• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

    Hallo zusammen,

    ich leide seit ungefähr einem Jahr an einer chronischen Analfissur auf 6 Uhr. Es hat sich auch schon ein "Polyp" gebildet. Aber anscheinend besteht das Porblem nur außen am Rektum. Innen soll nichts sein. Nach jedem Stuhlgang habe ich ca. 6 Stunden Schmerzen, die mal weniger und mal stärker aufgeprägt sind. Dann ist stehen und sitzen zur Qual. Ich habe einen Bürojob und sitze daher von Natur aus viel und manchmal quäle ich mich nur so durch den Arbeitstag.
    Ich reguliere meinen Stuhl mittlerweile recht gut indem ich viel trinke (mind. 2 Liter) und 2 mal am Tag Flohsamenschalen (in Wasser aufgelöst) esse. Trotzdem heilt die Fissur nicht mehr zu.

    Ich war daher letzte Woche beim Proktologen, der mich in die Weyertalklink Köln überwiesen hat. Dort soll ich nun in einigen Tagen operiert werden. Das entzündete Gewebe wird rausgeschnitten und soll dann besser verheilen.
    Ich werde unter Vollnarkose operiert und muss danach mindestens 2 Tage im KKH verbringen (bis der erste Stuhlgang war). Ich hab schon ein bisschen Bammel vor der OP muss ich sagen. Ich bin fix und fertig. Aber so wie es jetzt ist, gehts ja auch nicht weiter.

    Was ich fragen wollte: Gibt es hier Leute die schon Erfahrungen mit dieser OP gemacht haben? Wie sieht das danach mit den Schmerzen aus? Sind die aushaltbar? Wie verläuft die Heilung? Was muss ich danach bei der Wundversorgung beachten? Wie lange bin ich danach krankgeschrieben?
    Wäre sehr dankbar über Ihre Erfahrungsberichte.

    P.S.:
    Ich will vier Wochen nach der OP in den Urlaub (Kanaren) und sitze dann 4 Stunden im Flieger. Nun überlege ich, ob ich den Urlaub nicht lieber storniere. Mein Arzt hat gesagt ich könnte fliegen, schon allein weil das Meerwasser beim Baden bei der Heilung helfen soll. Kann man nach so einer OP nach 4 Wochen schonwieder in den Urlaub fahren? Was meinen Sie?

    Danke an alle, die antworten und liebe Grüße

  • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?


    Hallo Nepheron,

    vorweg muss ich sagen, das es bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Somit wirst Du auch sehr viele unterschiedliche Antworten erhalten.

    Kann nur für mich sprechen. Ich wurde zweimal operiert, da es sich nach der ersten Op entzündete.

    Aber die Schmerzen waren erträglich. Da du im KH auch was zur Stuhlregulierung bekommst. Das ist so ne Art Milchzucker. Und nach jedem Stuhlgang war duschen Pflicht. auch so eine Lösung auf Mull musste ich mir zwischen die Pobacken klemmen.

    Das mit den Flosamen ist schon recht gut. Mir wurde nahe gelegt, Stuhlgang einzuplanen. Sozusagen das du dir abends oder morgens immer die Zeit nimmst auf Toilette zu gehen. Der Körper gewöhnt sich dann da dran.

    Ich war einige Wochen krank geschrieben, aber nur weil ich zwei Op's hatte.

    Nach dem ganzen hatte ich lange Jahre Ruhe, aber man muss sich trotz alledem danach an sehr viel halten. Da es wiederkommen kann. Nicht für umsonst heißt dies chronische Analfissur.

    Drück dir die Daumen für die Op.

    Lieben Gruß
    lubrique

    Kommentar


    • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?


      Die ersten Tage nch einer solchen Operation sind meist unangenehm, in der Regel kommt es dann bald zu einer kontinuierlichen Verbesserung. Da die Fissur schon so lange besteht, sehe auch ich keinen anderen Weg als die Operation.
      Den Urlaub sollten Sie nicht absagen, hier seh ich kein Problem.
      MfG
      Dr. E. S.

      Kommentar


      • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

        Hallo Nepheron,

        wie geht es Ihnen nach der Operation? wurde es geheilt ?

        ich habe Chronische Analfissur, ich weiss nicht mehr was ich machen muss.ich bin mir nicht sicher ob die Operation ein richtiger Weg ist ,

        Könnten Sie mir Ihre Erfahrung geben ?
        Ich danke Ihnen !!!

