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Spannungshaarausfall/Trichodynie oder erblich bedingter Haarausfall ?

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  • Spannungshaarausfall/Trichodynie oder erblich bedingter Haarausfall ?

    Hallo Frau Latz,

    ich würde mich freuen wenn Sie mir helfen könnten.

    Ich bin 22 und männlich. Seit ca. einem Jahr fällt mir auf, dass ich mehr Haare als üblich verliere. Über der Stirn hat es sich auch ein wenig gelichtet (sonst keine lichten Stellen oder Geheimratsecken). Es wachsen zwar viele kleine Haare nach allerdings sind diese sehr dünn und können auch relativ leicht rausgezogen werden.

    1.Frage:
    Ist es normal das nachwachsende Haare dünn und "kraftlos/farblos" nachwachsen und erst später "dicker/stabiler" werden?
    Und kann man diese, wenn sie neu nachwachsen, so einfach rausziehen?

    Denn ich hab das Gefühl die farblosen, dünnen nachwachsenden Haare fallen aus bevor sie wirklich richtig wachsen.

    Ausserdem Haarausfall hab ich große Probleme mit meiner Kopfhaut. Es juckt stark und brennt auch immer wenn ich Anti-Schuppen-Shampoos nutze. Auffällig ist, das genau der Bereich über der Stirn brennt wo sich das Haar auch gelichtet hat. Ausserdem tut meine Kopfhaut/Haarwurzel auch in diesem Bereich weh. Auch die Lageveränderung der Haare über der Stirn (z.B. beim Stylen) empfinde ich als sehr unangenehm.

    2.Frage:
    Kann zwischen dem "Brennen" und dem Schmerzen der Haarwurzel ein Zusammenhang mit dem Haarausfall bestehen?

    Ich bin bereits über die Begriffe Spannungshaarausfall und Trichodynie gestolpert. Und die Symptome würde auf jedenfall passen.

    Besonders beim Stylen der Haare kleben mir viele Haare an den Händen, so das ich mich schon gar nicht mehr traue meine Haare zu stylen. Ausserdem lassen sich über der Stirn und oben auf dem Kopf relativ leicht Haare raus zupfen, besonders in den Regionen die juckt und brennt. Am seitlichen Kopf dagegen kann man sehr stark ziehen und es lösen sich keine Haare.


    3.Frage:
    Wie kann ich oder der Arzt rausfinden ob es sich um eine Trichodynie oder um erblich bedingten Haarausfall handelt ?
    Wie wahrscheinlich ist es, dass die Haare bei oben genannter Symptomatik wieder nachwachsen?

    Falls es erblich bedingt ist, würde ich gerne wissen in wieweit man Eingreifen kann bevor sich das Haar weiter lichtet?
    Kann man es komplett verhindern oder nur hinauszögern? Und wie?







  • Re: Spannungshaarausfall/Trichodynie oder erblich bedingter Haarausfall ?

    Hallo,

    damit ich nichts vergesse, will ich mal mit Zitat antworten...

    Ich bin 22 und männlich. Seit ca. einem Jahr fällt mir auf, dass ich mehr Haare als üblich verliere. Über der Stirn hat es sich auch ein wenig gelichtet (sonst keine lichten Stellen oder Geheimratsecken). Es wachsen zwar viele kleine Haare nach allerdings sind diese sehr dünn und können auch relativ leicht rausgezogen werden.

    Dabei könnte es sich um sog. miniaturisierte Haare handeln wie sie bei der AGA auftreten.

    1.Frage:
    Ist es normal das nachwachsende Haare dünn und "kraftlos/farblos" nachwachsen und erst später "dicker/stabiler" werden?
    Und kann man diese, wenn sie neu nachwachsen, so einfach rausziehen?
    Denn ich hab das Gefühl die farblosen, dünnen nachwachsenden Haare fallen aus bevor sie wirklich richtig wachsen.

    Eben bei der AGA die miniaturisierten Haare.

    2.Frage:
    Kann zwischen dem "Brennen" und dem Schmerzen der Haarwurzel ein Zusammenhang mit dem Haarausfall bestehen?

    Ja, das wäre möglich, wenn eine Entzündung vorliegt. Hautarzt konsultieren!

    Ich bin bereits über die Begriffe Spannungshaarausfall und Trichodynie gestolpert. Und die Symptome würde auf jedenfall passen.


    Zu Spannungshaarausfall
    Es fällt schwer, nicht darüber zu "stolpern" im Netz. Es gibt jedoch keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass ein solcher HA überhaupt existiert und es sich nicht um eine Erfindung handelt.

    Zu Trichodynie
    Hierbei handelt es sich um eine psychosomatische Störung.


    3.Frage:
    Wie kann ich oder der Arzt rausfinden ob es sich um eine Trichodynie oder um erblich bedingten Haarausfall handelt ?

    Sie sollten einen auf Haare spez. Hautarzt konsultieren. Adressen finden Sie u.a. auf meiner Homepage.

    Wie wahrscheinlich ist es, dass die Haare bei oben genannter Symptomatik wieder nachwachsen?
    Nicht die Symptome sind wichtig, sondern die Ursachen. Daher kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt keine Antwort geben.

    Falls es erblich bedingt ist, würde ich gerne wissen in wieweit man Eingreifen kann bevor sich das Haar weiter lichtet?

    Mittels Minoxidil oder Finasterid. auch Pantostin

    Kann man es komplett verhindern oder nur hinauszögern? Und wie?
    Stoppen, solange man die Mittel anwendet.

    HG
    Jenny Latz






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    Kommentar


    • Re: Spannungshaarausfall/Trichodynie oder erblich bedingter Haarausfall ?

      Vielen Dank für Ihre Antwort Frau Latz.

      Allerdings wüsste ich gerne noch eine Sache.

      Woran erkenne ich ob es sich um miniaturisierte Haare handelt? Selbst wenn man keinen Haarausfall hat und ein Haar fällt aus, wächst ja ein neues Haar nach. Unterscheidet sich ein normal nachwachsendes Haar von einem miniaturisierten Haar? Oder sehen beide anfangs farblos und dünn aus?

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      • Re: Spannungshaarausfall/Trichodynie oder erblich bedingter Haarausfall ?

        Nein, das was Sie als "normal nachwachsendes Haar" bezeichnen, nennt der Fachmann Terminalhaar. Dies kommt gleich pigmentiert aus der Kopfhaut. Siehe rasierte Männerköpfe bei dunklem Haar.

        Kommentar