum bereits gelesen, dass es bei diffusem Haarausfall zur Unterstützung helfen kann. Die Hautärztin sagte ebenfalls, dass ich es nicht mein ganzes Leben benutzen muss, in 3 Monaten soll ich noch mal vorbei kommen.

                          Was halten Sie von dieser Methode?

                          Des weiteren muss ich noch sagen, dass ich sehr zufrieden mit meiner Ärztin bin Ich denke wenn ich noch bei meinem ehemaligem Hautarzt wäre, dann würde ich mich nicht so gut aufgehoben fühlen. Als ich nämlich vor ein paar Tagen meine Trichogrammergebnisse vom letzten Jahr abholen wollte, sagte man mir es gäbe keinen Befund :"Alles in Ordnung, Telogenhaare 20%". Schriftlich habe ich nichts bekommen. So was finde ich wirklich eine Sauerei, ich bin froh, dass ich auf Ihre Ärzteliste gestoßen bin und den Arzt gewechselt habe.

                          Jetzt heißt es wieder abwarten und hoffen, dass das Regaine anschlägt.

                          LG Kathi

                          Kommentar


                          • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                            Hallo Kathi,

                            das Ergebnis hört sich ja nicht so gut an.

                            Aber es freut mich sehr, dass Sie sich in guten Händen fühlen. Ja, zwar gibt es keine Studien zur Wirkung von Regaine bei and. Formen von HA, aber viele Hautärzte geben es unterstützend bei diffuser Alopezie.

                            Allerdings benötigt jede Form diffusen HA auch jede Menge Geduld. Halten Sie die Kommunikation mit der Ärztin aufrecht und scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen.

                            HG und viel Glück
                            Jenny Latz

                            Kommentar


                            • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                              Hallo Frau Latz,
                              Ich bleibe auf jeden fall weiter in kontakt mit meiner Hautärztin, sie hat mir auch gesagt, dass ich mich bei ihr per email melden kann.

                              Ich bin mittlerweile aber auch so eingestellt, dass ich weiß, dass ich alles getan habe um die Ursache zu finden. Wenn das ganze nicht aufhört werde ich halt mit einer Perücke rum laufen.

                              Ich finde, dass vielr Frauen hier im Forum mal realisieren sollten wie gut es uns allen doch geht. Die meisten haben schließlich nur Probleme mit den Haaren.
                              Es gibt so viel schlimmere sachen!

                              LG kathi

                              Kommentar


                              • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                                DANKE Ihnen, liebe Kathi!

                                Kommentar


                                • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                                  Hallo Kathi !!!

                                  Klasse Einstellung, die Du Dir zugelegt oder gewonnen hast ... gratuliere .... Ich laufe nun seit ein paar Monaten mit Perücke herum und fühl mich pudelwohl .... Habe kreisrunden Haarausfall und inzwischen war es so arg, dass ich fast gar keine Haar mehr hatte ... inzwischen wachsen einige doch schon gut nach, an anderen Stellen bin ich immer noch kahl, aber egal ... alles auf 2mm geschoren .... keine Arbeit mit den Haaren, keine Krise, wenn so viele Haare ausfallen, da man es bei den kurzen nicht so merkt ...
                                  Auch ich bin der Meinung .. es sind doch nur Haare und allein über Haare kann und soll man sich nicht definieren. Und mit den Perücken heutzutage kann man so wunderbar spielen, dass man daran echt Freude hat ...

                                  Ich wünsch Dir alles Liebe, Sarmate ....

                                  Kommentar


                                  • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                                    Hallo Sarmate,

                                    Vielen lieben Dank für diese tolle Nachricht :-) So was baut echt total auf :-)
                                    Es freut mich sehr, dass du dich so wohl fühlst und nimmt mir noch mal ein bisschen angst. Das war im Grunde genau die Nachricht die gefehlt hat :-)
                                    Danke, dass du mir geschrieben hast!

                                    Ganz liebe Grüße :-)
                                    Kathi

                                    Kommentar


                                    • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                                      Hallo Kathi !!!

                                      Dankeschön ... das freut mich ...


                                      Alles, alles Liebe für Dich,
                                      Sarmate

                                      Kommentar


                                      • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                                        Hallo Frau Latz,
                                        Es sind wieder 4 wochen vergangen und ich dachte ich melde mich mal wieder.
                                        Ich nehme jetzt seit ca 4 wochen regaine und bis auf einen verstärkten ausfall hat sich bis jetzt nichts getan, aber das ist normal denke ich :-)
                                        Jedoch habe ich einige Sachen beobachtet und wollte dazu noch mal ein paar Fragen stellen.