        Kommentar



        • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

          Hallo Nepheron,

          ich bin in einer ähnlichen Situation wie du. Ich habe seit ca. 9 Monaten eine Analfissur (auf 6 Uhr) und in den letzten 3 Monaten hat sich dann auch noch eine Vorpostenfalte gebildet. Nach Behandlungen mit einem Analdehner und später noch mit durchblutungsfördernden Salbe haben keine Heilung gebracht. Nebenbei hatte ich zweimal täglich Flohsammen + mind. 2 Liter Wasser genommen.

          Vor 3 Monaten hatte mir der Arzt mit dem Analdehner schon zur OP geraten. Dann habe ich die zweite Meinung bei dem Arzt mit der Salbe eingeholt und auch dieser hat mit die OP empfohlen.

          Vor genau einer Woche am Mittwoch 09.09. um 9 Uhr war es dann so weit mit meiner OP :-) Das Narbengewebe und die Hautfalte wurden ausgeschnitten. Ich hatte tierisch Angst, weil ich noch nie operiert wurde und in Foren Horror-Geschichten über grausame Schmerzen gelesen hatte.

          Kurz nach der Operation war ich echt erstaunt. Ich hatte zwar während der OP Schmerzmittel gespritzt bekommen, aber mehr als ein leichtes Stechen im liegen war nichts zu spüren. Beim bewegen hatte es leicht gezogen.

          Am nächsten Tag wurde ich entlassen und ab da habe ich keine Schmerzmittel mehr genommen (weil ich ibuprofen leider nicht sehr gut vertrage).
          Ich gebe zu als dann der erste Stuhlgang kam hatte ich große Angst. Und es waren auch wirklich intensive Schmerzen. Danach schön ausgeduscht und nach ca. 4 Stunden war der Schmerz ok. (Aber wie gesagt ich musste alles ohne Schmerzmittel aushalten). Montag hatte ich dann den nächsten Stuhlgang. Diesmal war der Schmerz zwar wieder da, jedoch war er nach ca. 30 Minuten wieder weg!

          Und schlimmer als nach dem Stuhlgang mit der Analfissur waren die Schmerzen auch nicht.

          Gestern war ich dann zur Kontrolle beim behandelnden Arzt und er meinte er sei zufrieden wie die Wunde aussieht.


          Zusammenfassend kann man sagen: Ich weiß noch nicht ob die OP mir die wirkliche Erlösung bringt, bis jetzt bereue ich aber nichts!

          Aber wenn man davor schon so starke Schmerzen hatte, ist es wirklich nicht so schlimm wie man denkt.

          Ich kann jetzt eine Woche nach der OP vieles machen. Würde mir zutrauen ohne Schmerzen Joggen zu gehen, jedoch gehe ich lieber noch auf Nummer sicher und gehe es langsam an. Deshalb denke ich auch das du 4 Wochen nach der OP in den Urlaub kannst!!!!

          Ich wünsche dir viel Glück und eine schnelle Genesung!

          Gruß

          John

          Kommentar


          • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

            Hier sieht man, die Verläufe sind immer individuell. Ich danke Ihnen, John, ganz herzlich für die wichtige Rückmeldung.
            Dr. E. S.

            Kommentar


            • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

              Liebe Alle,
              ich möchte hier unbedingt einen mutmachenden Beitrag zum Thema Analfissur posten, da ich als ich mich zu dem Thema belesen wollte fast ausschließlich Horrorgeschichten gefunden habe. Durch das Lesen der vielen Horrorgeschichten hat sich auch meine Entscheidung bezüglich Arztgang und OP erheblich verzögert, was nun rückblickend betrachtet wirklich ein Fehler war.
              Ich litt in den letzten 5 Jahren unter einer chronischen Analfissur, die mal besser und mal schlechter wurde. Habe viel selbst versucht mit Zäpfchen und Salben die Schmerzen zu regulieren und so auf Besserung gehofft. Im Laufe der Zeit hatte sich bei mir auch eine recht große Vorpostenfalte gebildet, die schmerzte und auch die Hygiene schwieriger machte.
              Die Schmerzen beim Stuhlgang waren so stark geworden, dass ich wirklich weinend auf der Toilette saß und vor allem danach extrem starke Schmerzen hatte. Komplett lebenseinschränkend, da man sich überlegt wo man noch hingeht und ob man dort evtl auf Toilette muss....Was dann? Das ganze Thema hat mich so sehr belastet. Ich bin 31 Jahre alt, eine junge Frau und habe mich so sehr geschämt damit zum Proktologen zu gehen.
              In der letzten Woche wurden die Schmerzen so schlimm, dass ich mich entschied zum Arzt zu gehen. Dann ging alles sehr schnell. Da ich wegen der starken Schmerzen gar nicht richtig untersucht werden konnte hieß es gleich am nächsten Tag OP unter Vollnarkose. Ich hatte wirklich Angst, vor allem wegen der Berichte die ich über diese OP gelesen hab.
              Die OP ist nun zwei Tage her und ich fühle mich wie ein neuer Mensch. Direkt nach der OP, die ambulant durchgeführt wurde, konnte ich nach Hause. Abends dann der erste Stuhlgang und so Angst davor....Ja es tat weh aber nichts gegen die Schmerzen die ich vorher beim Stuhlgang hatte. Die erste Nacht war unangenehm und auch heut zwei Tage danach geht es mit gehen und sitzen noch schwierig aber die Schmerzen sind vollkommen erträglich!!!
              Ich arbeite im Büro und habe vor nächste Woche wieder zur Arbeit zu gehen und bin auch guter Dinge, dass es bis dahin auch geht.
              Ich rate jedem, der länger anhaltende Probleme hat zu der OP, die wirklich nicht schlimm ist!!!!
              Ich ärgere mich über mich selbst, dass ich so lange gewartet habe und mich so von den Horrorgeschichten hab beeinflussen lassen...
              Ich möchte allen Betroffenen Mut machen, lest diesen Post

