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UKE Hamburg traurig

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  • UKE Hamburg traurig

    Hallo Forum,

    ich leide seit dem Sommer unter Kreisrundem Haarausfall. Leider schreitet der Haarausfall nun fort und ich hab auch sonst fast keine Haare mehr. Da ich von meiner Hautärztin zur Uniklinik Eppendorf in Hamburg eine Überweisung bekam, hatte ich die Hoffnung, dass mir dort mehr geholfen werden könnte. Die Hautärztin sagte nämlich dass, was alle Ärzte sagen: "Ich weiß nicht, was man machen kann, weil es keine Erkenntnisse über die Gründe und eine sinnvolle Therapie zu dieser Krankheit gibt."
    Der Termin war alledings auch sehr ernüchternd. Trotz Hinzuziehung der Oberärztin hat keine der drei Ärzte überhaupt meinen Kopf untersucht. Ich sollte nicht einmal meine Perücke abnehmen. Es gab sogar die Aussage: "Der Einzige, der hier geforscht hat, ist der Professor Paus, der ist inzwischen in Lübeck und nimmt nur Privatpatienten." Auf meine Frage, warum ich dann zu den Experten in die Klinik übewiesen worden sei kam die Antwort: "Das weiß ich auch nicht, wie die Ärzte immer darauf kommen, dass wir mehr tun könnten."
    Scheint also so, dass das UKE ohne Professor Paus keine gute Adresse mehr ist.
    Das wollte ich nur mal hier beschreiben, wie es mir ergangen ist.
    Mich jedenfalls macht die Hilflosigkeit der Ärzte sehr traurig. Ich bin sehr tapfer, aber wenn ich wieder so einen völlig hilflosen Arzt vor mir habe, kommen mir immer die Tränen.
    Ich vergleiche mal etwas unkonventionell. Wenn ein Automechaniker gefragt wird, was am Auto klappert und er dann nur die Schultern zuckt, wären wir doch auch nicht mit seiner Diagnose zufrieden, oder? Klar ist der menschliche Körper komplizierter als ein Auto, aber der Versuch sollte doch wenigstens gemacht werden, oder?

  • Re: UKE Hamburg traurig


    Hallo,
    habe das gleiche Problem, innerhalb von ca. 2,5 Monaten kaum oder noch sehr wenig Haare vorhanden. Trage jetzt Perücke, habe erst Mitte Januar einen Termin bei einem Spezialisten bekommen, habe eigentlich große Hoffnung darein gesetzt, da bin ich mal gespannt, meine Blutwerte sind nämlich alle in Ordnung. Wenn ich deinen Bericht dann aber lese...Werde über mein Ergebnis berichten. Trotzdem den Kopf nicht hängen lassen und einen guten Rutsch!

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    • Re: UKE Hamburg traurig


      Hallo,
      zu Ihrer Kritik am UKE muss ich sagen, Respekt vor der Ehrlichkeit der dortigen Ärzte. Es ist genau das, was ich seit über 10 Jahren empfehle: Schenken Sie den Areata-Patienten reinen Wein ein, anstatt unhaltbare Hoffnungen zu wecken!!!
      Prof. Paus forscht zwar, aber das heißt nicht, dass er den Stein des Weisen gefunden hat.
      Derzeit einzige erfolgversprechende Therapie ist DCP.
      Ich verstehe Ihre Angst sehr gut, aber leider hinkt der Vergleich mit dem Auto tatsächlich.
      Kraft und Mut für 2008
      Jenny Latz

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      • Re: UKE Hamburg traurig


        Hallo Frau Latz,

        ich kann verstehen, dass Sie sich darüber freuen, dass Ärzte ehrlich sind, aber dennoch hat mir ein gewisses Bemühen gefehlt.

        Ich habe jetzt einen Termin bei einer Ärztin, die DCP wahrscheinlich als Therapie anbietet. Das war das einzige, was ich im UKE als Empfehlung bekam. Nur wundert es mich, dass die Therapie dort nicht angeboten wird. Ist das denn so kompliziert?

        Gruß
        Sabine Hamann

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        • Re: UKE Hamburg traurig


          Wundert mich auch, dass das UKE keine DCP-Behandlung mehr macht. Es hat weniger etwas mit kompliziert zu tun, als mit den verschiedenen Gruppierungen der Haar-Dermatologen.
          Erstens ist auch DCP nur eine Behandlung der Symptome (des HA) aber keine Heilung der Ursache (Autoimmunerkrankung),
          zweitens gibt es bis heute keine zuverlässigen Daten über mögliche Nebenwirkungen bei Langzeittherapie,
          drittens gibt es keine Zahlen darüber, wie viele Patienten nach Ende der Therapie tatsächlich ihre Haare behalten.
          Alle Ärzte, die für HH auf meiner Homepage gelistet sind, bieten auch DCP an.
          Herzliche Grüsse
          Jenny Latz

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