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Realitätsverlust bei Haarausfall

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  • Realitätsverlust bei Haarausfall

    Hallo Frau Latz,

    es wird doch immer von einem normalen HA von ca. 100 Haaren pro Tag geredet, wenn ich aber meine Freundin frage, die keinen HA hat, wie viele Haare sie beim Kämmen ihrer Haare verliert, sagt sie, keines bisweilen eins oder zwei Haare.
    Mir ist schon klar, dass sie das eine oder andere Haar auch noch unbemerkt verliert. Wenn das dann normalerweise ca. 100 pro Tag sein sollen, wieviel verliert dann ein HA Leidender wie unsereins?

    Kann es sein, dass wir HA Leidenen uns mit den warmen Worten der Ärzte, die ihre HA-Spanne die erst bei 50-70 Haaren lag, jetzt auf 100 Haare erhöht haben, weil es immer mehr dieser Klagen gibt und sie im Prinzip auch keine Antwort haben?
    LG linalue

  • Re: Realitätsverlust bei Haarausfall


    Sehr gute Frage!!!
    Hab mir auch schon Gedanken dazu gemacht. Die Ärzte sind mit dem Thema Haarausfall total überfordert. Sie verschreiben einfach Biotin, Regaine oder sonst was für Haarwässerchen und sagen dir "Es wird wieder besser, machen Sie sich keine Sorgen. Ihre Haare wachsen sicher nach!" ... Aber damit speisen sie uns nur ab, weil sie selbst keine Ahnung haben... Hab ich mal gelesen. Meine Hausärztin meinte mal, 80% aller Haarausfall-Geplagten haben diesen durch psychischen Stress. Aber ob das nun wieder nur irgendeine Ausrede war, damit sie mich nicht behandeln muss? Ist ja immer leichter, einfach mal zu nem anderen Arzt zu überweisen, anstatt sich selbst drum zu kümmern.

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    • Re: Realitätsverlust bei Haarausfall


      ach, wenn alles im Leben immer so einfach wäre....

      es gibt einen Schuldigen: Die Ärzte!

      Leider ist das durchaus nicht der Fall. Wir wissen inzwischen sehr viel mehr über Haare und Wachstum und damit auch mögliche Gründe für den HA als noch vor 50 Jahren. Aber wir wissen nicht alles. Das ist ja auch bei vielen anderen Erkrankungen so.

      Was bedauerlich ist, und da stimme ich Euch zu, dass die Ärzte leider psychologisch in 90% der Fälle überhaupt nicht geschult sind.

      Wieso heißt das Thema eigentlich Realitätsverlust bei HA?

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      • Re: Realitätsverlust bei Haarausfall


        Hallo Frau Latz,

        Realitätsverlust seh ich deshalb, weil, wenn wir uns nur einmal kämmen und uns dabei ca.schon 40 Haare ausgehen, die Ärzte, wenn optisch noch genug Haar da ist, behaupten, das dies normal ist, da ja jeder einen gewissen HA haben muss.
        Wenn ich aber meine Tochter kämme oder meine Freundin befrage, haben die nur 2-3 Haare im Kamm.

        Wird also die Messlatte bei uns HA-Leidenden nur so hoch gesetzt, in Wirklichkeit (Realität) sind normalerweise nur ein paar Haare in der Bürste zu finden.
        Will man uns den HA nur schön reden ?
        LG linalue

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        • Re: Realitätsverlust bei Haarausfall


          Nein, das kann ich mir nicht vorstellen.
          Ich denke, dass der Realitätsverlust, wenn man davon überhaupt sprechen kann, bei denen liegt, die keinen HA haben...
          Ich nehme es auch keinem Menschen ab, dass er tatsächlich nur 2-3 Haare beim Kämmen verliert. Hat jemand kurzes Haar, gehen mit großer Sicherheit zumindest beim Haarewaschen viele Haare mit dem Wasserstrahl in den Abfluss.... Und beim Kämmen finden sie die Haare irgendwo auf dem Boden... oder an den Kleidern .... oder sonstwo...
          Nein, ich bin der Meinung, dass wir, die wir HA haben, viel genauer darauf achten, wieviel uns täglich verloren geht.
          Ich leide seit fast 30 Jahren an vermehrten HA.....

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          • Re: Realitätsverlust bei Haarausfall


            Oh, so lang schon.
            Sieht man das auch?

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            • Re: Realitätsverlust bei Haarausfall


              Nein, ein Außenstehender sieht es nicht.
              Daher werde ich auch von Ärzten nicht sehr ernst genommen, zumal die Ursache dafür noch nicht gefunden wurde.
              Jetzt heißt es, (ich bin 52), es sind die Wechseljahre. Ich habe so gut wie kein Östrogen mehr...
              OK, aber was bitte war denn vor den Wechseljahren der Grund für den HA??
              Es ist nie rausgefunden worden.
              Jedenfalls kamen immer wieder Haare nach - aber nur ich weiß, wie dick meine Haar vorher waren, andere Leute eben nicht. Daher ist für sie auch kein Vergleich möglich.
              Und das Los von kahlen Stellen am Kopf ist mir Gott sei Dank (bisher) erspart geblieben....
              Aber die Angst ist immer da.
              Zur Zeit bemerke ich, dass das Haar im Scheitelbereich (Seitenscheitel und meine Geheimratsecken) lichter werden.

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              • Re: Realitätsverlust bei Haarausfall


                linalue schrieb:
                -------------------------------------------------------
                > >
                > Wird also die Messlatte bei uns HA-Leidenden nur
                > so hoch gesetzt, in Wirklichkeit (Realität) sind
                > normalerweise nur ein paar Haare in der Bürste zu
                > finden.

                Nein, das sicher nicht.

                > Will man uns den HA nur schön reden ?

                Leider haben viele Dermatologen nicht gelernt, wie man psychologisch mit Patienten umgeht. Daher könnten Sie andererseits hier durchaus recht haben.

                Realitätsverlust ist aber etwas, unter dem viele Menschen mit HA leiden, weil die Haare nun in den Lebensmittelpunkt rücken und bes. genau untersucht werden.

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