• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Diffuser Haarausfall und es ist nicht die Schilddrüse

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Diffuser Haarausfall und es ist nicht die Schilddrüse

    Hallo Frau Latz und alle Mitlesenden,

    Ich bin 28 Jahre alt und könnte mir die Haare raufen, wenn sie dabei nicht ausfallen würden. Seit Anfang Mai leide ich jetzt schon unter Haarausall und war deswegen auch schon beim Hausarzt. Ein großer Bluttest hat mich alles völlig beneidenswert gesund eingestuft und meine Schilddrüse ist "ausgeglichen". Ich habe auch keinerlei Mangelerscheinung an Eisen und Sonstigem. Ich bin völlig gesund, aber mir fallen die Haare aus. Ich habe auch definitiv keinen Haarbruch, sondern kleine weiße Enden ohne Wurzel an den ausgefallenen Haaren. Das heißt sie fallen mir quasi aus der Kopfhaut.
    Nun soll ich einen Hautarzt aufsuchen, bin aber neu nach Hamburg gezogen und habe dafür grad keine Zeit und keinen Nerv einen zu suchen. Daher hoffe ich, dass Sie mir vielleicht einen Tipp geben könnten, was ich tun kann. Ich benutze mittlerweile eine Kombination aus Zink+Histidin+Vitamin C und ein Präparat mit L-Methionin, L-Cystein, Pantothensäure, Niacin und Biotin, sowie Vitamin B-Komplex und Folsäure. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Haarausfall dadurch etwas weniger geworden ist, oder ob einfach weniger Haare ausfallen, weil ja immer weniger da sind. Zum Glück sieht man noch keine Stelle am Kopf, da ich vorher eine sehr dichte Löwenmähne hatte, aber lange wird das wohl nicht so bleiben. Ich habe mir natürlich überlegt was der Auslöser für diesen Haarwahnsinn sein könnte:

    Zum einen wäre da der Stress. Ich habe mein altes Leben hinter mir gelassen und bin 400km weit weg von meiner Familie zu meinem Freund gezogen. Habe mich zusätzlich auch beruflich komplett verändert und sprichwörtlich mein Leben komplett umgekrempelt. Man könnte also meinen ich hätte Stress, aber eigentlich bin ich sehr glücklich, da ich sofort Arbeit gefunden habe und ich hier sogar mehr Ruhe und Freizeit habe, als damals auf dem elterlichen Bauernhof. Das schließe ich also mal aus.

    Dann habe ich so 30kg von Januar bis Ende März abgenommen. Mit Schüsslersalzen und Heilfasten und hier kann durchaus auch der Grund für den Haarausfall liegen. Ich habe mir zwar eine solide Mineralstoffzufuhr zurechtgesammelt und sogar zusätzlich essentielle Aminosäuren zu mir genommen, aber meine Hausärztin sagte mir, dass Arginin wichtig ist für die Haare und nun habe ich geschaut, dass gerade das nicht dabei war. Wobei ich sagen muss, dass es mich wundert, dass erst über einen Monat danach der Haarausfall auftreten soll. Verwunderlich.

    Außerdem färbe ich mir die Haare. Normalerweise immer mit dem L'oreal Preference-Produkten und wahlweise Majicontrast Strähnchenfarbe. Dabei ist aber nie irgendwas passiert und auch meine Kopfhaut hat nie gejuckt. Beim letzten MaL habe ich aber mit Syoss gefärbt (war im Angebot), hatte aber kein Jucken oder sonstiges. Aber etwa 1,5 Wochen später fing der Haarausfall an. Jetzt habe ich mir heute morgen die Haare gewaschen und seither habe ich eine leicht juckende Kopfhaut. Interessanterweise auch mit den neuen Syoss Keratin Shampoo, Spülung und Kur. Und heute ist mir dann noch etwas eingefallen, dass ich ganz vergessen hatte. Und zwar habe ich Mitte/Ende April die John Frieda Frizz Ease Wunderkur genutzt und die hat plötzlich gebrannt auf der Kopfhaut und meine Haare waren furchtbar strohig danach. War ganz komisch und ich habe sie sofort wieder ausgewaschen. Meine Kopfhaut hatte danach etwas gejuckt, aber nicht lange, nur 2 Tage. Aber heute hat mich meine Kopfhaut an dieses Erlebnis erinnert.
    Anfangs war das jucken der Kopfhaut gar nicht vorhanden, aber in den letzten 2 Wochen wird es doch etwas stärker. Jetzt glaube ich fast, dass es durch die Syoss-Produkte kommt, die ich seither verwende. Mein Freund nutzt die Produkte mit und verliert auch ein paar Haare (er hat auch etwas längeres Haar), wobei er meint, es sei einfach wegen seiner Haarfülle.

