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Haarausfall seit 4,5 Jahren ...

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  • Haarausfall seit 4,5 Jahren ...

    Hallo liebe Mitleser,

    ich habe mich hier neu angemeldet, weil ich nicht mehr weiter weiß. Ich habe seit 4 1/2 Jahren Haarausfall und war bei sehr vielen Ärzten. Hautarzt, Gyn, TCM, Heilpraktiker etc. Blutbild war anscheinend immer ok. Ich habe alles,was die Ärzte mir verschrieben hatten, genommen (Cortison, Tropfen, CM-Tees getrunken, Tinkturen ...). Kopfhautproben wurden entnommen, Trichogramm gemacht. Laut Hautarzt (es ist schon länger her) "Ja, die Haare fallen mehr aus, als sie nachwachsen". Mh. Ich habe Geheimratsecken und mein Haaransatz vorn geht immer weiter zurück, auch im Nacken haben sich hohe Ecken gebildet.
    Ich habe auch das Buch von Jenny Latz gelesen und daraufhin, habe ich beschlossen nochmal meine Hormonwerte bei einem Endokrinologe untersuchen zu lassen. Dieser hat folgende Werte herrausgefunden:

    Androstendion Normwerte: 0,3 - 3,3 ; Mein Wert: 3,9
    Ferritin Normwerte: 13 - 150 ; Mein Wert: 14.

    Ich habe auch, seit circa 2,5 Jahren, etwas (nicht übermäßig) mehr Haarwuchs im Gesicht (aber kleine blonde Härchen) und iwie andere Muskeln an den Armen bekommen (sieht aus, als würde ich ab und an Krafttraining machen (8)) ) ... Können die Blutwerte einen Hinweis darauf geben, auf den Haarausfall?! Ich weiß nicht, ob das alles "hilfreich" für Euch Mitleser ist, wenn ich solche "Details" hier reinschreibe, nur weiß ich wirklich nicht mehr weiter gerade.
    Ich bedanke mich jetzt schon einmal ganz herzlich für Eure Antworten.

    Die besten Grüße
    Neele30

  • Re: Haarausfall seit 4,5 Jahren ...


    liebe neele, ich kann gut nachempfinden wie du dich fühlst, zu minenst ein wenig da es mir genauso ging, ewige test und kein greifbares ergebnis, mir haben damals nach dem ich alle haare verloren hatte , biotin tabletten , in doppelter dosis geholfen,das denke ich jedenfals,lg und alles gute

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    • Re: Haarausfall seit 4,5 Jahren ...


      Hallo Gollum, Danke für Deine Antwort. Ich weiß nicht mehr WAS ich alles tun soll. Es gibt Tage da habe ich Hoffnung, dass es besser werden könnte und dann Tage das wache ich auf, gehe in´s Bad, schaue in den Spiegel, schaue auf mein Haar und sehe überall vorn meine Kopfhaut und dann fange ich an zu heulen. Ich versuche mich nicht zu verstecken, bemerke aber das alles in meinem Leben darunter leidet. Selbstwertgefühl?! Im Keller. Spaß daran zu haben sich abends mal "hübsch" zu machen?! Fehlanzeige. Sich wohl zu fühlen in seiner eigene Haut?! Auch Fehlanzeige. Ich habe ein tolles soziales Umfeld, ich kann auch darüber mit Freunden sprechen und sie hören zu, aber richtig verstehen kann es natürlich keiner - was ich auch verstehen kann. Ich habe mich mit Therapeuten in Kontakt gesetzt, aber die Wartezeiten sind lang, ein halbes Jahr muss ich nun warten. Es tut "gut" zu lesen bzw. zu wissen, dass ich nicht allein bin und das ich hier verstanden werde. Danke.
      Ich hatte im ersten Beitrag vergessen zu schreiben, dass ich vom Endo eine Überweisung zur Gyn. bekommen habe und diese mir nun die Pille Diane35 verschrieben hat ...?! Wieder hoffen?! Wieder enttäuscht werden?! .......

      viele liebe Grüße,

      Neele

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      • Re: Haarausfall seit 4,5 Jahren ...


        ja , das was du da schreibst erinnert mich sehr an meine situation, immer traurig zu sein , sich nicht mehr attraktiv zu fühlen , beim lesen deiner antwort überkommt mich echt eine tiefe traurigkeit, aber man muß immer weiter machen , wenn nicht für sich selber , dann für die familie, . lg

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        • Re: Haarausfall seit 4,5 Jahren ...


          Liebe Neele,
          mir geht’s leider auch so wie dir: Ich bin ständig hin- und hergerissen zwischen Hoffnung und Verzweiflung…Manchmal denke ich sogar, es wäre besser, wenn alle Haare gehen, dann hätte ich endlich Ruhe und müsste mich nicht weiter um Arztbesuche kümmern, von denen ich jedes Mal enttäuscht zurückkomme :-(.