              Kommentar



              • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

                Liebe Alle,
                ich möchte hier unbedingt einen mutmachenden Beitrag zum Thema Analfissurposten, da ich als ich mich zu dem Thema belesen wollte fast ausschließlich Horrorgeschichten gefunden habe. Durch das Lesen der vielen Horrorgeschichten hat sich auch meine Entscheidung bezüglich Arztgang und OP erheblich verzögert, was nun rückblickend betrachtet wirklich ein Fehler war.
                Ich litt in den letzten 5 Jahren unter einer chronischen Analfissur, die mal besser und mal schlechter wurde. Habe viel selbst versucht mit Zäpfchen und Salben die Schmerzen zu regulieren und so auf Besserung gehofft. Im Laufe der Zeit hatte sich bei mir auch eine recht große Vorpostenfalte gebildet, die schmerzte und auch die Hygiene schwieriger machte.
                Die Schmerzen beim Stuhlgang waren so stark geworden, dass ich wirklich weinend auf der Toilette saß und vor allem danach extrem starke Schmerzen hatte. Komplett lebenseinschränkend, da man sich überlegt wo man noch hingeht und ob man dort evtl auf Toilette muss....Was dann? Das ganze Thema hat mich so sehr belastet. Ich bin 31 Jahre alt, eine junge Frau und habe mich so sehr geschämt damit zum Proktologen zu gehen.
                In der letzten Woche wurden die Schmerzen so schlimm, dass ich mich entschied zum Arzt zu gehen. Dann ging alles sehr schnell. Da ich wegen der starken Schmerzen gar nicht richtig untersucht werden konnte hieß es gleich am nächsten Tag OP unter Vollnarkose. Ich hatte wirklich Angst, vor allem wegen der Berichte die ich über diese OP gelesen hab.
                Die OP ist nun zwei Tage her und ich fühle mich wie ein neuer Mensch. Direkt nach der OP, die ambulant durchgeführt wurde, konnte ich nach Hause. Abends dann der erste Stuhlgangund so Angst davor....Ja es tat weh aber nichts gegen die Schmerzen die ich vorher beim Stuhlgang hatte. Die erste Nacht war unangenehm und auch heut zwei Tage danach geht es mit gehen und sitzen noch schwierig aber die Schmerzen sind vollkommen erträglich!!!
                Ich arbeite im Büro und habe vor nächste Woche wieder zur Arbeit zu gehen und bin auch guter Dinge, dass es bis dahin auch geht.
                Ich rate jedem, der länger anhaltende Probleme hat zu der OP, die wirklich nicht schlimm ist!!!!
                Ich ärgere mich über mich selbst, dass ich so lange gewartet habe und mich so von den Horrorgeschichten hab beeinflussen lassen...
                Ich möchte allen Betroffenen Mut machen, lest diesen Post

