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Trisomie 21

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  • Trisomie 21

    Hallo,

    kommt es in anderen Ländern genauso oft zu einer Trisomie 21, wie in Deutschland?
    Gibt es Studien, in denen gezeigt wird, ob die Betroffenen Frauen in diesen Ländern sich für das Kind oder gegen das Kind entscheiden? oder wird das allgemeingehalten?
    Stimmt das, dass 90% der Kinder mit Down Syndrom abgetrieben wird?

    Danke für alle Antworten
    Gruß Miriam


  • RE: Trisomie 21


    Hallo,

    bezueglich der Haeufigkeit des Down-Syndroms unterscheiden sich die Laender meines Wissens nicht.
    Die Handhabung ist international unterschiedlich, dazu hier einige Infos:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Trisomi...sche_Situation

    Genaue, statistische Zahlen liegen kaum vor, da keine Meldepflicht betsteht. Man geht aber davon aus, dass die Akzeptanz und das Ausmass vorgeburtlicher Diagnostik zunimmt und daher die Zahl der Geburten von Kindern mit Down-Syndrom sinkt.

    Gruss,
    Doc

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    • RE: Trisomie 21


      Hallo Doc Scheufele,

      für Ihre Auskunft bedanke ich mich sehr. Ich habe am Freitag erfahren, dass ich auch ein Down-Syndrom Kind im Bauch habe. Nach näheren Informationen habe ich mich erschrocken, dass die Abtreibungsrate so groß ist. Deswegen habe ich hier nachgefragt, wie das in anderen Ländern aussieht.

      Ich habe noch keine Entscheidung getroffen, das ist soooo schwer. Ich habe mein Kind doch schon lieben gelernt.

      Gruß Miriam

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      • RE: Trisomie 21


        Hallo Miriam,

        die Entscheidung ist verdammt schwer - und niemand kann sie Ihnen abnehmen. Da spielen so viele Dinge mit hinein (Lebensituation, Religion, wie der Partner dazu steht etc.). Einen allgemeinen Rat kann man da nicht geben. Für den einen mag das eine richtig sein, für den anderen das andere. Unter denjenigen, die ein Kind mit Down bewußt behalten haben, werden Sie wohl kaum einen finden, der nicht sagt, er würde wieder so handeln. Andere dagegen sind froh, dass sie sich für eine Abtreibung entschieden haben. Wichtig ist, denke ich, dass Sie sich persönlich entscheiden, ohne Druck von außen. Oft gibt es da keine optimale Entscheidung, man muss eine finden, mit der man leben kann. Es ist eben eine von den Entscheidungen, die man hinterher nicht korrigieren kann und das sind meist harte Entscheidungen.

        Alles Gute wünscht Ihnen
        Degi

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        • RE: Trisomie 21


          hallo miriam21

          ich kann dir die entscheidung auch nicht abnehmen. nur wenn du dir über eine abtreibung nicht sicher warst, aus welchem grund hast du dich dann für einen genauen test entschieden? ( soll nicht als vorwurf rüberkommen ) nur eine grundlegende frage. ich nehme an, dass ihr eine fruchtwasserpunktion gemacht habt, dass ihr sicher seid dass es tri 21 ist.

          zur entscheidung kann ich nur sagen, dass die frage von vielen betroffenen schwangeren falschherum gestellt wird. die meisten machen sich gedanken, ob sie das dem kind antun möchten, dass es mit der behinderung leben muss.

          frage dich mal, ob du die belastung auf dich nehmen möchtest und auch kannst. für das kind wird seine behinderung einmal " normal " sein. kommt nur auf die sichtweise an, auf welcher seite man steht.

          ich persönlich würde mich für einen abbruch entscheiden. ist aber wirklich meine pers. entscheidung.

          ich wünsche dir alles gute, egal wie du dich entscheidest.

          gruss zol

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          • RE: Trisomie 21


            Hallo Degi und zol,

            als mein Arzt die FW-Untersuchung vorgeschlagen hat da war ich mir sicher, dass ich ein Kind mit Trisomie 21 abtreiben würde. Natürlich habe ich mit einem anderem Ergebnis gerechnet und immer gedacht, ach wird schon nicht sein. Das ist meine 1. SS und ein absolutes Wunschkind. Ich und mein Mann haben es einfach zu lieb, dass wir jetzt wirklich in dieser Situation eine Abtreibung ohne sich Gedanken zu machen zulassen können.

            Ich habe heute ein Buch mit Erfahrungsberichten von Eltern mit Down Syndrom Kindern gelesen. Mein Mann hat Kontakt zu einer Mutter mit DS Kind aufgenommen und wir sie übermorgen besuchen dürfen. Mit jeder Minute die vergeht, bin ich und mein Mann davon überzeugter, dass auch ein DS Kind ein schönes Leben haben kann.
            Ganz sicher sind wir aber nicht.

            Danke für Ihre Gedanken und die lieben Wünsche.
            Miriam





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