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Trichoscan - Ja oder Nein?

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  • Trichoscan - Ja oder Nein?

    Hallo liebes Forum, Hallo Frau Latz,

    ich stehe gerade vor der Entscheidung bzw. der Überlegung, ob in meinem Fall ein Trichoscan einen Mehwert bringen würde oder nicht.

    Kurz zu meiner Vorgeschichte:
    Ich bin 28 und leide seit ca. 4 Monaten unter massivem diffusem Haarausfall. Zeitlich könnte der Beginn des Haarausfalls mit dem Absetzen und wieder Ansetzen der Yasmin Pille bzw. einer Hormonschwankung zusammenhängen. Ich habe die Yasmin Pille für ca. 2 Monate abgesetzt und dann wieder begonnen. Ca. 3 Monate nach Absetzen der Pille ist mir der Haarausfall aufgefallen. Von anfänglichen +-100 Haaren, die ich nur beim einmaligem vorsichtigen Kämmen morgens und mehreren 100 Haaren, die ich beim Waschen (1x die Woche) verloren habe, hat es sich nun seit ca. 4 Wochen bei 40-70 Haaren beim morgendlichen Kämmen (an den ersten beiden Tagen nach dem Waschen auch schon mal 20-30 Haare) und nach wie vor mehreren 100 Haaren (ca. 200-400) beim Waschen 1x die Woche eingependelt.

    Abgeklärt wurden bisher Schilddrüsen- sowie Eisen/Ferritin-Werte. Bei der Gynäkologin wurden die männlichen/weiblichen Hormone unter der Yasmin Pille bestimmt. Alles im Normbereich.

    Ende des Jahres war ich bei einem Dermatologen aus ihrer Liste, Frau Latz, und es wurde zunächst vorgeschlagen, noch etwas abzuwarten, wie sich der Haarausfall entwickelt. Die Haarwurzeln seien laut Dermatologen noch erhalten und der diffuse starke Haarausfall ohne bisherige Lichtungsmuster wäre eher untypisch für einen androgenetisch bedingten Haarausfall.

    Nun zu meiner Frage: Wie sinnvoll wäre nun ein Trichoscan in meiner Situation?
    Würde es mir lediglich bestätigen, dass ich deutlich vermehrten Haarausfall habe oder würde es etwas zur Ursachenforschung beitragen?
    Könnte man anhand der Ergebnisse eine Prognose über den weiteren Verlauf des Haarausfalls machen?

    Ich bin derzeit etwas verunsichert, daher würde mir ein Rat sehr weiterhelfen!

    Bitte entschuldigt/Bitte entschuldigen Sie meinen langen Text, aber eine Antwort oder ein Tipp würden mir auf jeden Fall sehr weiterhelfen!

    Vielen, lieben Dank im Voraus,
    Lene


  • Re: Trichoscan - Ja oder Nein?


    Nun zu meiner Frage: Wie sinnvoll wäre nun ein Trichoscan in meiner Situation?
    Würde es mir lediglich bestätigen, dass ich deutlich vermehrten Haarausfall habe

    JA!

    oder würde es etwas zur Ursachenforschung beitragen?

    Wahrscheinlich nicht.

    Könnte man anhand der Ergebnisse eine Prognose über den weiteren Verlauf des Haarausfalls machen?

    Möglicherweise, wenn man sieht, wie viele Haare sich z.B. in der Anagenphase befinden.

    Hoffe, das hat ein wenig zur Klärung beigetragen...

    HG
    Jenny Latz

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    • Re: Trichoscan - Ja oder Nein?


      Liebe Frau Latz,

      vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

      Es hat auf jeden Fall schon weitergeholfen. Etwas ist mir aber noch unklar:

      Könnte ein Trichoscan denn eine Diagnose der androgenetischen Alopezia oder anderer Formen des Haarausfalls ermöglichen?

      Bzw. würde ein Trichoscan die Wahl einer bestimmten Therapie ermöglichen?

      Ich weiß derzeit einfach nicht, ob ich noch länger abwarten soll, ob sich der Haarausfall doch noch legt oder ob das nur kontraproduktiv wäre.

      Gäbe es ansonsten noch Untersuchungen, die der Ursachenforschung zugute kämen?

      Erneut herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Ich bin für jeden Tipp/Erfahrungswert dankbar!

      Kommentar


      • Re: Trichoscan - Ja oder Nein?


        Hallo nochmal,

        jetzt habe ich doch noch eine Frage, da sich heute etwas Neues ergeben hat:

        Gestern wurden eine erneute Blutuntersuchung bei meinem Hausarzt durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass mein TSH nun erhöht ist 5,53, das freie t3 und t4 jedoch vollkommen normal und in Relation so, dass ich laut Hausarzt KEINE Schilddrüsenhormone einnehmen soll, da ich ansonsten wahrscheinlich nur "in eine Überfunktion geführt werden würde".

        Der Hausarzt meinte auch, dass diese Werte NICHT die Ursache für meinen Haarausfall sein könnten.

        Meine Schilddrüse wurde auch zuletzt beschallt und war vollkommen normal; vielleicht etwas kleiner als der Durchschnitt, wodurch der Arzt meinte, dass ein erhöhter TSH Wert dadurch entstehen kann, dass die Schilddrüse aufgrund ihrer Größe "mehr angefeuert werden" müsse. Die Struktur und das Gewebe wurden aber sowohl vom Radiologen als auch vom Hausarzt als vollkommen unauffällig bezeichnet.

        Nun bin ich vollkommen irritiert, da ich gelesen habe, dass ein erhöhter TSH Wert durchaus zu Haarausfall führen kann.
        Zeigt dies auch Ihre Erfahrung?
        Oder ist ein Zusammenhang zwischen erhöhtem TSH und diffusem Haarausfall nicht zu sehen, wenn die freien Werte t3 und t4 im Normbereich sind?

        Leider habe ich die exakten Werte derzeit nicht vorliegen, sondern werde sie am Montag abholen. Ich hoffe, eine Einschätzung ist trotzdem möglich.

        Eine Antwort würde mir erneut sehr weiterhelfen! Ich habe derzeit wirklich Angst, dass ich mit "Abwarten, ob sich der Haarausfall wieder legt" nur noch mehr kaputte mache.

        Vielen, lieben Dank für Ihre Mühe und ein großes Lob an das tolle Forum hier!

        Lene

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        • Re: Trichoscan - Ja oder Nein?


          Zusatz: Antikörper waren auch normal.

          So, das wars jetzt aber auch.

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          • Re: Trichoscan - Ja oder Nein?


            [quote Lene.]Liebe Frau Latz,

            vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

            Gerne!

            Könnte ein Trichoscan denn eine Diagnose der androgenetischen Alopezia oder anderer Formen des Haarausfalls ermöglichen?

            Es kann evt. eine Diagnose bestätigen.

            Bzw. würde ein Trichoscan die Wahl einer bestimmten Therapie ermöglichen?

            Die Wahl der Therapie bestimmt die Diagnose.

            Gäbe es ansonsten noch Untersuchungen, die der Ursachenforschung zugute kämen?

            Die Hauptbestandteile einer Diagnostik beim erfahrenen Hautarzt sind:
            Anamnese
            Untersuchung mit Dermatoskop
            evt. Blutunters.

            HG
            Jenny Latz

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            • Re: Trichoscan - Ja oder Nein?


              Probleme mit der Schilddrüse können zu HA oder brüchigen Haaren führen. Die genauen Zus.hänge sind jedoch noch nicht bis in alle Details bekannt.

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