    Wenn es wirklich eine Unverträglichkeit gegen die Syoss-Produkte ist, was kann ich dann tun, außer natürlich sofort die Produkte zu entsorgen? Wie kann ich meiner Kopfhaut etwas Gutes tun um den Schaden zu beheben? Die meisten Produkte gegen Haarausfall beziehen sich ja auf Haarbruch und nicht auf Kopfhautprobleme.

    Ich hoffe sie haben ein Paar Tipps für mich oder einfach schon von dem Problem mit der Produktunverträglichkeit gehört.

    Mit hoffnungsvollen Grüßen

    Stefanie

  • Re: Diffuser Haarausfall und es ist nicht die Schilddrüse

    Hallo Stefanie,
    ich denke, dass Ihnen geholfen werden kann.
    Auf meiner Homepage finden Sie gleich drei niedergelassene Haarspezialisten aus HH. Bei allen können Sie sich auf mich berufen wenn Sie mögen.
    http://haircoaching.de/adressen-dermatologen
    Wichtig ist, dass eine Diagnose gestellt wird und dafür sind die Dermatologen zuständig.
    Syoss weglassen ist sicher einen Versuch wert...
    Aber irgendwas zu nehmen, bringt nichts ohne klare Diagnose.

    Viel Glück für den Start im wunderschönen HH
    Jenny Latz

    Kommentar


    • Re: Diffuser Haarausfall und es ist nicht die Schilddrüse

      Hallo Frau Latz,

      Hier nochmal ein kleines Feedback:

      Ich habe einen sehr engagierten Freund, der sich extra für mich um einen Termin beim Hautarzt gekümmert hat. So hat er mir für letzten Dienstag einen Termin bei einer im Internet sehr gut bewerteten Hautärztin gemacht. Leider keine Ihrer Haarspezialisten, aber ich war froh, dass man mich dazwischengeschoben hat. Zwischenzeitlich ist der Haarausfall auch schon etwas weniger geworden.
      Die Ärztin hat meinen Kopf untersucht und die Blutwerte nochmal überprüft und mich dann nach Stress-Situationen zu Beginn des Jahres gefragt. Als ich ihr von meiner Gewichtsabnahme erzählte, war für sie die Sache klar. Sie meinte, dass ich einen typischen diffusen Haarausfall hätte, bedingt durch die Abnahme:
      In den ersten 4 Wochen (seit Anfang Mai) ist der Haarausfall stark bzw. ansteigend, dann bleibt er für 3-4 Wochen konstant (wird aber weniger) und danach bessert sich das Haarwachstum wieder, wobei es ein halbes Jahr dauern kann, bis ich selbst das Gefühl habe, dass die Haare wieder dicker sind. Allerdings hatte ich eine wahre Löwenmähne vorher und das ungewollte Ausdünnen war gar nicht soooo verkehrt bei den aktuellen Temperaturen.
      Sie hat mir 2x100ml Pantostin mitgegeben und mir zusätzlich 60 Kapseln ANACAPS von Ducray "verschrieben". Ich fand es übrigens sehr interessant, dass die Kapseln eigentlich genau die Stoffe enthalten, die ich mir auch selbst zusammengestellt hatte, nur eben etwas niedriger dosiert. Die Ärztin meinte ich solle das aufbrauchen und mir auch keine weiteren Sorgen machen, da meine Haare wieder wachsen werden.

      Momentan ist der Haarausfall auch schon sehr zurück gegangen. Heute waren auch nur 18 Haare auf meinem Kopfkissen und auch die Haarbürste ist nach dem Kämmen nicht mehr voller Haare. Ich bin also guter Dinge, dass alles wieder gut wird.
      Außerdem hat mir die Ärztin von den Syoss-Produkten eher abgeraten, weil ich eine ziemlich trockene Kopfhaut habe (daher auch das Jucken). Sie empahl mir ein Coffein-Shampoo zu benutzen um die Wachstumsphase der Haare noch zu verlängern und daher nutze ich jetzt Plantur 21 und bin erstmal beruhigt und zufrieden.

      Mit lieben Grüßen

      Stefanie

      Kommentar


      • Re: Diffuser Haarausfall und es ist nicht die Schilddrüse

        Danke für die Rückmeldung, liebe Stefanie. Es freut mich sehr, dass ich recht behalten habe...
        beim diffusen HA gibt es (fast) immer eine Lösung.
        Ich drücke Ihnen die Daumen, dass es so bleibt und wünsche Ihnen
        einen schönen Sommer
        HG
        Jenny Latz

        Kommentar