                Kommentar


                • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

                  Ich hatte auch bis vor 10 Tagen eine chronische Analfissur und, wie sich während der OP herausstellte, eine noch nicht sehr tief sitzende Analfistel. Wie viele andere auch habe ich ein Jahr lang versucht mich selbst zu therapieren mit allem, was der frei verkäufliche Markt an Mitteln gegen Hämorrhoiden so hergibt bis ich mich endlich mal zum Arzt getraut habe. Aber wie gesagt: da war das Ganze schon chronisch und Zäpfchen, Salben, Analtampons und Co. brachten nichts mehr. Also habe ich einen OP-Termin ausgemacht und man sagte mir, dass ich 1-2 Tage im Krankenhaus verbringen müsste und danach ca. 14 Tage krankgeschrieben bin. Vor der OP selbst hatte ich keine Angst, nur vor den Schmerzen danach (man sagte mir, daß ich definitiv Schmerzmittel nehmen müsste), insbesondere vor den ersten Malen Stuhlgang.
                  Ich bin also morgens um 9 Uhr im Krankenhaus angetreten, bin noch selbst zu Fuß in den OP marschiert, wo ich auf einer Art Gynäkologen-Stuhl Platz nehmen musste. Wird jede Frau zur Genüge kennen, für mich als Mann war das etwas ungewohnt. Aber ich habe mir einfach gedacht, dass sämtliche beteiligten Ärzte und Schwestern so etwas mit Sicherheit nicht zum ersten Mal sehen und für sie Arbeitsalltag ist. Jedenfalls wurde ich dann um 10.40 Uhr dank Vollnarkose ins Reich der Träume geschickt und wachte um 11.30 Uhr wieder auf. Laut Schwester auf der Aufwachstation lag ich da schon 20 Minuten, sprich: die OP hat ca. 30 Minuten gedauert.
                  Ich bin das letzte Mal vor ca. 40 Jahren operiert worden und ich weiß noch, dass man damals nach einer Vollnarkose noch ungefähr eine Woche nicht ganz zurechnungsfähig war, umso beeindruckter war ich, dass ich direkt nach der OP klar im Kopf war (jedenfalls nicht weniger klar als sonst...

                  Kommentar


                  • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

                    Irgendwie ist der Rest meines Posts weg, also hier der Schluß:
                    Ich hatte nach der OP für ungefähr 30 Minuten ein etwas drückendes Gefühl auf der Bauchdecke, als ob jemand mit der flachen Hand draufdrückt. Ich bekam sofort normal zu essen und, zum Weichmachen des Stuhls, Movicol. Ich hatte keinerlei Schmerzen und habe auch keine Mittel bekommen. Blieb also noch meine Angst vor dem ersten Stuhlgang, der am folgenden Tag kam. Vielleicht bin ich quasi der Ideal-Patient, denn auch das ging völlig ohne Schmerzen und es kamen nur wenige Milliliter Blut. 2 Tage nach der OP wurde ich entlassen und ich konnte problemlos mit dem Bus nach Haus fahren.
                    Jetzt nach 10 Tagen habe ich nach wie vor keine Schmerzen, ich nehme weiterhin Movicol und dusche nach dem jedem Stuhlgang den Analbereich von außen aus. Dann nehme ich ein kleines Pad mit einer Wundcreme und klemme es zwischen die Pobacken. In die Unterhose kommt im Moment noch so eine Art Slipeinlage, damit die Wäsche durch die Wundcreme nicht verschmutzt. Habe ich von der Klinik bekommen. Wenn ich das Pad entferne sehe ich, daß noch etwas Wundsekret austritt und beim Stuhlgang kommen selten noch 2-3 Tropfen Blut. Beide ist, denke ich, normal.
                    Mein Fazit: wenn ich gewusst hätte, wie problemlos das Ganze über die Bühne geht wäre ich VIEL früher zum Arzt gegangen. Auch vor der OP hätte ich keine Angst zu haben brauchen. Sowohl die Arztbesuche als auch die OP waren im Vergleich zu den Beschwerden vorher ein Spaziergang. Aber das wusste ich natürlich nicht und es ist einfach eine Körperzone, wo niemand begeistert ist, wenn er/sie damit zum Arzt muss. Aber langes Warten macht es nur noch schlimmer. Geht so früh wie möglich damit zum Arzt!

