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Gebärmutterhalsentfernung

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  • Gebärmutterhalsentfernung

    Hallo,

    ich hätte da mal eine Frage. Bei mir wurde PAP III und der HPV-Virus festgestellt.
    Diesen Test habe ich jetzt nach 3 Mon. nochmals durchführen lassen und alles ist
    unverändert geblieben.

    Mein Frauenarzt rät mir zur totalen Gebärmutterhalsentfernung u. nicht nur zur
    Konisation. Ich bin 65 Jahre alt.

    Wie seid Eure Erfahrungen? Wie lange muss ich stationär behandelt werden.?
    Die Gebärmutter wurde mir bereits mit 40 Jahren entfernt.

    Seinerzeit hatte ich viele Probleme mit dem Wasserlassen, wochenlange Schmerzen usw.
    Wie gross ist eine solche OP? Ist hier auch mit den gleichen Beschwerden, wie bei der Gebärmutterentfernung zu rechnen???

    Hat man danach evtl. Beschwerden, wie Inkontenz usw.

    Oder ist dies eher ein leichter Eingriff??
    Da ich schwer herzkrank (4 Stents u. 1 Herzklappenoperation hinter mir habe)
    habe ich na türlich grosse Bedenken vor einer solchen OP.



  • RE: Gebärmutterhalsentfernung


    Hallo,

    ein solcher Eingriff ist weniger aufwendig als die Gebaermutterentfernung.
    Ich wuerde einen stat. Aufenthalt von 1 Wo. bis 10 Tage veranschlagen. Bei korrekter Durchfuehrung ist mit keinen groesseren, postoperativen Problemen zu rechnen. Aufgrund der Herzerkrankung muss das Vorgehen natuerlich entsprechend mit dem Anaesthesisten abgestimmt werden.

    Gruss,
    Doc

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    • Re: RE: Gebärmutterhalsentfernung


      Hallo
      Mir wurde letztes Jahr die gm über Bauchspieglung,( unter Erhalt das gebärmutterhalses) entfernt , außerdem bekam ich eine vordere und hintere scheidenplastik. Inzwischen habe ich aber zum Teil krampfartige Schmerzen beim Wasserlassen und ein störendes Gefühl beim sex. meine FA riet mir deshalb zur entfernung des gebärmutterhalses, aber sie konnte mir nicht sagen wie ein solcher eingriff gemacht wird, das könnte mir erst die OA im KH zur OP Besrechung sagen.

      Soonschein67

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      • Re: RE: Gebärmutterhalsentfernung


        Hallo,

        zur genauen Beurteilung muesste man den Befund sehen. Der Eingriff sollte aber auf vaginalem Wege durchzufuehren sein.

        Gruss,
        Doc

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        • Re: RE: Gebärmutterhalsentfernung


          Daich insulinpumpenträger bin, möchte ich noch wissen, ob diese während der OP dran bleiben kann?
          und wie lang ist der KH Aufenthalt ungefähr, da ich alleinerziehend bin mit einer 11-jährigen Tochter, bin ich auf eine haushaltshilfe angewiesen.

          soonschein67

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          • Re: RE: Gebärmutterhalsentfernung


            Ich denke, die Pumpe kann weiter verwendet werden. Das sollte aber der Operateur, bzw. Anaesthesist entscheiden.
            Ich wuerde von einem stationaeren Aufenthalt von hoechstens einer Woche ausgehen.

            Gruss,
            Doc

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            • Re: RE: Gebärmutterhalsentfernung


              Hallo
              Der Eingriff wurde bei mir am28.8. über Bauchschnitt durchgeführt. Allerdings wurde dann nicht nur der Gebärmutterhals (wie eigentlich geplant) entfernt, sondern auch noch eine Verwachsung zwischen Blase, Dárm und gebärmutterhals von dem netz der Scheidenplastik an, sowie die Blase am Beckenknochen befestigt und abgestorbenes Gewebe oberhalb des GM-halses entfernt. Die Insulinpumpe konnte während der OP weiterlaufen.

              LG soonschein67

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              • Re: RE: Gebärmutterhalsentfernung


                noch ne frage: hatte seit 4 Tagen keinen Stuhlgang mehr, was kann ich tun?

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                • Re: RE: Gebärmutterhalsentfernung


                  Hallo,

                  da waere ein leichtes, rezeptfreies Abfuehrmittel aus der Apotheke zu empfehlen.

                  Gruss,
                  Doc

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                  • Re: Gebärmutterhalsentfernung


                    Hallo Doc´s, hallo Patientinnen,

                    meine Gebärmutter wurde vor 3 Jahren erfolgreich per Laparoskopie (Uterus Myomatosus) unter Belassung des Gebärmutterhalses, entfernt. Es gab keine postoperativen Beschwerden.

                    Seit ca. 1 Jahren waren die Pap-Abstriche lt. Befund: (2x Pap IIID (11/11; 06/12) + HPV (16/18) pos. 1 x Pap II (09/12)+ HPV neg. Cervixpolyp, also nicht in Ordnung

                    Mein Ärztin riet mir zu einer ambulanten Entfernung des Polypen.
                    Ich entschied mich jedoch für eine totale Entfernung des Zervixstumpfes, um weiteren Risiken vorzubeugen.

                    Diese OP fand am 28.01.2013 statt. Noch während des stationären Aufenthaltes kam es nach ca. 2 Tagen nach der OP zu sehr starken Blutungen bzw. Absonderung von Wundsekret. Ich wurde 2 x gründlich inkl. Labor untersucht. Man sagte mir,
                    es sei nicht bedenklich, da es nur Wundsekret sei, Harnleiter, Harnblase und Nieren seien nicht beschädigt.

                    Ich wurde am 01.02.2013 aus dem Krankenhaus entlassen.

                    In der letzten Woche litt ich sehr unter heftigen krampfartigen Schmerzen im Darmbereich. Diese habe ich selbst mit Buscopan und einem leichten Abführmittel in den Griff bekommen. Stuhlgang und Harnabgang sind normal.

                    Nun haben die "Blutungen" aber wieder angefangen, nachdem ich ca. 1 Woche zuvor nur leichte Schmierblutungen hatte. Ich habe mich seither geschont, nicht schwer gehoben und auch sonst nichts getan, welches dies erklären könnte.

                    Heute habe ich meine Gynäkologin aufgesucht. Sie versicherte mir, es sei alles im normalen Bereich.

                    Sie verschrieb mir jedoch antiseptische Vaginaltabletten.

                    Ein eindeutiger Bericht des Krankehauses, d.h. der pathologische Befund sei nicht eindeutig, liege noch nicht vor.

                    Ich bin sehr besorgt, denn das alles beruhigt mich nicht!

                    Zum einen ist die Frage nach Krebs noch immer nicht geklärt und zum anderen möchte ich gerne wissen, wie lange die Absonderung von Wundsekret nach einer solchen OP als normal zu betrachten ist?

                    Vielen Dank für Ihre Antwort.

                    C.

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                    • Re: Gebärmutterhalsentfernung


                      Hallo,

                      eine Wundsekretion sollte nach diesem Zeitraum bei normalem Verlauf sicher nicht mehr auftreten. Möglich ist eine infektiöse Ursache, dies sollte durch Abstrich- und Laboruntersuchung abgeklärt werden. Auch der feingewebliche Befund muss mittlerweile vorliegen, da sollten Sie auf Aufklärung bestehen.

                      Gruss,
                      Doc

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                      • Re: Gebärmutterhalsentfernung


                        Vielen Dank für diese Auskunft Herr Dr. Scheufele.

                        Mfg

                        C.

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