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13 Jahren Haarausfall und noch immer keine Diagnose!

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  • 13 Jahren Haarausfall und noch immer keine Diagnose!

    Sehr geehrte Frau Latz!
    Erst möchte ich mich bei ihnen bedanken für die viele Informationen und vor allem dafür ,dass sie Thema Haarausfall aufs Licht geholt haben,dank Ihnen fühlt sich man damit nicht allein.Meine Haarausfall Kariere hat begonnen vor ca 13 Jahren.Ich habe immer mehr Haare verloren,aber seit 2001 habe ich bemerkt massive sommer Schübe!Ungefähr 3 Jahre habe ich nichts unternommen,dann habe ich meinen Frauenarzt konsultiert.Der hat mir ohne Blut abzunehmen Pille Diane 35 verschrieben.Schübe waren etwas schwächer,bis sie wieder gleiche bzw.noch stärkere Intensität angenommen haben.Danach habe 4 Dermatologen aufgesucht,die letzte fr.Prof.hat mir 2010 Minoxidil verordnet und zusätzlich zu der Pille auch Androdiane,wegen Kopfhaut Probleme Corticosteroide in Lösung form.HA wurde über Winter besser,jedoch seit März 2011 habe ich dauerhaften HA. Während der Therapie bei der Dermatologin,war ich auch in Behandlung bei Internisten-Endokrinologen.Der hat PCO ausgeschlossen,hat trotzdem gemeint wie die Dermatologin,dass sich um AGA handelt.Die Therapie zur diese Zeit war Minoxidil mit Östrogen,Diane 35,Androkur und Spironolaktone.Das ganze ca 1 Jahr ,ohne Erfolg.Blut wurde mir regelmäßig abgenommen,allerdings mit Einwirkung der Pille.Während dieser Zeit habe ich auch regelmäßig die Schilddrüse untersuchen lassen,bis jetzt alles in Ordnung .Mein Internist wollte weiterhin Medikation Dosis erhöhen (Spironolaktone bis zu 200 mg),da mir aber gar nicht gut gegangen ist und dank erhaltenen Informationen von verschiedenen Foren,habe ich meinen Endokrinologen gewechselt und nun bin ich in Behandlung beim Pof.Dr.Dr.Johannes Huber österreichischen Hormon-Pappst.Vor beginn der Behandlung habe ich ein Jahr ganze Medikation abgesetzt,erst dann wurde mir Blut abgenommen.Auf Grund des Ergebnis wurden mir Progesteron verordnet(November 2012).Monat danach hat sich der HA gebessert (40-50 Haare am Tag,90 am Waschtag 1 mal die Woche)leider nur bis Juli .HA am tag hat sich gehalten unter 100 (früher waren das 200 Haare)aber beim Waschen waren es Leider bis zu 500 Haare.Da ich in Blut erhöhten Androstendion hatte,hat der Endokrinologe entschieden mir für 3 Monate Androcur geben.Leider hat sich der HA während der Einnahme noch verdoppelt.Also erneut zu Progesteron.Leider bleibt mein Körper vollkommen unbeindruckt,habe trotz Einnahme vom Progesteron kurzen Zyklus und Haare fallen munter weiter.Progesteron nehme ich jetzt 3 Monate wieder.In Dezember war der HA kurzfristig besser,seit Januar geht erneut los.Kann es mit absetzen der Androdiane am ende September zusammen hängen?Niemand kann mir eindeutig sagen was los ist.Mein HA ist diffus.Habe ca um Hälfte weniger Haaren,jedoch keine kahle Stellen,nehme Vit D3,Progesteron topisch und in Zäpfchen Form, 2,5% Minoxidil und kombi.Vitamine und Spurelemente.Ich bin für jede Antwort und jede Idee dankbar!!!!!lg Michi

  • Re: 13 Jahren Haarausfall und noch immer keine Diagnose!

    Hallo und Danke für die Komplimente!
    Sie haben eine typische Odyssee durchlaufen. Mein Credo ist:
    Bei HA immer zuerst zu einem auf Haare spez. Hautarzt zu gehen, denn gerade die diffuse Form der Alopezie ist oft die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Alle möglichen inneren Störungen können einen HA zur Folge haben.
    Übrigens kann jedes An- und Absetzen von Pille oder Hormonen zu HA-Schüben führen.
    Offenbar stochern die Ärzte in Ihrem Fall im Dunkeln, was den wirklichen Übeltäter betrifft. Ich würde Ihnen daher raten, sich an einen spez. Dermatologen zu wenden.
    HG
    Jenny Latz

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