                                        1. Mir fallen besonders im Nackenbereich und hinter den Ohren kurze Haare aus, ich kann diese, wenn ich mir durch die Haare gehe einfach raus ziehen. Kann eine vekürzte Wachstumsphase bei stressbedingtem Haarausfall auftreten?

                                        2.Mir ist auch aufgefallen, dass mir auch im gesicht und am Hals meine kurzen flaumhaare ausgehen, außerdem verliere ich auch sehr viele Augenbrauenhaare, ca. 10-15 am Tag, kann diffuser Haarausfall auch den Rest des Körpers betreffen?

                                        3.Können sie mir vielleicht ein Haarstudio im Bereich Wesel, Duisburg, Oberhausen empfehlen? Ich würde mir das Ganze gerne mal ansehen, damit ich auf alles vorbereitet bin. :-)

                                        LG kathi

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                                        • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                                          Hi Kathi,
                                          damit ich nichts vergesse, will ich mal mit Zitat antworten.

                                          Es sind wieder 4 wochen vergangen und ich dachte ich melde mich mal wieder.
                                          Ich nehme jetzt seit ca 4 wochen regaine und bis auf einen verstärkten ausfall hat sich bis jetzt nichts getan, aber das ist normal denke ich :-)

                                          Der verstärkte HA könnte das Shedding sein. Dies wird als Zeichen für das Nachwachsen neuer Haare gedeutet.

                                          Jedoch habe ich einige Sachen beobachtet und wollte dazu noch mal ein paar Fragen stellen.

                                          1. Mir fallen besonders im Nackenbereich und hinter den Ohren kurze Haare aus, ich kann diese, wenn ich mir durch die Haare gehe einfach raus ziehen. Kann eine vekürzte Wachstumsphase bei stressbedingtem Haarausfall auftreten?

                                          Die Frage zum Stress kann ich leider nicht beantworten, da die genauen Zusammenhänge nicht bekannt sind.
                                          Allerdings kann die verkürzte Wachstumsphase (falls es eine solche ist!) auch mit der Wirkung von R. zusammen hängen.

                                          2.Mir ist auch aufgefallen, dass mir auch im gesicht und am Hals meine kurzen flaumhaare ausgehen, außerdem verliere ich auch sehr viele Augenbrauenhaare, ca. 10-15 am Tag, kann diffuser Haarausfall auch den Rest des Körpers betreffen?

                                          Nein, eigentlich nicht. Es gibt aber auch eine diffuse Form der Alopecia areata. Die ist nicht ganz einfach zu diagnostizieren und gehört absolut in die Hände eines Haarspezialisten.

                                          3.Können sie mir vielleicht ein Haarstudio im Bereich Wesel, Duisburg, Oberhausen empfehlen? Ich würde mir das Ganze gerne mal ansehen, damit ich auf alles vorbereitet bin. :-)

                                          Adressen hierzu finden Sie auf meiner Homepage. ;-)

                                          LG kathi[/quote]

                                          HG zurück
                                          Jenny Latz

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                                          • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                                            Hallo Frau Latz,
                                            Denken Sie denn, dass ich bei der Spezialistin in Moers gut aufgehoben bin?
                                            Diffuse Areata kann doch nur durch eine Kopfhautbiopsie diagnostiziert werden oder? Ich würde so gerne wissen, wieso mir die Haare ausfalle, nicjt zu wissen was es ist, ist im Grunde das Schlimmste.

                                            LG und ein schönes Wochenende
                                            Kathi

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                                            • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                                              Hallo Kathi,

                                              ja, die Spezialistin in Moers ist sehr nett. Sie können dort gerne Grüße von mir ausrichten.
                                              Eine Kopfhautbiopsie ist bei diffusem HA nicht nötig. Davon sollten Sie Abstand nehmen, denn dadurch entsteht eine Narbe und auf Narben wachsen nie mehr Haare.

                                              HG
                                              Jenny Latz

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                                              • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                                                Wie wird denn dann eine diffuse areata diagnostiziert? Ebenfalls nach sichtung?

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                                                • Re: Diffuser Haarausfall seit seit 6 Monaten


                                                  Die ist sehr schwierig zu diagnostizieren.
                                                  U.U. muss, um ganz sicher zu sein, eine Biopsie gemacht werden, die zeigt, ob sich die typischen Entzündungsherde um die "Haarwurzel" herum befinden.

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