                    Kommentar



                    • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

                      Hallo liebe mit-geplagten einer Analfissur,
                      meine Erfahrung zum Thema:
                      Ich hatte seit April jeden Tag Blut im Stuhl. Ich hatte große Hemmungen zum Arzt zu gehen, weil ich genau wusste, was dort passiert. Also habe ich es noch 5-6 Wochen raus gezögert. Ich habe gemerkt, dass jeder Gang zur Toilette eine Qual ist, aufgrund des ganzen Blutes. Schmerzen hatte ich kaum bis keine. Aber mein Wohlbefinden wurde jeden Tag blasser. Ich entschied mich zum Arzt zu gehen. Dem Arzt habe ich genau das erzählt, ich habe es ewig raus gezögert, weil ich so Hemmungen habe. Mein Arzt konnte mich verstehen, aber nahm mir auch ein bisschen die Angst. Er erzählte mir, dass es für Ärzte Normalität ist, sich den Po anzusehen, egal ob Männlein oder Weiblein. Es gehört tag täglich zu deren Aufgaben. Trotzdem war es mir unangenehm. Ich habe direkt eine Überweisung zum Facharzt bekommen. Da habe ich direkt angerufen und konnte auch direkt hin, um den Arzt kennenzulernen. Quasi das Vorgespräch für die Darmspiegelung. Bis dato sind wir noch von Hämorrhoiden ausgegangen. Der Arzt fragte mich, ob ich Kinder hätte und das ich so wahrscheinlich keine bekommen könnte. Ich war völlig aufgelöst nach dem Gespräch. Ich habe mich dann erkundigt und es war völliger Quatsch was der Arzt erzählt hat. Eine Woche später hatte ich dann den Termin zur Darmspiegelung, damit schlimmeres ausgeschlossen werden konnte. Hier bekam ich dann im Anschluss eine Creme, die ich 3x täglich auf die Fissur auftragen sollte. War mal besser und mal weniger gut möglich. Denn mittlerweile hatte ich auch Schmerzen. Der Facharzt sagte mir, wenn es in 3 Wochen noch nicht besser ist, sollte ich nochmal vorbei kommen. Gesagt getan. Nach 3 Wochen hatte ich wieder zweimal Blut im Stuhl. Ich konnte direkt am nächsten Tag zum Arzt kommen. Da musste ich mich nochmal einer Untersuchung unterziehen, ohne Betäubung. Man tat das weh. Danach teilte man mir mit, dass wir das so mit der Creme nicht mehr hinbekommen. Es müsse operativ gemacht werden. Merkwürdig fand ich das schon. Wie konnte er mir nach der Darmspiegelung die Creme geben und nach 3 Wochen behaupten, wir bekommen das so nicht hin. Hat er das nicht vorher schon wissen können? Mit ziemlichen Schmerzen habe ich die Praxis verlassen. In der Hand die Überweisung fürs Krankenhaus. Dort konnte ich innerhalb einer Woche dann zur Sprechstunde, zu dem Arzt, wo man mich hingeschickt hatte. Juhu, noch einer der sich mein Leiden ansehen wird. Der Chefarzt sah mir meine Angst an und lies mir die Wahl zwischen, weiter mit creme versuchen oder der OP. Die OP dauere nur 10 Minuten und sei ein kleiner Eingriff. Er sah sich also den Po auch vorsichtig an. Gab mir auch ein Gel mit, welches die Stelle betäuben sollte. Naja, ohne wissen, wie ich das anwenden muss. Half also auch nicht. 14 Tage später hatte ich mein Vorgespräch im Krankenhaus für die OP. Ich wusste bereits, dass ich dies auch dort ambulant machen könnte oder eben eine Nacht stationär. Ich entschied mich für eine Nacht stationär. War mir sicherer, falls ich Schmerzen hätte. Hier traf ich auf einen Assistenzarzt, der sich wirklich viel Zeit für mich nahm und mir 45 Minuten alles erklärte, mir Fragen beantwortete und einen ganzen Haufen Papierkram mit mir durch ging. Während des Gesprächs dachte ich "super, mal einer der sich das nicht anschaut". Falsch. Auch der hat sich den Po angesehen. Mittlerweile bin ich abgestumpft. Am besten keine Gedanken machen und schon ist es auch vorbei. Ein paar Tage später war die OP. Ich war gespannt, wer hier operiert. War mir schon wichtig zu wissen. Die OP hat am Ende 25 Minuten gedauert. Es wurde noch eine kurze Darmspiegelung durchgeführt. Außerdem wurden Analpapillen gefunden, die auch gleich mit verödet wurden und auch noch einen mini Riss auf 12 Uhr. Nach der Vollnarkose ging es mir super. 2 Stunden später konnte ich schon aufstehen. Unangenehm war diese Kompresse im Po. Ansonsten hielten sich die Schmerzen in Grenzen. Am Folgetag gab es dann gleich die Chefarzt-Visite. Wenn man was braucht, dann nicht das. Die bringen ja echt alle Ärzte von der Station mit. Zum krönenden Abschluss. Die Kompresse wurde gezogen. Es war unangenehm, aber ok. Dann gings schon gleich zum duschen und der Arzt der operiert hat, hat sich das ganze nochmal angesehen, bevor es nach Hause ging. Alles weitere mache der Hausarzt. Dort bin ich alle 2 Tage zum ausspülen. Die erste Woche nach der OP war ziemlich schmerzhaft. Den zweiten Tag zuhause war die Hölle. Nur geheult vor Schmerzen. Ich hatte Novamin Tropfen + Ibu600. Ich habe gleich beides zusammen eingenommen. Liegen war ok. Alles andere nicht möglich. Kein hunger, kein Appetit. An dem Tag gings dann los mit Stuhlgang. Ich war schon aufs schlimmste vorbereitet. Ich habe mir das erste mal schlimmer vorgestellt, aber es hielt sich echt in Grenzen. Nach jedem Stuhlgang duschen. Es ist ziemlich lästig. Ich achte darauf, immer ein frisches Handtuch zu nehmen, damit ich mir bloß nichts einfange. Bei mir war es so, sobald ich was gegessen habe, war es direkt verdaut. Zwischen 4-7x Stuhlgang am Tag war normal. Selbst nach 2 Wochen ist der Körper noch völlig durcheinander. Möglicherweise von den ganzen Schmerzmitteln. Minimal Blut ist dennoch immer mal wieder dabei.
                      An Tag 7 habe ich gemerkt, es wird jetzt mit jedem Tag ein bisschen besser. Am 11. Tag habe ich es ohne Schmerzmittel probiert. Wenn man sich direkt hinlegt und viel liegt ist das möglich. Ab Tag 5/6 brennt der Stuhl alles weg. Da hilft es echt, wenn man die Tabletten vorher nimmt. Selbst das hat bei mir nicht geholfen. Ich hätte alles zusammen schreien können. Ich hatte das Gefühl, die Dusche danach lindert den Schmerz etwas. Und liegen hilft auch. Sitzen ist noch nicht so toll. Und vor allem länger noch nicht möglich. Es geht jetzt in die dritte Woche Krankschreibung. Es wird von Tag zu Tag echt spürbar besser. Nach 14 Tagen kaum noch schmerzen oder brennen beim Stuhlgang. Aber husten und nießen tut ziemlich weh innerlich. Schmerzmittel brauchte ich seit Tag 11 bisher nicht mehr. Immer eine Kompresse nehmen und auf saubere Handtücher achten. Mit dem Toilettenpapier nur tupfen. Meine Hausärztin sagte mir zuvor, ich solle die OP nicht unterschätzen. Sie hatte Recht. Ich habe dies unterschätzt. Tag 3 war mit Abstand der schlimmste Tag. Da kann man sich wirklich nur mit Schmerzmittel zu dröhnen und viel schlafen. Ich habe die ersten Tage auch 2x Täglich Macrogol Pulver genommen. Umso weicher der Stuhl umso besser. Weniger Schmerzen. Viel trinken und viel Bewegung wurde mir geraten. Zum sitzen lege ich mir ein weiches Kissen unter. Hilft manchmal, aber auch nicht immer. Jetzt frage ich mich auch, warum ich nicht schon eher zum Arzt gegangen bin. Vielleicht wäre die Analfissur auf 6 Uhr noch nicht so groß gewesen und man hätte es wirklich noch mit der Creme retten können. Also für alle die noch nicht den Mut zum Arzt gehen hatten, traut euch! Die gucken wirklich ganz vorsichtig und die sehen das tagtäglich. Das ist deren Job.

