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chronische Unterleibschmerzen, Zysten, ...

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  • chronische Unterleibschmerzen, Zysten, ...

    Ich habe seit einem halben Jahr chronische Unterleibschmerzen ab dem Eisprung bis die Menstruation durch ist, tendenziell werden die Schmerzen stärker statt besser. Anfang November wurde eine Bauchspiegelung zum "mal gucken" gemacht (auf meine Wunsch hin, meine (mittlerweile ehemalige) Gynäkologin hielt das, obwohl ich Endometriose-Kandidaten in der Familie habe, nicht für notwendig), ohne Befund, v.a. in Hinblick auf Endometriose.
    Ich habe schon immer lange, starke und sehr schmerzhafte Regelblutungen gehabt, zwei Naproxen 500mg haben da geholfen. Mittlerweile hilft mir kein Schmerzmittel mehr. Ich habe vermehrt Stress, dadurch bleibt meine Blutung alle zwei bis drei Monate aus, ich doktere grad selbst mit einem homöopathischen Agnus Castus-Komplex herum.
    Mein Problem: Ich befürchte, ich habe jetzt mal wieder eine Zyste am Eierstock, rechts. Und zwar eine fiese. Beim letzten Zyklus platzte wohl eine links, jetzt schmerzt es rechts wie wahnsinnig. Allerdings möchte ich ungern wieder zum Arzt, weil die Ärztin mir gegenüber beim letzten Mal (einen Tag nach der OP !) sehr respektlos und unverschämt war (eine überzeugte Ibuprofen-Verschreiberin, die mir nicht glaubt, dass Ibuprofen bei mir wirkungslos ist, ebenso wie Novalgin-Tropfen). Ich lehne Hormone ab, da ich aufgrund einer Zyste am Eierstock vor ein paar Jahren eine Mini-Pille nehmen musste und die Nebenwirkungsliste rauf und runter hatte (und meine Brüste sind danach _nicht_ wieder kleiner geworden, sehr zum Leidwesen meiner ohnehin schon starken Rückenbeschwerden), trotzdem nimmt mich in der Hinsicht seltsamerweise kein Gynäkologe ernst, sondern will mir, weil ich 22 bin und in einer festen Beziehung lebe, immer sofort irgendeine Pille andrehen, oder man will mich überreden, Kinder zu bekommen. Deshalb befürchte ich, dass es wieder darauf hinausläuft, dass ich Nebenwirkungen ohne Ende habe und mich dann trotzdem nicht besser fühle, weil das eigentlich Problem nicht beseitigt wird. Stattdessen werde ich für verrückt erklärt. Sprich: Keiner weiß, warum ich jeden Monat zwei bis drei Wochen starke Unterleibschmerzen habe, aber auf gut Glück Pille nehmen soll ich schon...

    Ich bin mit meinem Latein am Ende und weiß nicht, was ich noch gegen diese Schmerzen tun kann, gerade jetzt, da ich seit ein paar Tagen kaum laufen kann. Ich studiere Vollzeit und arbeite in Teilzeit, habe ein Pferd zu bewegen und einen Haushalt zu bewältigen. Ich habe, ehrlich gesagt, weder Zeit noch Lust, mich wieder wochenlang ins Bett zu legen - so wie nach der Bauchspiegelung - bis das da unten sich überlegt, zu verschwinden.
    Um ehrlich zu sein, wenn es nach mir ginge, würde ich mir den ganzen Quatsch da unten am liebsten rausnehmen lassen, um kein Theater mehr zu haben. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch mit diesen permanenten Schmerzen aushalte...

    Meine Probleme sind also grad zweierlei: Zum einen alle paar Wochen durchgängiges Ziehen und zum anderen die Zyste jetzt (zu letzterem: Dass es jetzt seit Montag defintiv eine ist, merke ich nun selbst ganz genau, da ich keinen Geschlechtsverkehr haben kann und es beim Wasserlassen so stark zieht, dass ich kaum laufen lassen kann). Und ich weiß nicht mehr weiter...


  • Re: chronische Unterleibschmerzen, Zysten, ...


    Hallo,

    auf pflanzlicher Basis ist die Anwendung eines Mönchspfefferpräparates in diesem Fall durchaus der richtige Schritt. Zusätzlich würde ich zu einer Kontrolle der Hormonwerte aus dem Blut in der zweiten Zykluswoche raten, um eine eventuelle Gelbkörperschwäche auszuschliessen. Dann könnte die zeitweise Einnahme eines Gestagens angebracht sein, das auch der Zyste entgegen wirkt.

    Gruss,
    Doc

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