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Androg. bedingter Haarausfall

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  • Androg. bedingter Haarausfall

    Die Haare fallen und fallen, ganz besonders nach Absetzten der Diane vor 2 Monaten.
    Seit Januar diesen Jahres nehme ich Regaine 2% ... ist es normal, dass das keine Wirkung alleine hat? Oder
    Ein Trichoscan ergab 70% Telogenhaare, eine schlechte Dichte :-( etc.
    Therapie soll wegen V.a. androg. Haarausfall wieder Diane/oder Valette und Regaine 2%sein.

    Es würde mich interessieren welche Erfahrungen andere Forenteilnehmer gemacht haben mit diesen Pillen..bezgl. Haarausfall. Und wie ist es wenn man sie Jahrzehnte nimmt?

    Und ob man sich Regaine sparen kann, wenn solche Werte rauskommen?

    Grüße

  • Re: Androg. bedingter Haarausfall


    Hallo,

    Warst Du mit diesem Problem schon bei einem Endokrinologen?

    Falls ja: Was hat der gesagt?

    Viele Grüße,
    Braunauge

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    • Re: Androg. bedingter Haarausfall


      Hallo Braunauge,
      Mit dem Hintergrund Haarausfall habe ich einen Hormonspiegel über den Gynäkologen gemacht.
      FSH 14,0 U/L
      Progesteron 1,0 ng/ml
      DHEA-Sulfat 0,3 ug/ ml
      Östradiol 216,0 pg/ ml
      Testostoron 0,33 ng/ ml, habe diese Werte mit zum Hautarzt genommen, und darauf kam die Empfehlung der Kombination oben genannter Pillen mit Regaine, langfristig. Die
      Diane nahm ich bis Mai 2008 schon seit ca 7 Jahren, damals auch wegen Haarausfall verordnet. (aber so stark wie jetzt war er nicht)
      Nachdem ich dann schon fast 6 Monate Regaine nahm, wollte ich den Versuch wagen es mal ohne Pille zu probieren
      Die derzeitige Haar-Situation macht keinen Spaß, starke Lichtung im Scheitelbereich, -anscheinend ist der Hormonspiegel ok. (???)
      Eigentlich dachte ich könnte ich auf die Hormone verzichten.... (sieht wohl nicht so aus)
      Machen noch weitere Hormonuntersuchungen Sinn? Schilddrüse war ok.
      Ich mag auch nicht mehr länger zusehen....(und doch lieber wieder die Diane oder Valette einnehmen?)
      Gruß
      Elise

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      • Re: Androg. bedingter Haarausfall


        Ich finde es schade,
        dass ich nichts mehr von den Forenteilnehmern und Experten höre. (?)

        Würde mich freuen, wenn ich noch den ein oder anderen Beitrag dazu lesen könnte.

        VG
        Elise

        Kommentar



        • Re: Androg. bedingter Haarausfall


          Elise schrieb:
          Hallo Braunauge,
          Mit dem Hintergrund Haarausfall habe ich einen
          Hormonspiegel über den Gynäkologen gemacht.
          FSH 14,0 U/L
          Progesteron 1,0 ng/ml
          DHEA-Sulfat 0,3 ug/ ml
          Östradiol 216,0 pg/ ml
          Testostoron 0,33 ng/ ml,
          [...]
          Machen noch weitere Hormonuntersuchungen Sinn?
          17-Hydroxyprogesteron (17-OHP) und evtl. SHBG.

          Bei auffällig hohem 17-OHP-Wert besteht Verdacht auf ein Late-onset-AGS, welcher dann bestätigt oder ausgeschlossen werden sollte. Dazu am besten einen Endokrinologen aufsuchen.

          Viele Grüße,
          Braunauge

          PS. Sorry wegen der späten Antwort, bin nicht jeden Tag online.

          Kommentar


          • Re: Androg. bedingter Haarausfall


            Ja - vielen Dank,
            wüden im Fall von "Late onset AGS" nicht noch andere Symptome vordergründig sein,
            ich bin 45 J. und bin ansonsten kerngesund und habe diese Merkmale (habe ich eben gelesen unter "AGS") nicht.

            VG
            Elise

            Kommentar


            • Re: Androg. bedingter Haarausfall


              Elise schrieb:
              wüden im Fall von "Late onset AGS" nicht noch andere Symptome vordergründig sein, ich bin 45 J. und bin ansonsten kerngesund und habe diese Merkmale (habe ich eben gelesen unter "AGS") nicht.
              Vorsicht: Das Late-onset-AGS nicht mit dem klassischen AGS verwechseln!

              Beim klassischen AGS ist bereits bei der Geburt ein vermännlichtes äußeres Genitale vorhanden. Dies ist beim Late-onset-AGS (übersetzt "spät einsetzendes AGS", weil es meist erst zur Zeit der Pubertät oder im Erwachsenenalter beginnt) nicht der Fall.
              Ein Late-onset- oder nicht-klassisches AGS zeigt sich durch dieselben Symptome wie ein PCO-Syndrom, weshalb es zu Verwechslungen kommen kann. Es müssen nicht immer alle Symptome auftreten.

