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Longo OP und Psoriasis inversa

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  • Longo OP und Psoriasis inversa

    Hallo liebe Leidensgefährten,
    bin ganz neu hier und hoffe auf Eure Mithilfe beim Problemelösen.
    die Krankenakte in der Kurzfasssung - vor 26 Jahren Unterleibs OP; daher Verwachsungen im Bauchraum; vor 10 Jahren Kolosk. mit Narkose 1 Polyp entfernt; hatte eigentl. immer Problemchen mit dem Geschäft aber hab halt damit gelebt, (Spott ertragen und die Witzchen der Umwelt mit weggelacht) seit ca 7 Jahren die wahrscheinlich normale Hämokarriere mit all den aufs und abs gestartet ohne etwas richtig zu unternehmen; vor ca.4 Jahren dann den Diabetes angelacht hab das aber mit Ernährung ohne Medikamente gut im Griff; vor 3 Jahren hab ich mich bei der Verteilung der Schuppenflechte in den Hautfalten gemeldet und wurde auserwählt; so und jetzt hab ich am 20.02.2009 im 2.Anlauf meine Longo OP hinter mir. Bis jetzt alles so wie schon von vielen beschrieben - Die Blähungen der ständige Druck die Angst vorm gleich nächsten Mal und bin jetzt eigentlich mal mit den Nerven am Ende - ja es ist noch so kurz her aber ich will ja auch bald mal wieder arbeiten (Verkäuferin) deshalb bitte gebt mir Eure besten Tips für mich Anfängerin damit ich gleich richtig therapiere und bald wieder ein normales Leben führen kann. Mein derzeit größtes Problem ist die Hautpflege in der Analregion die besonders von der Psoriasis betroffen ist .Durch das häufige Analduschen im Moment ist die Region total....bescheiden. Hatte vor OP noch Cortisonhaltige Creme aber jetzt????Sorry für die lange Ansage aber dies ist mein Hilfeschrei Verordnet ist derzeit 1x Obstinol u.3x Lactulose tägl. widerlich und die üblichen Folgen wie lange muß ich diesen Coctail noch ertragen?


  • Re: Longo OP und Psoriasis inversa


    Hhmm, also gegen die Hautirritationen in der Analregion plädiere ich immer für Betaisodona und Cicalfate. Ich weiss allerdings nicht wie Betaisodona bei einer Psoriasis toleriert wird, wenn Du zudem noch Diabetikerin bist.

    Vielleicht solltest Du mal zuerst einen Dermatologen aufsuchen ser sich um die Sache mit der Psoriasis in der Analregion kümmert. Hier sollte man mal vielleicht unter Aufsicht was mit Cortison als Tablette machen.

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    • Re: Longo OP und Psoriasis inversa


      Hallo Kai27
      komme gerade von meiner lieben Hautärztin - hat mir gleich eine passende Salbe(wird angemixt) verschrieben und ich soll die Duschen reduzieren u.mit Ölpflegetüchern f.Babys zwischendurch arbeiten. Bin froh es wieder rechtzeitig zu meinem im Moment Lieblingsort nach Hause geschafft zu haben - diese Abführmittel sind grausam- werde ab morgen das mal weglassen und nur die Weichmacher benutzen, da ich heute schon wieder ca 7x abgeführt habe in kleinen Mengen. Esse fast gar nichts - habe stets prompte Reaktionen u.dieser Dauerdruck am Ausgang zerrt an den Nerven - am Ende hat man dann einfach nur noch Angst und verkrampft hab mir heute mal eine Schmerztablette (Ibu) gegönnt dann ist der Druck erträglich und bestimmt nicht den gesamten Denkprozess im Tagesablauf.
      Vielen Dank für die prompte Antwort - ps: den Diabetes brauche ich nur grob im Auge behalten war grenzwertig u.ist seit langer Zeit im völlig normalen Bereich habe jetzt in der einen Woche 4,5kg abgenommen ist also für diese Werte sogar positiv. Freue mich über jeden Hinweis z..B. Bewegung wie viel oder was geht garnicht? Bis bald alles Liebe an alle Mitpatienten

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      • Re: Longo OP und Psoriasis inversa


        Hallo Ulla,
        ich habe leider Deinen Beitrag erst gelesen, nachdem ich auf Deine Antwort zu meinem regariert habe :-(
        Ich habe nur den Laktulose Sirup bekommen. Den nehme ich 3 x. Damit habe ich lediglich WEICHEN Stuhl, keine so heftigen und häufigen Reaktionen. Zwar kann ich auch nie sicher sein, wann es mich überfällt, dann muss es immer schnell gehen :-( Aber die zusätzliche Belastung in der Analregion wird reduziert. Allerdings muss ich nun eher aufpassen, dass der Stuhl nicht zu fest wird. Ich vermute fast das Obstinol UND Lactulose sind zu viel. Teste doch einfach mal mit einer Reduzierung ;-)
        Liebe Grüße Chrissi

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        • Re: Longo OP und Psoriasis inversa


