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Analvenenthrombose

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  • Analvenenthrombose

    Hallo! Ich leide seit dem 21.6.2010 an einer Analvenenthrombose, die am 24.6.2010 abends geplatzt ist, anfangs stark blutete und jetzt nur noch leicht blutet.

    Nach ambulanter Behandlung und auf Empfehlung des Hausarztes, verabreiche ich mir nun regelmäßig "Indomet-Ratiopharm 100mg Zäpfchen" sowie "Thrombareduct Sandoz 180.000 I.E./100g Gel".

    Die Blutung wie gesagt ist nur noch leicht, jedoch ist ein Abschwellen des "Knubbels" nicht feststellbar, eher schwankt der Grad der Schwellung, die sich natürlich jetzt hart anfühlt, jedoch keine Schmerzen mehr verursacht.

    Wie soll ich weiter verfahren, um meine Situation zu verbessern?

  • Re: Analvenenthrombose


    Nach der relativ langen Zeit ist die AVT nicht mehr ganz akut und eine operative Abtragung (in örtlicher Betäubung, sehr kleiner Eingriff) in der Regel nicht mehr sinnvoll. Behandeln Sie am besten weiter mit genannten Salbe (allerdings besser SALBE als Gel), die Rückbildung erfolgt spontan. Bei sehr großen Befunden dauert diese aber durchaus manchmal einige Wochen.
    MfG
    Dr. E. S.

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    • Re: Analvenenthrombose


      Vielen Dank für die Antwort. Besserung hat sich bereits eingestellt, abgeheilt ist es allerdings noch nicht vollständig. Das genannte Gel brennt ein wenig nach Auftragen, denn sie soll ja eigentlich nicht auf Schleimhäute aufgetragen werden. Kann das zum Problem werden?

      Soweit bin ich mit dem Heilungsverlauf mittlerweile aber zufrieden.

      Vielen Dank für eine zweite Antwort im Voraus.

      MfG
      rwm19

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      • Re: Analvenenthrombose


        Verwenden Sie besser eine SALBE, am besten ein Heparinpräparat. Sonst läuft ja alles gut.
        MfG
        Dr. E. S:

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        • Re: Analvenenthrombose


          Hallo,ich lese seit einiger Zeit zu diesem Thema hier,ich selber habe am Montag 2.8.10 eine Analthrombose entfernen lassen,wo ist dachte das Besserung eintreten würde,das Gegenteil ist der Fall,die Schwellung geht nicht zurück,es schmerzt und scheint nicht zu Heilen. Der Chirug meint alles in Ordnung,stand völlig unter Stress und es gab kaum einen Dialog,zweiter Tag Kontrolle er drückte und zerrte an der Wunde herum das mir vor Schmerzen die Tränen liefen,so sehr das mir übel wurde.Kam mir vor wie auf einer Schlachtbank, dort gehe ich nicht wieder hin! Bin zum Hausarzt damit die Wunde zumindest überwacht wird,3x täglich sitzbäder,viel trinken esse nur noch müsli damit der stuhlgang eben nicht so hart wird. Habe jetzt eine Überweisung zur Uniklinik Münster bei einem Proktokologen,die Wunde dokumentiere ich durch Fotografieren will ja sehen wie es verläuft,seit Tagen keine Veränderung erkenne einen schwarzen punkt auf der wunde deren Randgebiete gelblich sind,nun mein Hausarzt meint die Heilung sähe normal aus,kann das nicht glauben.Fürchte das dicke Ende folgt,rückblickend, ich bin fast Schmerzfrei zum Chirugen nun habe ich Tag und Nacht Schmerzen,merke sucht euch nie einen Stressarzt > Gemeinschaftspraxis,einer der beiden nicht da und das Wartezimmer Rammelvoll,das kann nur in Quantität enden. Ich bin mit meinen Nerven am Ende,es ist total belastend,und niemand hilft konkret,man stelle sich vor als ich die OP bekam wirkte die Betäubung nicht richtig,ich habe vor Schmerzen geschrien,das interessierte den Chirug nicht,ich bin total verstört und gehemmt. Tag 5 nach OP Grüße Stefan

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          • Re: Analvenenthrombose


            Ein solche langer Verlauf ist sehr ungewöhnlich, hat sich vielleicht eine Mariske als Restzustand gebildet ?? Ich rate noch einmal zu einer Kontrolle druch einen Proktologen, also Spezialisten. Die Salben und Medikamententherapie ist m.E. nach der langen Zeit nicht mehr sinnvoll.
            MfG
            Dr. E. S.

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            • Re: Analvenenthrombose


              Rein aus Interesse zum beschriebenen Fall an die Frau Doktor:

              ist in diesem Falle eine fortlaufende Verabreichung der von mir weiter oben gennanten Zäpfchen zur Entzündungshemmung empfehlenswert?