          Was auffällig ist: Dein Ferritinwert ist ziemlich niedrig (Dermatologen wollen bei HA-Patienten immer einen von mindestens 50-70). Meine Gyn verschreibt die Diane übriges nicht. Sie sagt davon bekommen Frauen reihenweise Leberschäden…

          Ganz lieben Grüß!

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          • Re: Haarausfall seit 4,5 Jahren ...


            Hallo Neele,

            zusätzlich zum niedrigen Ferritin-Wert, den Tristesse erwähnt hat, fiel mir bei deiner Beschreibung (zunehmende Gesichtsbehaarung, Muskelzunahme + erhöhter Androstendion-Wert) ein, ob du schon mal gezielt auf PCO untersucht worden bist.
            Oder hat deine Gyn sich dahingehend schon geäußert und das Verschreiben der Diane ist ihr Therapie-Vorschlag?

            Alles Gute
            Chris

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            • Re: Haarausfall seit 4,5 Jahren ...


              Hallo ihr Lieben ....

              @ Tristesse: Es tut mir leid, es war keine Absicht, dass Du nun traurig bist ... Ich musste das alles nur mal runterschreiben. Ich weiß aber welche Art der Traurigkeit Du meinst und ja, Du hast Recht - es muss und wird weitergehen. Manchmal ist es nur wirklich, wirklich schwer das alles mal zu vergessen. Aber wir haben hier eine Plattform, die es uns bestimmt ermöglicht, wenn das alles mal wieder zu "schwer" wird, dass man hier schreiben kann und Menschen findet die einen verstehen.

              @ Chris: Meine Endo. hatte das wohl ausgeschlossen, da der erhöhte Wert wohl zu niedrig dafür sei (bzw. meinte das ihr Vertretungarzt, den ich nicht so ausführlich, erklärend und nachforschend finde wie sie selbst). Der HA ist vor 4,5 Jahren aufgetreten, diese Merkmale die ich beschrieben hatte, aber "erst" nach so 2,5 Jahren. Könnte dort trotzdem ein Zusammenhang sein?! Und zu den Ferritinwerten, sie waren auch schonmal im 70ziger Bereich und da hatte ich den HA leider auch schon. Der Eisenwert war damals auch zu hoch ... Meine Gyn. ist darauf gar nicht weitereingegangen, das sie auch meinte der Wert wäre zu wenig erhöht, um PCO zu haben, verschrieb mir aber die Diane35... man selbst ist ja nur Laie und schluckt das dann erstmal so, aber ich finde das alles auch sehr komisch.

              Viele liebe Grüße an Euch,

              Neele

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              • Re: Haarausfall seit 4,5 Jahren ...


                Hallo Neele,

                das "Laie sein" ist Mist. Man muss sich darauf verlassen, dass die Ärzte wissen, was sie tun, aber ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob das wirklich immer der Fall ist.
                Ich war im Laufe der Jahre wegen meines HA mittlerweile bei drei Hautärzten, die sich angeblich alle mit Haaren auskennen, und bei keinem wurde der HA wirklich gründlich untersucht. Mehr als Trichogramm oder Trichoscan und dann Haarwasser mit Östrogen, Kortison oder Minoxidil ist keinem eingefallen. Einer meinte nach dem Trichoscan, es wäre alles prima, der HA quasi eingebildet und ich solle wg. meines niedrigen Ferritinwertes (den meine Gyn festgestellt hatte) einfach weiter Eisentabletten nehmen. Ich hab mir das Scan-Ergebnis dann faxen lassen, und dort stand eine Telogenrate von >30%. So viel zu "alles prima".

                Aber zurück zu dir. Leider kann ich dir zu PCO und hormonellen Zusammenhängen bzw. hormonellen Verschiebungen als Ursache für HA auch nicht mehr sagen. Ich bin ja leider auch Laie (s.o.), aber ich nehme an, dass beim Endokrinologen auch andere Hormonwerte außer Androstendion untersucht worden sind und die okay waren, oder?

                Nimmst du evtl. die Pille, hast die Pille gewechselt oder sie abgesetzt?
                In den verschiedenen Foren liest man häufig, dass der HA nach dem Absetzen der Pille aufgetreten ist. Andere schreiben, dass die Pille selbst evtl. für ihren HA verantwortlich ist, da sie die Hormone strubbelig macht und außerdem ein Vitamin-Räuber ist. Ob letzteres Hand und Fuß hat, weiß ich allerdings nicht.