          Den Tipp mit dem Reduzieren der Medikation wollte ich auch geben. Allerdings lieber nicht alles auf einmal absetzen, denn dann kann es schnell mal zur Verstopfung kommen. Langsam ausschleichen, vernünftig essen usw.
          Was die Psoriasis angeht, scheint die Hautärztin ja die richtigen Tipps zu geben. Langsfristig würde ich mir bei der Ansammlung von Krankheiten - und man weiß ja nicht, bei welcher Diangnose Sie das nächste Mal "Hier" schreien - eine alternative Heilmethode suchen, um ganzheitlich an das Geschehen heranzugehen. Leider liegt das Problem bei dieser Empfehlung darin, den richtigen Therapeuten zu finden. Aber es gibt ja das Internet und das Bauchgefühl gepaart mit Wissen und Verstand. In diesem Sinne viel Glück!

          Dr. Schaaf

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          • Re: Longo OP und Psoriasis inversa


            Hallo Ulla,
            wie geht es Dir. Gott sei Dank zeigt sich bei mir wirklich, dass Geduld und keine Panik die Mutter der Weisheit ist ;-) Es geht mir jetzt schon besser. Schöner wäre noch, wenn ich wüsste, auf welchen Bestandteil bei den Pflegesalben gegen das Jucken ich "gereizt" reagiere. Sitzen ist auch noch nicht dauerhaft möglich. Aber ich will nicht weiter auf hohem Niveau jammern. Ich wünsche Dir weiter gute Beserung :-)
            LG Chrissi

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            • Re: Longo OP und Psoriasis inversa


              Hallo Fr.Dr.Schaaf,
              Danke für den Tip wie sie schon sagen den richtigen Therapeuten finden ist auch in der großen Hauptstadt nicht so einfach aber dafür muß man sich eben dann doch mal richtig Zeit nehmen und da liegt der Hund auch ein bischen begraben. Ich bin ja voll im Beruf eingespannt und auch Kassenpatient da ist es dann mit den Terminen und der Auswahl nicht mehr so gesegnet aber ich geh es an - Versprochen. Habe hier noch eine Bitte was empfehlen sie mir im Moment an möglichen sportl. Aktivitäten ich brauch Kond. die 2 Narkosen in kurzer Folge sind eben in der Lebensmitte nicht mehr so einfach wegzustecken. Frage zwei wäre, wann muß ich mit der Wiederkehr der Titanklammern rechnen und könnte es da Blut geben oder besondere Maßnahmen erfordern?
              Meinen jetzigen Ist-Zustand habe ich gerade an ChrissiR beschrieben .
              Wäre nett wenn sie meinen Beitrag vom 6.3. an Chrissie in Ihre Antwort an mich integrieren können und meine Vorgehensweise den Heilerfolg zu finden kurz kommentieren würden.
              Vielen Dank an Sie und beste Genesung an alle Mitpatienten von Ulla 48

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              • Re: Longo OP und Psoriasis inversa


                Hallo Ulla,
                herzlichen Glückwunsch :-) Schön, dass es auch bei Dir bergauf geht :-) Ich bin noch nächste Woche zu Hause. Es wird jeden Tag besser. Allerdings habe ich immer Nerven, weil da schon wieder was "rauswächst" Aber nachdem sich die letzte "Beule" als Bluterguss (der wirklich schon zurückgeht) entpuppt hat, will ich jetzt erst mal abwarten. Das mit den Klammern ist eine interessante Frage. Da bin ich noch gar nicht drauf gekommen. Bin gespannt, was Frau Dr. Schaaf antwortet ;-)
                LG Chrissi

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                • Re: Longo OP und Psoriasis inversa


                  Ich schreib hier mal für Chrissi und Ulla:

                  Die Klammern verabschieden sich meist unbemerkt. Dauert etwa 14 Tage und geht in der Regel ohne Blut.

                  Zu den vielen Knubbeln, Vorwölbungen, Hautfalten nach OP ist zu sagen, dass die Schleimhaut gern sehr heftig anschwillt. Man kennt das vielleicht von der Mundschleimhaut, wenn man sich nur mal kurz in die Wange gebissen hat oder wenn es mal eine Entzündung im Zahnbereich gibt. Daher rührt auch die Gelassenheit, die die Docs angesichts solcher Schwellungen an den Tag legen. Sie wissen, dass das "viel Schwellung um nichts" ist und meist rasch wieder weg geht, ohne dass man etwas tun muss. Die gelegentlich erwähnten entzündungshemmenden Medikamente ändern daran auch nicht wirklich etwas. Sie helfen mit, sie reduzieren vor allem die Schmerzen, aber sie machen nicht aus einem dicken Knubbel innerhalb von 24 Stunden einen kleinen Knubbel. Abwarten ist hier die beste Strategie.

                  Ich hab das heute schon an einer anderen Stelle geschrieben: Ruhe geben ist wichtig, wenn der Körper heilen soll. Wirklich ehrlich ins Bett legen und ihm die Chance geben, sich nur um die Heilung zu kümmern. Wie Ihr schon geschrieben habt: Von ein mal Staubsaugen total groggy. Da hat der Körper doch eine klare Aussage gemacht: Es geht, wenn´s sein muss - aber muss das sein?