                      Kommentar


                      • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

                        Bericht über chronische Analfissur-OP, heute Tag 4 post-OP: Ich hatte seit längerer Zeit Beckenbodenschmerzen. Sitzen immer schwierig. Vor 10 Jahren Analvenenthrombose, danach sehr auf regulären Stuhlgang geachtet. Nie wieder Probleme mit Thrombose, auch keine Hämorrhoiden. Seit Oktober 2018 mehr Schmerzen, aber kein Blut, keine spürbaren Veränderungen. Schleichende Verschlechterung. Jetzt im Juli plötzlich Blut perianal. Notaufnahme, Diagnose chronische Analfissur mit Polyp/Vorpfostenfalte, Empfehlung: OP.

                        Diese fand vor 5 Tagen statt, also heute Tag 4 Post OP. OP selbst war anscheinend sehr schnell, 10 Minuten. Danach für 8 Stunden noch Kompresse im Anus. Alles ziemlich unangenehm, Schmerzen 6-7/10. Paracetamol und Novalgin. Nachdem Kompresse entfernt wurde etwas erleichtert. Seither bislang wenig Veränderung. 3x tgl. Ausduschen, Macrogol 1xtgl, Paracetamol 3xtgl, Novamin zur Nacht. Bislang liege ich die meiste Zeit, tagsüber auf dem Bauch, zur Nacht auf dem Rücken. Nachts z.T. Schliessmuskelkrämpfe. Schmerzen im Liegen kaum spürbar, nach Stuhlgang ca. für 1 Stunde 6-7/10. Seit heute ist das Gehen weniger schmerzhaft, gehe 2x tgl. für eine halbe Stunde. Kaum noch Blut an den Kompressen, die wechsle ich ca. 5 mal tgl. Sie werden vor dem Einlegen leicht mit 0.9% NaCl Lösung befeuchtet. Wunde bislang unauffällig, ca. 2cm lang, 5mm breit.

