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Haarausfall und Hormone

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  • Haarausfall und Hormone

    Hallo! Ich bin 28 Jahre alt und leide seit der Geburt meiner Tochter vor drei Jahren an Haarausfall. War bei sämtlichen Dermatologen und alle bestätigen mir Alopezie :-( Ich habe mit nur 15 Jahren die Pille angefangen zu nehmen (belara) und Haarausfall war nie ein Thema für mich. Nach der Geburt meiner Tochter wollte ich eigentlich weg von den künstlichen Hormonen.Ich btbekam Haarausfall der extrem unnormal war. Ich verlor täglich zwischen 400 und 500 Haaren und dabei habe ich von Natur aus sehr feinen und dünnes Haar. Sie können sich sicher vorstellen wie ich nach einem Jahr extremen Haarausfall ausgesehen habe. Sehr licht!!!!! Kopfhaut hat man durchgesehen und es waren wirklich nur Federn vorhanden. Mein Friseur war erschrocken. Hinzu kam auch noch starke Akne. Blut beim Frauenarzt sowie Hausarzt wurde mehrfach angenommen und war immer alles ok. Meine Frauenärztin verschrieb mir wieder die Belara und schon nach vier Monate herrschte Ruhe. Ich bekam eine reine haut und die Haare sprießten wie Pilze aus Erden. Welche Freude! Allerdings bekam ich extreme Migräne Anfälle (mit Aura). Musste mich übergeben und war zu nichts mehr zu gebrauchen. Das ging ein halbes Jahr so. Irgendwann konnte ich nicht mehr. Meine Frauenärztin verschrieb mir daraufhin das Gestagen Hormon isoliert was antiandrogen wirkt. Leider fielen mir die Haare nach und nach wieder aus. Zwar nicht mehr die 500 aber über die Hälfte sicher noch. Die Migräne blieb jedoch weg. Ich bin wieder zu meiner Frauenärztin und ich versuchte die Pille Yasmin. Die nehme ich immernoch aber sie hat lange nicht dieselbe tolle Wirkung auf haut und Haare wie die belara. Zwar kriege ich die Migräne wieder aber nicht stark und nicht häufig. Ich kann gut leben damit. Aber mir fallen nach wie vor zu viele Haare aus und jetzt spiele ich tatsächlich mit den Gedanken erneut die belara versuchen. Immerhin ist das jetzt fast zwei Jahre her und vielleicht hat sich mein Körper wieder an die künstlichen Hormone gewöhnt?! In der Yasmin ist immerhin genau so viel Östrogen drin wie in der belara. Und nur das Östrogen alleine ist schuld an der Migräne. Das Gestagen hatte keine Nebenwirkungen. Ich leide wirklich extrem an meinem schütteren Haar. Mich macht der Blick in den Spiegel depressiv. Und die belara ist da ein wundermittel für mich aber ich habe dennoch Respekt vor dem Wechsel. Ich habe auch angst das ich durch den Wechsel erstmal wieder mehr Haarausfall kriegen werde. Aber ein versuch kann ich doch starten und im schlimmsten Fall wechsele ich wieder zurück oder? Ach ich nehme noch nebenbei Pantostin was aber weder hilft noch schadet. Ich fixiere mich sehr auf meine Haare. Fahre mir ständig mit den Händen durch die Haare und ständig habe ich viele Haare zwischen den Fingern. Ich würde schon fast alles in Kauf nehmen damit dieses Drama für mich aufhört. Sorry das es so lang geworden ist. Freue mich über jede Antwort.


  • Re: Haarausfall und Hormone

    Hallo,
    die Diagnose Alopezie hilft uns nicht weiter. Die Frage ist, welche Form soll vorliegen!
    Waren die Dermatologen auf Haare spezialisiert?
    HG
    Jenny Latz

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    • Re: Haarausfall und Hormone

      Nein leider nicht. In meiner Stadt und Umgebung gibt es keinen Spezialisten. Habe auch schon auf Ihrer Homepage geschaut aber ich finde keinen in der nähe. Ich habe den typischen "Tannen-Scheitel" und die Kopfhaut schimmert durch. Ich habe nur für mich raus gefunden das einzig alleine die Antibabypille hilft. Wenn ich diese nehme, fangen die Haare nachzuwachsen. Zwar nicht mehr alle aber immerhin ein paar.

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      • Re: Haarausfall und Hormone

        Das ist schade, aber die Haarspezialisten sind leider nicht immer direkt vor Ort zu finden.
        Wenn der Scheitel breiter wird, deutet dies eigentlich auf den erblichen HA hin. Die Pille ist hier nicht unbedingt die Lösung. Dermatologen raten in diesen Fällen eher zu Regaine oder Pantostin.

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