                  Auch das REDEN mit den Innereien halte ich für eine gute Sache. Es funktioniert bei allen, die es wirklich versucht haben und es verbessert nachhaltig die Beziehung zu den Inneren. Man versteht sie besser, kann schneller reagieren, wenn es ihnen wieder mal nicht so gut geht. Übrigens machen das natürlich eher Frauen, aber bei Männern funktioniert es genauso - und ganz ohne Arzt, Hilfsmittel, Medikamente etc. Die zentrale Message an alle Organe: Ok, ich habe verstanden, dass Du mir was sagen willst und ich verspreche Dir hiermit hoch und heili, dass ich Dir zuhören werde und ich werde mir alle Mühe geben, Dich zu verstehen und schließlich verspreche ich, mich nach Deinen Wünschen zu richten, wenn Du mir eine Chance gibst, Dich zu verstehen.

                  Da steigen jetzt wieder eine Menge Leute aus, also ist es für den (größer werdenden) Rest.

                  Dr. Schaaf

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                  • Re: Longo OP und Psoriasis inversa


                    Hallo liebe Fr.Dr.Schaaf,
                    Großen Dank für die aufbauende schnelle Antwort - oke ich bin auf dem richtigen Weg und nur etwas ungeduldig aber hab am Montag meinen Termin beim Hausdoc und werde doch noch ein paar Tage zu Hause meinen Körper auf seine Arbeitsfähigkeiten trainieren damit ich dann wieder bald richtig starten kann - den wenn man einmal wieder im Job ist dann muß man bei uns 110Prozent ab dem ersten Tag geben - Eingewöhnungsboni gibt es bei uns schon lang nicht mehr naja Kopf hoch und weitergemacht ist ab jetzt die Devise - u. die Lehre aus allem für mich ist ab jetzt sofort auf den Körper zu hören um nicht wieder in eine lange Leidensphase zu kommen. Sie haben ja so recht muß die Wohnung immer auf Hochglanz sein oder gibt es nicht andere Dinge - wie die ersten Krokusse jetzt!!!
                    Vielen Dank nochmal und Daumen hoch an alle Mitpatienten LG Ulla

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                    • Re: Longo OP und Psoriasis inversa


                      an alle Mitpatienten und für Dr.Schaaf,
                      möchte Euch kurz M U T machen meine OP ist ja einiges her und mir geht es jetzt im Vergleich zu den vielen Leidensjahren sehr gut. Ich lebe wieder !!! Movicol ist in jeder Tasche aber habe es seit langer Zeit nicht mehr gebraucht. 3 Regeln sind für mich eisern 1. Gut und lange kauen; 2. bewußt trinken; 3. Körper loben und beim putzen nicht ne halbe Rolle Papier sondern die kurze lauwarme Dusche denn mein Hautproblem bleibt ja aber alle 2-3Tage Salbe drauf und sofort Linderung erfahren. Sicher auch ich hab in dieser Zeit 2x Blut auf dem letzten Stuhlstück gehabt er war halt am Anfang zu fest und hat wahrscheinlich ein bischen die Schleimhaut aufgerissen aber da ich gleich reagiert habe war es nach 2 Tagen ausgestanden. Kurz und gut bei mir klappt es eben morgens mit Kaffee+Zigarette(bitte nicht schimpfen Frau Dr.Schaaf)dann kann der Tag kommen. Jetzt hab ich auch die Hürde " nicht zu Hause" sondern z.B. Ortswechsel anderes Wasser etc. erfolgreich genommen aber immer volle Ausrüstung dabei wie Einmalwaschlappen und Salbe - und wenn die WC`s nicht gleich erreichbar sind die üblichen inneren Gespräche dann ging auch das gut. Meine Erfahrung besagt die Psyche spielt ne unheimlich große Rolle bei der Geschichte und ich hoffe auch das ich noch viele Jahre ohne neue schmerzende Hämos klar komme aber wenn man damit zu tun hatte wird man seine Verdauung immer für sich zum Thema machen und nicht so unbeschwert wie andere tägl. damit umgehen aber der Lernprozeß hallo lieber Po es tat ja gar nicht weh - toll gemacht läßt ein großes Stück Normalität einkehren und auch die kleine Angst vorm nächsten Mal mit der Zeit verschwinden was wiederum sehr hilfreich ist gar nicht erst zu verkrampfen und dadurch Panik zu schieben was ist wenn ich jetzt nicht kann!!!. Also nochmals alles Gute an alle Leidensgefährten ich würde die OP wiederholen auch mit der Kenntnis um das Ganze "drumherum" würde mir aber von den Ärzten im Vorfeld mehr Aufklärung über den Heilungsverlauf u.die mögl.Probleme für den "Erstpatienten"wünschen dann würde eine ganze Menge Angst und Verzweiflung gar nicht erst entstehen.
                      Alles Liebe Ulla

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