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Abort

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  • Abort

    Hallo,
    ich hatte im Oktober in der 10.SSW einen Abort. Es war damals eine Frucht zu sehen und auch ein Herzschlag nachgewiesen worden. Nun war ich wieder schwanger und hatte nun in der 8. Woche einen Spontanabort. Es war kein Embryo zu sehen, also wohl ein Abortivei. Ich habe bereits eine gesunde zweijährige Tochter, die allerdings mit knapp über 2000g GG deutlich hypotroph war (38SSW). Nun sollen Gerinnungsstörungen ausgeschlossen werden (Antiphospholipidsyndrom,..).
    Meine Frage nun: Habe ich einfach nur Pech gehabt, wie schätzen Sie das Risiko eines Abortes bei einer erneuten Schwangerschaft ein, wie zeigt sich ein Antiphospholipidsyndrom klinisch außer durch Aborte. Angenommen es gäbe Chromosomenstörungen bei mir oder meinem Mann wäre es möglich, dass ein und derselbe genetische Defekt einmal zu einer Behinderung, die nicht mit dem Leben vereinbar ist führt und dann als anderes Mosaik ein Leben mit Behinderung möglich macht- einfacher: wäre das Risiko, ein behindertes Kind zu bekommen größer?
    Schon jetzt herzlichen Dank, dass Sie sich für all die Fragen Zeit nehmen.


  • RE: Abort


    Hallo,

    ein solches Antiphospholipidsyndrom koennte schon eine moegliche Ursache fuer das Problem sein. Als Symptome koennen bei dieser Erkrankung wiederholte Thrombosen, oder Bluthochdruck auftreten, dies muss aber nicht zwangslaeufig der Fall sein. Trotz der Fehlgeburtsneigung kann eine Schwangerschaft auch voellig problemlos verlaufen.
    Wenn die Erkrankung nachgewiesen ist und es Fehlgeburten in der Vorgeschichte gab, wird bei erneuter Schwangerschaft eine Therapie mit Aspirin und Heparin empfohlen.
    Durch eine Chromosomenanalyse kann ein eventuelles, genetisches Problem entdeckt und das dadurch bestehende Risiko entsprechend beziffert werden.

    Gruss,
    Doc

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