                        Kommentar


                        • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

                          Kurzes update. Heute Tag 8 post-OP.

                          Kein Blut mehr an den Kompressen, gestern Kontrolle durch Proktologin, alles sieht für den Augenblick OK aus, Wunden logischerweise noch nicht verheilt. Der im Analkanal befindliche Teil der Wunde soll auch erst einmal nicht inspiziert werden, da dies im Augenblick noch äußerst schmerzhaft wäre. Nächste Woche erneut Kontrolle.

                          Schmerzen beim Stuhlgang durchaus ohne Schmerzmittel aushaltbar, danach für 2-3 Stunden noch eine Mischung aus Brennen, Kältegefühl, und dem Gefühl, dass sich alles irgendwie verklebt und zerhackstückelt anfühlt. Auch habe ich ein leichtes Brennen beim Wasserlassen bemerkt. Schmerzmittel insgesamt über den tAg verteilt: 2x Paracetamol, 30 Tropfen Novalgin zur Nacht.

                          Pflege: 5-8 x Kompressen wechseln, diese werden mit 0.9% NaCl leicht angefeuchtet. 3x täglich ausduschen. Keine Cremes/Salben.

                          Mobilität: Liege die meiste Zeit tagsüber auf dem Bauch, abends/nachts auf der Seite und auf dem Rücken. Gehe 2x tgl. Spazieren für eine halbe Stunde. Sitzen muss ich im Augenblick nicht da krankgeschrieben, könnte ich im Augenblick aber auch nur für sehr kurze Zeit. Movicol 1 Beutel täglich, Mucofalk 1 Teelöffel täglich, ca. 2,5 Liter trinken pro Tag.

                          Hatte jemand auch schon Probleme/Brennen beim Wasserlassen mit Fissur bzw. nach OP?

                          Noch irgendwelche anderen Tipps zur Pflege/Nachbehandlung?

                          Kommentar


                          • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

                            Update 20 Tage nach OP. Gestern Kontrolle bei Proktologin. Weiter alles in Ordnung. Äusserlich ist der Heilungsprozess gut und den Erwartungen (6 Wochen Wundheilung (mindestens) insgesamt, jetzt nach 3 Wochen soweit alles sauber und in Abheilung) entsprechend.

                            Tastbefund im Analkanal auch in Ordnung soweit. Die Ärztin meinte für eine visuelle Inspektion in den Analkanal mit Dehnung und Instrument für die Inspektion sei es noch zu früh weil wahrscheinlich noch zu schmerzhaft. Vielleicht in 2 oder 3 Wochen.

                            Ist das normal/üblich damit so lange zu warten?

                            Schmerzen beim Stuhlgang und danach durchaus ohne Schmerzmittel aushaltbar, und Kompresse so gut wie immer sauber und kein Blut. Weiter 2 Teelöffel Mucofalk pro Tag, sowie 1 Beutel Movicol, damit ist alles gut, 2 Liter Flüssigkeit mindestens pro Tag.

                            Irritierend allerdings: Anhaltende Spannungsschmerzen bzw. Missempfindungen, es "zieht und zerrt" im Analbereich, direkt am Schliessmuskel sozusagen, ist mal heiss und mal kalt mal brennend mal taub etc, und es fühlt sich von innen heraus "hart" an, wie als wenn man einen auf die Region konzentrierten Muskelkater hat, bzw. als wenn man eine starke Blessur wie nach einer Prellung oder ähnlichem hat, und das Gefühl sitzt eben ziemlich genau am Schliesmuskel an, bzw. strahlt von dort in die gesamte Region.

                            Hat jemand ähnliche Schmerzen/Missempfindungen nach OP?

                            Sitzen geht einigermassen, aber ich bin noch krank geschrieben, also sitze ich kaum mehr als 10-15 Minuten pro Tag.