              Ein erhöhter 17-OHP-Wert bedeutet einen Verdacht auf AGS. Es können dann noch verschiedene Tests gemacht werden: ACTH-Stimulationstest, Dexamethason-Hemmtest, DNA-Analyse. Mithilfe dieser Tests kann ein AGS bestätigt oder ausgeschlossen werden. Das machen normalerweise nur Endokrinologen.

              Warum ist das evtl. wichtig:
              Bei Vorhandensein eines AGS kann statt Einnahme einer "Pille" eine ursächliche Behandlung stattfinden. D.h. man würde die Überproduktion männlicher Hormone in der Nebennierenrinde durch die Gabe einer geringen Dosis eines Corticoids unterdrücken. Dieses Corticoid (z.B. 0,25 mg Dexamethason oder 5 mg Prednison) müßte lebenslang jeden Abend zwischen 22:00 und 23:00 eingenommen werden. Wenn die Dosis stimmt, hat man keine Nebenwirkungen.
              Beim PCO-Syndrom hingegen würde man eher eine antiandrogen wirkende Pille verschreiben und – falls eine Insulintoleranz besteht – ggf. Metformin.

              Unabhängig von der Diagnose kann man Regaine verwenden (unter der Voraussetzung, daß der Haarausfall durch Androgene bedingt ist, ansonsten dürfte es kaum wirken).

              Ich hoffe, es ist jetzt ein bißchen klarer geworden.

              Viele Grüße,
              Braunauge

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              • Re: Androg. bedingter Haarausfall


                Danke für die schnelle Antwort und Aufklärung...das ist ja eine Wissenschaft für sich.

                Kann ich davon ausgehen, dass Regaine 2% keine Wirkung hat bei diesem Trichscan -Ergebnis von 70% Telogenhaare und der Einnahme von regaine schon seit über 6 Monaten?? Dann wäre die Geschichte also nicht hormonell bedingt????
                Oder sollte ich es mit 5% versuchen (Rat einer Hautärztin, mehr hilft mehr!)?

                Oder ist der starke HA der "Pillenschock" (die ich ja vor 2 Monaten abgesetzt habe)

                Muss denn erblich bedingter Haarausfall immer hormonelle Abweichungen anzeigen?

                Also stimmt es, das erblich bedingt nicht unbedingt androgenetisch bedingt ist??

                Wenn mich das Thema ja nicht so viel beschäftigen würde....würde ich nicht so viel fragen.

                Vielen Dank!!

                LG
                Elise

                Kommentar


                • Re: Androg. bedingter Haarausfall


                  Elise schrieb:
                  -------------------------------------------------------
                  > Also stimmt es, das erblich bedingt nicht
                  > unbedingt androgenetisch bedingt ist??

                  Es scheint dasselbe zu sein. Im Haar-Lexikon steht geschrieben:

                  "Androgenetisch bedingte Alopezie

                  Wird auch erblich bedingter oder hormonell bedingter Haarausfall genannt. ... Bei Frauen kommt es zur Lichtung der Haare im Scheitelbereich. [...]"

                  Quelle:
                  http://www.haar-ausfall.com/service/...sche_alopezie/

                  LG

                  Kommentar


                  • Re: Androg. bedingter Haarausfall


                    Ergänzend zum Beitrag von Schnuffiline:
                    Kann ich davon ausgehen, dass Regaine 2% keine Wirkung hat bei diesem Trichscan -Ergebnis von 70% Telogenhaare und der Einnahme von regaine schon seit über 6 Monaten?? Dann wäre die Geschichte also nicht hormonell bedingt????
                    Oder sollte ich es mit 5% versuchen (Rat einer Hautärztin, mehr hilft mehr!)?
                    Trichoscan-Ergebnisse vermag ich nicht zu interpretieren; ich kenne mich nur mit Hormonen aus.
                    Aber wenn Regaine 2% gar nichts gebracht hat, kann ich mir nicht vorstellen, daß die höher konzentrierte Lösung da viel mehr bringen würde.
                    Oder ist der starke HA der "Pillenschock" (die ich ja vor 2 Monaten abgesetzt habe)
                    Beim Absetzen einer Pille kommt es sehr häufig zu Haarausfall. Dieser kann dann auch einige Monate andauern.

                    Viele Grüße,
                    Braunauge

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                    • Re: Androg. bedingter Haarausfall


                      Vielen Daaaaaaaaaaaaaaaaank Schnuffiline und Braunauge
                      fuer eure Recherchen, Informationen und Geduld!!!
                      Telogenhaare sind die Haare in der Ruhephase: die die ausfallen. Normal sollte das bis max. 20 % sein habe ich irgendwo gelesen.
                      Hoert sich so an als wuerdet ihr auf jeden Fall weitere Hormone bestimmen lassen.
                      (fuer die Aerzte schien das unrelevant)...und fuer mich waere es nochmal eine Geduldsprobe.

