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Atypische Analfissur

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  • Atypische Analfissur

    Hallo Frau Dr. Schönenberg,
    nach einer Antibiotikabehandlung erlitt ich eine Analfissur in Richtung Steißbein (6 Uhr). Nachdem ich circa 6 Wochen selbst versuchte diese wieder loszuwerden, was nicht klappte, wandt ich mit an meine Hausärztin, welche mir Rectogesic verschrieb. Diese Salbe benutzte ich etwa 3 Wochen, aber ihre Wirkung beschränkte sich so ziemlich auf die fiesen Kopfschmerzen nach jeder Anwendung.
    Ich entschloss mich deshalb zu einem Proktologen zu gehen. Dieser diagnostizierte ebenfalls die Analfissur auf 6 Uhr und verschrieb mir eine Nifedipin-Salbe und empfahl mir Macrogol. Heute, 4 Wochen später, hatte ich einen Termin zur Nachkontrolle. Die Fissur ist tatsächlich abgeheilt. Ich habe aber nach wie vor das Gefühl, dass eine Fissur vorhanden ist und bat deshalb den Proktologen noch einmal genauer hinzusehen. Er fand eine kleine atypische Fissur an der Seite innerhalb einer Krypte(?), die seiner Meinung nach aber ebenfalls am abheilen ist.
    Meine Frage ist nun: Deutet eine solche atypische Fissur grundsätzlich auf eine vorliegende Grunderkrankung (z.B. Morbus Chron) hin? Auf allen Websites, bei denen ich mich bisher darüber informiert habe, ist davon die Rede. Das ist schon ein wenig beängstigend. Oder kann eine atypische Fissur auch mal vorkommen, ohne dass eine andere Erkrankung vorliegt und wie wahrscheinlich ist dies?
    Vielen Dank für Ihre Antwort!


  • Re: Atypische Analfissur

    Bei Ihnen liegt ja wohl eher eine oberflächliche Fissur / Rhagade vor, deshalb können Sie sicher ganz entspannt die weitere Heilung abwarten.
    MfG
    Dr. E. S.

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