                            Kommentar


                            • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

                              Hallo, möchte mich zu dem Thema auch noch melden...da ich selber in vielen Foren nach Lösungen gesucht habe und leider keine 100%ige Antwort gefunden habe vl. hilf mein Beitrag jemand anderen. Kurzer Überblick zu meiner Person ich bin 32 Jahre und mit ca. 20 Jahren an collitis ulcerosa oder Morbus Chrom erkrankt...bis dato konnte nicht 100% gesagt werden was genau ich habe. Muss dazu sagen ich bin nach einer einjährigen Behandlung mit remicade völlig beschwerdefrei hab sowas wie die üblichen Schübe überhaupt nicht...nur einmal eine Darmentzündung auf Grund von Antibiotika. Also somit eine von wenigen glücklichen die mit so einer Krankheit völlig ohne Einschränkung leben kann. Vor fünf Jahren entzündete sich von Stunden Dauer meine bartholoische Drüse...die Behandlung war vorerst Zugsalbe, doch es bildete sich ein riesiger Abszess welche nach drei bis vier Tagen operativ entfernt werden müsste. Soweit so gut nach der OP habe ich noch eine Drainage um weiteres Eiter abfließen lassen zu können bekommen. Nach 10 Tagen wurde auch diese entfernt und die Heilung war in Ordnung. Nach drei Wochen hat ich dann nach jedem Stuhlgang Schmerzen und es fühlte sich an als würde sich die Drüse wieder entzünden...ab zum FA lt ihr alles in Ordnung...soweit so gut ...die Schmerzen wurden nicht besser also wieder zum FA... Dann kam die Erklärung ich habe wahrscheinlich eine Analfissur.. Zäpfchen und gut ist...das ganze ging von Arzt zu Arzt ...dann habe ich ein MRT verlangt um meinen Schmerzen auf den Grund zu gehen...das Ergebnis rekto-vaginale Fistel ... mit diesem Befund zum Chirurgen dieser lehnte eine OP ab...da die Wahrscheinlichkeit auf Inkontinenz auf Grund der Lage der Fistel ab. So ich habe nach alternativen gesucht ....selber Spülungen verabreicht.. Sitzbäder...Salben... ätherische Öle...5 Jahre habe ich alles mögliche probiert wusste aber auch eine Fistel kann nicht selbst heilen. Bis eines Tages die Schmerzen wieder so schlimm waren ich wieder ein Krankenhaus aufsuchte und um eine Lösung ersuchte...gab es keine ich soll Schmerztabletten nehmen...er findet nichts? Dann setzte ich mich ans Telefon und telefonierte Ärzte und Krankenhäuser durch...bis ich einen kompetenten Arzt gefunden habe. Fackt ist: ich habe seit fünf Jahren eine unentdeckte Analfissur und die Schmerzen auf Höhe der bartholoischen Drüse war Narbengewebe. Ich würde gestern operiert und habe jetzt eine riesige offene Wunde am Hintern da die Fissur und das Narbengewebe ausgeschnitten würde. Nur wenn ich sehe welch große Wunde das jetzt ist und die Schmerzen sich im Vergleich zu vorher doch in Grenzen halten...glaube ich das war die richtige Entscheidung...ich jetzt über die Heilung etc noch nicht viel sagen halte euch aber gerne am laufenden und ich hoffe wenn es nur einen Menschen gibt dem mein Beitrag hilft hat es sich schon ausbezahlt diesen Text zu schreiben. Freue mich auch auf Tipps oder andere Berichte von euch.

                              Kommentar


                              • Re: Analfissur-OP - Erfahrungsberichte?

                                Hallo an alle, ich hatte vor 10 Wochen auch eine Analfissuren-OP nachdem ich mich auch schon über ein Jahr damit rumgeschlagen habe. Die ersten zehn Tage ging es nur mit Schmerzmitteln. Der erste Stuhlgang war auch nicht gerade angenehm. Es waren schon ziemlich starke Schmerzen obwohl ich Flohsamenschalen eingenommen hatte. Wie bereits geschrieben wurde, ist das tägliche ausduschen der Wunde sehr wichtig. Die Schmerzen waren aber nach der OP insgesamt erträglicher als vorher. Das wurde ja auch schon mehrfach so berichtet. Ich konnte nach 5-6 Wochen schon wieder ganz gut ohne Kissen sitzen. Es wurde jeden Tag besser und ich hatte dann nach 8 Wochen fast nichts mehr gespürt. Natürlich achte ich weiterhin auf einen weichen Stuhlgang und trinke auch weiterhin mindestens 2 Liter am Tag. Leider hatte ich vor ca. 10 Tagen dann wieder so ein leichtes Brennen am Po und nach dem Ausduschen habe ich mir mal wieder eine Kompresse rein getan ( die brauchte ich bis dahin schon seit 3 Wochen nicht mehr),um zu sehen, ob da irgend etwas nässt. Ich stellte dann fest, dass so ein kleiner Fleischwasser farbener Fleck daran war. Also nicht direkt rotes Blut.Das war dann aber nur 1 x.Seitdem brennt es jetzt wieder etwas und ich muss wieder auf einem Kissen sitzen. Kann mir jemand sagen, ob es bei ihm auch so einen Rückfall während der Heilungsphase gab. Ich bekomme schon langsam wieder Panik. Wie gesagt, die OP ist jetzt 10 Wochen her und es ging mir schon besser. Vielleicht braucht es einfach noch seine Zeit. Habe erst in 14 Tagen einen Termin bei meinem Arzt. Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

                                Kommentar