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Analvenenthrombose in SS

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  • Analvenenthrombose in SS

    Hallo!

    Ich bin im 7. Monat schwanger und habe schon seit Jahren immer wieder Probleme mit Hämohrriden. Seither habe ich die einfach zurück massiert und dann wars wieder gut.

    Am Mittwoch war dann ein steinharter ca. 1,5 cm großer blau-schwarzer Knubbel da. Zurück massieren ging nicht. Am Freitag war ich bei meinem FA, der sagte es sei eine Analvenenthrombose. Er hat sie aufgeschnitten, ich habe geschrien und es hat schrecklich geblutet. Dabei hat er einen 1cm großen Klumpen geronnenes Blut raus geholt.

    Zwei Stunden später war der Knubbel wieder da und tut jetzt noch viel mehr weh als vorher. Er hat mir eine Salbe gegen die Schmerzen verschrieben. Sitzen und Aufstehen ist wirklich eine Qual.

    Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das jetzt von alleine weg geht? Wie lange dauert es, bis es nicht mehr so extrem weh tut?


    Danke für eure Hilfe!!!!

  • Re: Analvenenthrombose in SS


    Hallo, Voldemort,

    dass eine Analthrombose nach Entleerung durch einen Einschnitt wiederkommt, ist möglich. Meist blutet es aber nur in das aufgeschnittene Gewebe, das dann anschwillt und wehtut.
    Unter Salbenbehandlung wird sich die Schwellung wieder zurückbilden, und damit verschwinden auch die Schmerzen. Aber eine Reihe von Tagen dauert das schon.
    Sollte es zu langsam gehen und das Ganze sehr lästig sein, kann ein proktologisch erfahrener Arzt den Knoten in örtlicher Betäubung wegschneiden, was natürlich auch wieder Zeit zum Heilen braucht.

    Ohne den Zustand zu sehen, kann man nicht sagen, was denn nun für Sie richtiger ist. Da inzwischen 2 Tage vergangen sind, dürfte sich wohl schon eine Besserung eingestellt haben?

    Grüße,
    Mörlinger

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    • Re: Analvenenthrombose in SS


      Hallo!

      Danke für ihre Antwort.

      Die Schmerzen sind inzwischen wirklich besser. Der Schnitt verheilt schön und die Schwellung ist auch zurückgegangen.

      Aber daneben habe ich eine anderere Hämorrhoide, die jetzt auf einmal sehr viel größer geworden ist. Ich kann sie auch nicht ganz zurückschieben, weil sie an einer Stelle inzwischen auch steinhart und tiefblau ist. Diese drückt jetzt auf die aufgeschnittene.

      Im Moment sind die Schmerzen ertragbar. Ich frag mich nur, wie das in den nächsten drei Monaten noch werden soll. Besteht Hoffnung, dass diese Problematik nach der Geburt wieder von allein besser wird?

      Vielen Dank

      Babsi

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      • Re: Analvenenthrombose in SS


        Hallo, Voldemort,

        Ihrer Beschreibung nach handelt es sich um eine neuen Thromboseknoten oder um einen frisch thrombosierten, schon zuvor vorhandenen Hämorrhoidalknoten.

        Auch diesen sollte man, falls er an Schmerzen zunimmt und vielleicht noch größer wird,
        öffnen, weil die Rückbildung ohne Einschnitt lange dauert, falls sie überhaupt stattfindet.
        Zur örtlichen Behandlung sollten Sie Heparinsalbe verwenden, aber bitte nur nach Rücksprache mit dem Sie behandelnden Arzt.

        Das Ganze ist nicht gefährlich, nur sehr lästig, begünstigt natürlich durch die Schwangerschaft.
        Machen Sie sich aber nicht zu viele Gedanken, was die weitere Entwicklung betrifft. Nach der Entbindung wird der Spuk wahrscheinlich ein Ende haben. Vielleicht muss man dann die Hämorrhoiden veröden oder abbinden, was in der Regel eine erträgliche Angelegenheit ist.
        Vielleicht muss man auch schon vorher abbinden, wenn das Thrombosieren nicht zur Ruhe kommen will.

        Mit den besten Wünschen und Grüßen
        Mörlinger

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