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4 Monate nach Analoperation noch Beschwerden

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  • 4 Monate nach Analoperation noch Beschwerden

    Hallo,

    folgende Situation:

    Anfang Oktober 2019 wurde ich vorstellig wegen eines kleinen Eiterstipschens neben dem After. Ein Proktochirurg schaute sich das an und diagnostizierte nach 20 Sekunden eine Fistel (seiner Erfahrung nach wäre das in 90% der Fälle immer so bei dem äußeren Befund.
    Ich wurde 3 Tage später operiert inkl. einer Darmspiegelung in Narkose.

    Sicher bin ich mir bis heute nicht was genau er da gemacht hat. Der Eiterstips war weg und ein äußerer kleiner Schnitt von ca 5mm Länge war zu sehen. Dieser ging nicht in den Analkanal. Die Wunde heilte innerhalb von 2-3 Wochen vollständig ab.

    Probleme macht mir aber die Wunde, die außen noch zu sehen ist auf 6 Uhr. Hier wurde eine angebliche chronische Analfissur und submucöse Fistel ausgeschnitten. Die Wunde außen war ein ca 0,5cm aus dem Analkanal heraus sichtbare ausgeschnittene, erbsenförmige Wunde. Nach 10 Tagen etwa wurden anfänglich leichte Blutungen und stärkerer Ausfluss immer weniger. Nach einigen Wochen eigentlich gar kein Ausfluss mehr. Pflege war 3 mal am Tag ausrutschen und Vlieskompresse mit Panthenolcreme nach jedem Ausduschen.
    Nun war der Fortschritt mEn eh schon sehr langsam zu sehen aber nach 15 Wochen habe ich weiter anhaltende Schmerzen. Maximal ein gaaaaaaanz leichtes Brennen beim Stuhlgang aber eher am äußeren Teil der Wunde wo das Drainagedreieck sich einfach noch nicht geschlossen hat. Diese Schmerzen sind ein brennen und bei längerem Sitzen auch ein Dumpfes Druckgefühl, die im Laufe des Tages immer zunehmen und morgens nach dem Schlafen am besten/fast weg sind.

    Wenn ich mir die Sache im Spiegel anschaue sehe ich dort wo früher mal glatte Haut über dem unteren Teil des Afters war immer noch eine erbsengroße Runde Öffnung, so dass die empfindliche Analhaut darunter nicht richtig abgedeckt scheint. Die Wundränder sehen dort aber glatt und normal aus, bis auf eine winzige Stecknadelkopf große Rötung an einem Rand.

    Bei einer Nachkontrolle letzte Woche meinte der Arzt es wäre alles außen zu, was es aber ja ganz offensichtlich nicht ist, das kann ich gut selbst erkennen und aufgrund von Vorher/Nacher Bildern auch sehen. Der After ist jetzt nach unten hin einfach länglicher durch die fehlende Haut, die nicht zusammenwächst. Ich hoffe das ist halbwegs verständlich.

    Beim Abtasten meinte der Arzt meine Schmerzen würden von einer kleinen Fissur innen kommen. Woher die kommen soll bei 3mal am Tag Flohsamenschalen und Movicol und auch fehlenden Schmerzen beim Stuhlgang?! Keine Ahnung...Außerdem brennt es offensichtlich genau am Wundrand bzw. Dem noch nicht oder nicht mehr zuwachsenden Teil des Drainagedreiecks.

    Gibt es Hoffnung dass das irgendwann wieder so zuwächst wie es einmal war und nicht mehr brennt/schmerzt?

    Aktuell schmiere ich 2 mal am Tag mit Isosorbiddinitrat und Pflege mit Hämocalm Öl.

    VG


  • Re: 4 Monate nach Analoperation noch Beschwerden

    Aus der Ferne kann ich natürlich keine sichere Einschätzung vornehmen, aber Ihre Beschreibung lässt doch an eine fortbestehende Analfissur denken !
    Holen Sie eine zweite Meinung ein, nur mit einer proktologischen Untersuchung kommt man weiter....
    MfG
    Dr. E. S.

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    • Re: 4 Monate nach Analoperation noch Beschwerden

      Danke Gürtel Ihre Einschätzung. Das ist schon zermürbend, da ich weder vor der Operation jemals Symptome einer Fissur hatte. Noch habe ich aktuell Schmerzen beim Toilettengang, was mich wundert...

      Ich werde versuchen einen Termin zu bekommen. Ich habe ein wenig Angst, dass durch die Untersuchungen eine nicht gute geheilte Wunde oder Fissur eher schlimmer wird. Sollte man damit noch warten?

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