• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Expertenrat&Erfahrungen -

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Expertenrat&Erfahrungen -

    hallo allerseits,

    meine situation ist die folgende:
    vor etwa 4 monaten war ich bei der frauenärztin bezüglich einer allg. untersuchung, des problems der sehr unregelmäßigen menstruation und des themas verhütung. die frauenärztliche untersuchung war soweit ok, beim ultraschall zeigten sich auch keine größeren auffälligkeiten. der wegen des problems der unregelmäßigen periode erhobene hormonstatus durch blutuntersuchung brachte zutage, dass bei mir eine erhöhung der männl. hormone, wohl auch des LH/FSHs (oä.?) voliegt, desweiteren waren die schilddrüsenhormone grenzwertig zu niedig. es wurde der verdacht von PCO geäußert. die frauenärztin verschrieb mir chlormadinon 2mg, welches ich 10 tage (2x1) einnehmen sollte (gestagen-test!?). ich bekam nach etwa einer woche nach einnahmestopp meine regel. außerdem bekam ich von der fä eine überweisung zur endokrinologin mit verdacht auf latente hypothyreose sowie der bitte, die endokrinologin solle eine insulinresistenz ausschließen. die endokrinologin stellte per sono sowie blutuntersuchung(TSH erhöht, freies T3/4 grenzwertig, antikörper) eine hashimoto-thyeoiditis bei noch normalgroßer/tendenz zu verkleinerter thyrea fest. seither sind wir mit der einstellung der optimalen l-thyroxin-dosis "beschäftigt". die untersuchung des zuckerstoffwechsels war ohne befund, dh. alles ok - auch fettstoffwechselwerte iO. die ergebnisse gehen nun der frauenärztin zu, bei der ich nächte woche wieder einen termin habe.

    meine frage ist nun:
    wie müsste diese weiter vorgehen, um den PCO-verdacht zu klären? sie erschien mir bisher ein wenig "lahm" in ihrer vorgehensweise und ich finde, die sache sollte nun mal geklärt und ggf. behandelt werden, denn das mit dem gestagen-test war meiner ansicht nach nur ein erster schritt der ursachenfindung der hormonellen fehlsteuerung, oder?
    wie verhielte es sich bei evtl. diagnose PCO mit behandlungsmöglichkeiten sowie irreversibler eierstockschäden, was ist bezüglich zukünftiger fruchtbarkeit zu sagen?

    sorry, für den langen text ;o) ...
    für eine expertenantwort sowie hinweise von frauen mit erfahrung betreffs PCO wäre ich sehr dankbar !

    liebe grüße von *sternenfee*

  • RE: Expertenrat&Erfahrungen -


    Hallo,

    laut Definition sollten 2 der folgenden 3 Symptome vorhanden sein, um von einem PCO-Syndrom zu sprechen: Polycystische Ovarien, Anovulation, Hyperandrogenismus. Bei Ihnen ist davon bisher lediglich die Erhoehung der maennlichen Hormone nachgewiesen. Von daher - und auch in Bezug auf Fruchtbarkeit - waere es von Bedeutung, durch Temperaturkurve oder Ovulationstest zu kontrollieren, ob ein Eisprung stattfindet.
    Die Therapie des PCOS richtet sich in erster Linie nach den vorhandenen Symptomen.
    Unter:

    http://www.pco-syndrom.de/home

    koennen Sie Naeheres dazu nachlesen.

    Gruss,
    Doc

    Kommentar