                So oder so ist es gut, sich hier oder in vergleichbaren Foren auszutauschen und sich gegenseitig aufzubauen, wenn es stimmungsmäßig mal wieder nicht rund läuft. Ich beneide die Menschen, die es geschafft haben, gelassen mit ihren nicht mehr vorhandenen Haaren umzugehen. Von Gelassenheit bin ich noch meilenweit entfernt, aber immerhin ist die ganz große Panik weg. Es gab Zeiten, da hab ich nicht mehr richtig geschlafen, weil mich das so fertig gemacht hat. Das ist glücklicherweise vorbei, und ich werde auch nicht mehr Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um auch noch das allerletzte Vitamin bestimmen zu lassen, wenn ich mich ansonsten gesund fühle. Das alles kostet zu viel Energie, und man vergisst zu leben. Und das geht auch mit wenigen oder gar keinen Haaren, auch wenn man es oft nicht glauben mag.

                Ich wünsch dir alles Gute, und wenn du Frust ablassen musst, gib Laut. Hier sind lauter Menschen, die dich verstehen.

                Chris

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                • Re: Haarausfall seit 4,5 Jahren ...


                  Hey Chris, nein, ich habe kein Pillenwechsel gehabt, ich hatte eine sehr stressige Zeit hinter mir und als alles wieder in Ordnung war, ging es los. Ich hatte keinen Stress mehr - alles war gut .. bis es dann losging. Meine anderen Hormonwerte sind alle in Ordnung. Ich hatte mal gelesen, dass "Selen" noch untersucht werden kann. Muss man dies extra beim Arzt erfragen oder gehört dies zum normalen Blutbild. Ich finde soetwas nicht in meinen "Unterlagen" bzw. in meinen Werten.

                  Fühl Dich lieb gegrüsst,

                  Neele.

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                  • Re: Haarausfall seit 4,5 Jahren ...


                    Hi Neele,

                    ich glaube nicht, dass Selen zum normalen Blutbild dazu gehört. Die div. Vitamine oder auch Ferritin werden i.d.R. auch nur bestimmt, wenn man danach fragt, und einiges davon muss man u.U. auch selbst bezahlen.
                    Wenn man die Beiträge in den div. Foren liest, werden neben Hormonen die unterschiedlichsten Dinge für HA verantwortlich gemacht. Zinkmangel, Amalgam, B6- und B12-Mangel, Eisenmangel, Selenmangel usw. usw.
                    Inwiefern man dem Glauben schenken darf ... keine Ahnung. Ich weiß nur, dass ein tatsächlicher Mangel trotzdem nicht unbedingt die Ursache des HA sein muss. Meine Ferritin-, Folsäure- und B12-Werte waren alle sehr, sehr niedrig. Ich habe sie durch NEMs und Eisentabletten wieder in den Normbereich gebracht, was insbesondere beim Ferritin über ein halbes Jahr gedauert hat, aber meine Haare blieben davon völlig unbeeindruckt, was allerdings nicht heißen soll, dass es bei anderen nicht helfen kann. Man kann leider nur ausprobieren und schauen, was passiert.

                    Ich habe aber auch keine Lust, noch mehr Zeit bei Ärzten zuzubringen. Bislang ist wenig bis nichts dabei rausgekommen, was mir haartechnisch weitergeholfen hat. Immerhin weiß ich nun, dass ich ansonsten vermutlich kerngesund bin, und das ist ja auch ein schönes Ergebnis - zumindest kann ich das jetzt so sehen. Eine Weile hab ich wie blöd nach Symptomen für div. Krankheiten gesucht, um eine Erklärung für meinen HA zu finden. Aber irgendwann hab ich gemerkt, wie bescheuert es ist, sich eine Krankheit zu wünschen, damit man den HA erklären und therapieren kann.
                    Das einzige, was ich allerdings noch bestimmen lasse, ist mein Progesteron, um festzustellen, ob es bei mir (bin 47) mit den Wechseljahren losgeht und es evtl. die hormonelle Veränderung ist, die mittlerweile für den HA verantwortlich ist.

                    Ich habe mich dann vor 4 Monaten entschieden, es mit Regaine zu probieren, und das hat immerhin meinen HA zum Stillstand gebracht. Wie lange das so bleibt und ob meine Haare auch noch mal wieder dichter werden, weiß ich nicht. Im Moment ist es aber ganz schön, wenn die Haare nach dem Föhnen nicht büschelweise auf dem Boden liegen.

                    Wurden bei dir auch die Schilddrüsenhormone und Cortisol untersucht?
                    Und was genau haben dir die Ärzte schon alles angedeihen lassen?

                    Ein schönes Wochenende und lass dich vom HA nicht unterkriegen
                    Chris

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