                      Herzlicher Gruss

                      Kommentar


                      • Re: Androg. bedingter Haarausfall


                        Hallo Elise,
                        sorry wenn ich mich als Expertin nicht gleich angesprochen fühlte, aber dies ist ein Forum für den Austausch von Haarausfall-Betroffenen untereinander. Ich lese zwar jeden einzelnen Beitrag, aber mische nicht in jedem Fall ein. Manchmal ist das auch gar nicht gewünscht.

                        Braunauge und Schnuffeline haben sich schon sehr kompetent geäußert. Ich will aber gerne noch etwas ergänzen. Der grundlegende Unterschied zw. erblichem und hormonellem HA liegt darin:
                        bei erblichem liegt die genetische Information vor, in welchem Alter eine Haarwurzel die Produktion neuer Haare einzustellen hat.
                        bei hormonellem handelt es sich meist über vorübergehenden HA, der durch eine Dysbalance im Hormonhaushalt hervorgerufen wird.
                        Zu Regaine bleibt zu sagen, dass es nicht in 100% der Fälle wirkt. Leider eine Tatsache, die auch für andere Produkte gilt.

                        HG
                        Jenny Latz

                        Kommentar


                        • Re: Androg. bedingter Haarausfall


                          u.a. @ Braunauge und Leute, die am gleichen Problem knabbern

                          Mittlerweile war ich beim Endikrinologen...
                          da soll Blut genommen werden, wenn der richtige Zeitpkt, gekommen ist.
                          Nur was mir bis jetzt schon vom Kopf gefallen kam und täglich fällt, auch die kurzen nachgewachsenen Haare macht es mir schwer nicht gleich wieder die Pille zu nehmen, nur dann hätte ich keine ursächliche Untersuchung..../ mit Pille wird die Untersuchung wohl keinen Sinn machen...
                          Hilfe, es ist bitter...
                          Kann mir jemand sagen, ob sich diese Geduldsprobe wohl lohnt...oder setzt man dabei seine letzte "Haarpracht" aufs Spiel?

                          Meine Friseurin sagt übrigens der Haarausfall ist über den ganzen Kopf verteilt, also diffus.

                          Viele Grüße

                          Kommentar


                          • Re: Androg. bedingter Haarausfall


                            Elise schrieb:
                            u.a. @ Braunauge und Leute, die am gleichen Problem knabbern

                            Mittlerweile war ich beim Endikrinologen...
                            da soll Blut genommen werden, wenn der richtige Zeitpkt, gekommen ist.
                            Was heißt das konkret?
                            Nur was mir bis jetzt schon vom Kopf gefallen kam und täglich fällt, auch die kurzen nachgewachsenen Haare macht es mir schwer nicht gleich wieder die Pille zu nehmen, nur dann hätte ich keine ursächliche Untersuchung..../ mit Pille wird die Untersuchung wohl keinen Sinn machen...
                            Wenn Du die Pille nimmst, wird das Ergebnis der Hormonuntersuchung dadurch verfälscht.

                            Außerdem kommt es durch die Einnahme der Pille wahrscheinlich auch nicht zu einem sofortigen Stop.
                            Kann mir jemand sagen, ob sich diese Geduldsprobe wohl lohnt...oder setzt man dabei seine letzte "Haarpracht" aufs Spiel?
                            Da Du das Problem ja bereits seit längerem hast, kommt es auf ein paar Wochen wahrscheinlich auch nicht mehr an.

                            Viele Grüße,
                            Braunauge

                            PS. Wenn die Haare auch an anderen Stellen als im Scheitel- und Stirnbereich ausfallen, so muß dies kein Ausschlußkriterium für androgenetisch bedingten Haarausfall sein. (Ich hatte androgenetisch bedingten Haarausfall, und bei mir sind überall auf dem Kopf Haare ausgefallen.) Möglicherweise kommen da auch mehrere Ursachen zusammen (also nicht nur zu viele Androgene, sondern z.B. auch Probleme mit der Schilddrüse oder ein Nährstoffmangel...).

                            Kommentar


                            • Re: Androg. bedingter Haarausfall


                              > Was heißt das konkret?

                              Konkret bzgl. Blutabnahme heißt das 3.ter bis 5. Zyklustag.
                              Muss man dann mit noch mehr Hormonuntersuchungen rechnen? Also wieder Zyklen abwarten, oder kann ich wohl auch noch nach der Blutabnahme mit der Pille starten (auch wenns schon der 3.te Tag wäre?)
                              Mittlerweile fallen die Haare noch verstärkter aus....und ich trage schon ein Kopftuch.

                              Bin diesen Schritt aufgrund dieser Internetbeiträge gegangen.

                              LG

                              Kommentar