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Schlechter Heilungsprozess nach AVT-OP

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  • Schlechter Heilungsprozess nach AVT-OP

    Hallo,

    am 22.02.08 wurde mir im Krankenhaus eine AVT und eine Mariske entfernt. Die ersten Tage waren sehr schmerzhaft, besonders der TOI-Gang war immer sehr blutig.
    Wenn ich Luft ablassen musste oder versucht habe "groß" zu machen kam jedesmal viel Blut und Pfropfen aus den Wunden heraus.
    Es hat sage und schreibe 3 Wochen gedauert bis wirklich mal ein wesentlicher Fortschritt eingetreten ist...
    Da ich gerade auch noch eine Aufbaukur meiner Darmflora mache (ein Test vor 3 Monaten zeigte das meine Darmflora komplett kaputt ist) --befinde ich mich in einem Teufelskreis.
    Denn egal WAS ich esse... danach habe ich immer so starke Blähungen und Druck und muss auch deshalb auch mindestens 10-15 mal nach dem Essen auf die TOI um entweder Luft abzulassen oder Stuhl... dadurch reißt die Wunde jedesmal wieder auf, blutet mittlerweile auch wieder dunkelrot!, ist gereizt oder sogar entzündet...
    Jetzt bin ich schon die 5. Woche krankgeschrieben (ich arbeite 8 Std.im Büro-sitzend...) und sehe rabenschwarz das ich morgen wieder arbeiten gehen kann....denn ich muss auch noch öfter am Tag abduschen, weil sich immernoch Sekret bildet das nach kurzer Zeit anfängt zu "beißen"...
    WAS soll ich nur machen ???
    Ich bin sowas von verzweifelt.... !
    Ich kann doch nicht NOCH 5 Wochen warten und liegen... denn das sitzen ist noch sehr unangenehm und das laufen geht auch nur in Maßen....also noch weit entfernt vom "normalen Alltag"
    Jetzt ganz aktuell hatte ich auch noch eine starke Erkältung... was bedeuetet: husten... geht auf den Popo..und Nase putzen auch... Toll....
    BITTE BITTE BITTE......
    Kann mir jemand helfen ??
    Ist dieser Verlauf überhaupt "NORMAL" ????
    Ich möchte wieder gesund sein und wieder arbeiten gehen !!!!Ich wäre für jeden Rat und Hilfe dankbar !!!

    vielen Dank und viele Grüße
    die PECHMARIE höchstpersönlich....(://)

  • Re: Schlechter Heilungsprozess nach AVT-OP


    Normal ist das nicht, so viel vorweg.

    Und mit guten Tipps sieht´s nicht gut aus.

    Wie wäre es, wenn Sie die Ernährung insofern anpassen, dass Sie keine oder doch weniger Blähungen bekommen - also z.b. viel trockenes Brot, dünner Tee, aber nicht schwarz. Können Sie nicht - trotz Darmsanierung - vorläufig auf Gemüse und Obst verzichten? Sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten, was er empfiehlt. Neben trockenem Brot kommen auch noch in Frage: Reis und Kartoffeln, Milch, wenn sie sie vertragen und dann so Sachen wie Griesbrei, Milchreis und später Babygläschen, aber nicht gleich mit Obst, lieber mit Karotte oder wenn Obst, dann Banane.

    Ziel muss sein, dass Sie weniger auf Klo gehen, damit endlich Ruhe in die Geschichte kommt.

    Die Lokalbehandlung machen Sie sicher richtig. Gut abtrocknen, dann ölen oder Fettcreme, aber wenig, damit es nicht schwitzt.

    Dr. Schaaf

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