              Ich selber habe die Erkrankung überstanden. Ärzte betonten, dass es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wieder kommen wird. Wie hoch ist die tatsächliche Gefahr?

              Beste Grüße aus Dresden ud gute Besserung an Stefan.

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              • Re: Analvenenthrombose


                Hallo Fr.Dr.E.S
                sie haben vermutlich Recht, leider sind Proktokologen hier in meinem Gebiet dünn gesäht,habe aber jetzt für Montag einen Termin im 30km entfernten Lengerich einen Facharzt gefunden. Komme gerade von meiner Hausärztin um die Wunde versorgen zulassen, die leichten Blutungen halten leider an.Im Notfall könnte ich auch direkt in diese Klinik fahren,jedoch > was ist ein Notfall? <Nun ich denke sollten die Blutungen also fließend sein dann werde ich den Notfall für mich aktivieren.Letztlich habe ich vor 15 Jahren insgesamt 3 Umfangreiche Steißbeinfistel Operationen hinter mir,und kann sagen das war ein ganz anderes Kaliber.
                Ich werde das WE nutzen um weiter zu pflegen,und zu dokumentieren. Was genau meinen Sie Fr.Doktor soll ich die Sitzbäder sein lassen? Denke so nach dem Stuhlgang und zwischendurch wäre es doch angebracht, was meinen Sie dazu?

                Verbleibe leidend,aber dennoch voller Hoffnung auf Besserung
                S.R

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                • Re: Analvenenthrombose


                  Die genannten Medikamente sind sinnvoll, solange Schmerzen vorhanden sind. Zur Entzündungshemmung sind die Medikamente nicht sehr erfolgreich.
                  MfG
                  Dr. E. S.

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                  • Re: Analvenenthrombose


                    Führen Sie die Sitzbäder fort, wenn sie Linderung bringen. Besser aber nur ganz kurz baden, weil die Wärme die Blutung eher verstärken dürfte.
                    MfG
                    Dr. E. S.

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                    • Re: Analvenenthrombose


                      Seit gestern (Sa.07.08.2010) erheblich weniger Schmerzen, das betroffene Wundgebiet scheint sich zu entspannen,die Schwellung nach wie vor da,wenn ich rückblicke wie ich zum Chirurgen gegangen bin,und es jetzt betrachte ein Trümmerfeld ! Rückblickend würde ich es nicht mehr schneiden lassen, ich finde den Zustand jetzt erheblich verschlimmert,und ich rate jedem der auch unter diesen "Monstern" leidet, sucht euch einen Facharzt, einen Proktokologen. Zustand jetzt, weniger Schmerzen, dennoch anhaltende permanente Blutung, Schwellung groß,vermute neue Bildung von Thrombose. Seelisch, sehr belastend, die Angst zu essen, in Verbindung mit dem Stuhlgang und die verbundenen Schmerzen sind dominierend. Nehme den Rat von Dr. Schönenberg an und werde die Sitzbäder verkürzen, naja die Angst der Verunreinigung in Verbindung mit Stuhlgang ist sehr groß ((??)) Tip > Sprühpumpflasche besorgt Lösung mit Kamillebad rein und sanft die Wunde absprühen, funktioniert <
                      So, für Morgen ist dann endlich der Termin beim Proktokologen angesagt, hoffe auf kompetente Hilfe. Verbleibe mit einem freundlichen Gruß
                      S.R

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                      • Re: Analvenenthrombose

                        Schönen Guten Tag,

                        ich habe das Problem, das seit heute Morgen meine Analthrombose aufgeplatzt ist, es blutet. Meine Frage, sollte ich jetzt zum Arzt gehen und es aufschneiden und entfernen?

                        Ich war schon im Krankenhaus, die wollten es aber nur unter Vollnakose machen, das hab ich aber abgelehnt.

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                        • Re: Analvenenthrombose

                          Große Analthrombosen werden besser abgetragen, weil der Heilungsverlauf dann einfacher und kürzer ist. Eine Entferung ist örtlicher Betäubung ist aber normalerweise möglich, fragen Sie einen Chirurgen, Proktologen oder doch noch einmal im Krankenhaus.
                          MfG
                          Dr. E. S.

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                          • Re: Analvenenthrombose

                            Danke schön, war heute bei einen Gastroenterologe, hat mit ein Griff den Blut Gerinsel aus genommen, hat nur sec weh getan, aber zu genäht hat er es nicht, dachte das würde er machen braucht er nicht meinte der Arzt.

                            Danke für die schnelle Antwort, das nächste mal werde ich auf eine Örtliche Betäubung bestehen

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                            • Re: Analvenenthrombose

                              Meine Frage ist jetzt wie lange dauert es bis eine Offene Analthrombose zu geht. Der Arzt schein nicht alles raus bekommen zu haben, ist noch ein bisschen drin, mir wäre es aber lieber wenn die Thrombose verheilt das es nicht immer bisschen nach Blutet

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