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Bedenken b.A.v. LinolaC.Triam

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  • Bedenken b.A.v. LinolaC.Triam

    Sehr geehrter Herr Dr. Scheufele,

    folgende Fragen hätte ich an Sie zu richten:

    Aufgrund eines Lichen sclerosus et atrophicus, verordnete ein Gynäkologe mir LinolaTriam. Die Verwendung dieses Präparates hatte die Behebung all meiner Beschwerden zu Folge. Verordent wurde ein Tandemtherapie (LinoaTriam/LinolaDiolN), doch einen Großteil des Zeitraumes über verwendete ich nur Linola Triam, dies zwar intermittierend, jedoch über einen Zeitraum von mehreren Monaten.

    Nun habe ich mir erneut ein Rezept ausstellen lassen. Im Beipackzettel des nunmehr als LinolaCord Triam benannten Präparates, findet sich die Angabe, dass eine Therapie über 4 Wochen andauernd nicht erfolgen sollte.
    Wenn ich diese jedoch intermittierend über weitere 6 Monate durchführen würde, mit Pausen von bis zu 14Tagen, sollte ein längerer Zeitraum doch angemessen bleiben?

    Zwar ist die langfristige Therapie damals die Empfehlung meines Arztes gewesen, doch möchte ich wissen, ob auch Ihnen ein derartiges Therapievorgehen sinnvoll erscheint oder möglicher Nebenwirkungen wegen revidiert werden sollte.

    Dieser Salbe jedenfalls verdanke ich Beschwerdefreiheit, jedoch ist diese keine endgültige und daher nicht von Dauer (max. 2 Monate), so dass eine Wiederaufnahme der Behandlung mir immer wieder erforderlich scheint. Doch diese Wiederaufnahme widerspricht doch der Angaben im Beipackzettel, oder irre ich hierbei?

    Zudem: Mir ist bekannt, dass insbesondere bei Patienten, bei welchen zu einem sehr späten Zeitpunkt eine (System-)Mykose diagnostiziert wird, und welche zuvor mit Glucocorticoidenthaltenden Medikamenten therapiert wurden eine Exazerbation sich einstellen kann. Wie verhält sich dies bei einer latenten Candida-Infektion der Vulva?
    Sollte einem diese einmal entgehen und man nicht vorsorglich bspw. mit Clotrimazol therapieren können, - ist es dann möglich, dass die Anwendung von LinolaCordTriam eine ernstzunehmende Veränderung der üblichen Pathologie von Candida-Infektionen hervorruft? Die üblichen Therpievorgehen gar unmöglich macht?

    eine hiervon unabhängige Frage:
    Beeinträchtigt die Einnahme von Omniflora N die empfängnisverhütende Wirkung der Cerazette?

    Herr Scheufele,
    ich danke Ihnen im Voraus sehr herzlich für Ihre Stellungnahme!!


  • RE: Bedenken b.A.v. LinolaC.Triam


    Hallo,

    wenn Sie die erwaehnten Pausen in der Anwendung einhalten, sehe ich kein Problem in einer langfristigen Nutzung des Praeparats, zumal es bei Ihnen einen entsprechenden Therapieerfolg zeigt. Bisher gibt es keine endgueltige und dauerhafte Heilung dieser Erkrankung, sodass eine Behandlung immer wieder notwendig werden wird.
    Wenn die Behandlung einer Candida-Infektion nicht dauerhaft ausbleibt, halte ich eine Wechselwirkung fuer unwahrscheinlich.
    Der Effekt der Cerazette wird durch Omniflora nicht beeinflusst.

    Gruss,
    Doc

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