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Nach Longo OP DEZ. 08

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  • Nach Longo OP DEZ. 08

    Hallo,

    anderthalb Jahre ist meine Longo Op noch her (siehe Beiträge dezember,januar,februar 2008/09). Mein Leben ist seitdem extrem den Bach unter gegangen. Dauernde Schmerzzustände, kein Sport mehr, da danach Schmerzen unerträglich sind, man quält sich mit Schmerzen durch den Job. Verschiedene Diagnosen wurden mir gestellt...alle Behandlung hat nichts genutzt. "anatomisch ist alles in Ordnung" haben mir alle bestätigt. Nur meine Schmerzen jkann mir niemand erklären. Eine Frage: Kann es nicht evtl sein, dass durch die OP und den Psychischen Belastungen durch die Postoperativen Schmerzen mein innerer Schließmuskel dauerhaft verkrampft ist? Ich habe gelesen, dass dieser vom vegetativen Nervensystem gesteuert ist. Außerdem entspannt es, wenn ich den Analdehner einführe. Kann der Analdehner zur Entspannung des inneren Schließmuskels führen? Wenn dies sein kann, wie kann ich dafür sorgen dass sich der innere Schließmuskel entspannt---dauerhaft??

    ich bitte um schnelle Antwort
    vielen Dank

  • Re: Nach Longo OP DEZ. 08


    Mit dem Analdehner kann man den äußeren und inneren Schließmuskel dehnen, der innere Schließmuskel kann nicht aktiv entspannt werden, weil er nicht aktiv steuerbar ist sondern ene "automatische " Vorspannung hat. Bei anhaltenden Problemen mehr als ein Jahr nach der Operation können Sie nur auf die Zeit bauen, die vielleicht doch noch Linderung bringen wird. Wenn der Dehner Ihnen gut tut, sollten Sie die Behandlung fortführen.
    MfG
    Dr. E. S.

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    • Re: Nach Longo OP DEZ. 08


      Hallo Jamie23,

      könnte es sein, dass sich der Schmerz bei Ihnen psychisch fixiert hat, ohne dass noch eine physische Ursache besteht?
      Dann würden Sie in die Hände eines erfahrenen Schmerztherapeuten gehören.

      Was aber auch gilt, wenn eine Pudendusneuralgie oder ein Levatorsyndrom oder ein anderes Schmerzsyndrom der Anorektalgegend vorläge.

      Freundlichen Gruß
      Mörlinger

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      • Re: Nach Longo OP DEZ. 08


        Hallo Mörlinger,

        ich will so ehrlich sein und gar nicht mehr ausschließen dass sich der schmerz vielleicht auch psychisch manifestiert hat! Da ich den ganzen Tag drüber nachdenke und mich auf Schmerzen kontrolliere an der besagten Stelle. Eine Pudendus Neuralgie wurde jedoch auch in Erwägung gezogen bei mir, Levatorsyndrom habe ich mir im Internet mal näher angesehen. Von den Symptomen her, trifft auch das ziemlich zu. Ein Chirurg hatte mir empfohlen die Klammernaht reihe operativ zu entfernen und evtl zurückgebliebene Titanklammern heruszunehen. Die könnten Ursache des Problems sein. Aber dann müsste eine Komplett neue Naht gesetzt werden und das würde mich ja um Monate zurückwerfen. Ohne das es zwingend erfolgsverpsprechend ist.

        was würden Sie mir raten?

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        • Re: Nach Longo OP DEZ. 08


          Geben Sie dem Ganzen noch etwas Zeit, versuchen Sie autogenes Training und Entspannungstechniken. Natürlich sind auch gute Ernährungs- und Stuhlgewohnheiten wichtig. Wenn die Beschwerden konstant bleiben und sich nicht langsam zurückbilden, würde ich mittelfristig über eine Entfernung der Klammernaht nachdenken.
          MfG
          Dr. E. S.

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