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RE: chroniche Kopitis

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  • RE: chroniche Kopitis

    Sehr geehrter Herr Dr. med. Scheufele!
    Nach meiner Gebärmutterentfernung Anfang Januar 2003 kam ich nicht mehr zu Kräften, hatte keine Energie mehr, Fieber, Schüttelfrost und Erbrechen. 2 Monate danach wurde ich mit starken Unterleibskrämpfen mit dem Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert, wegen eines 6 cm großen Abszess am linken Eierstock. Dagegen bekam ich im KH Antibiotika. Danach ging es mir immer noch nicht besser. Ich habe seither bis heute eine sehr trockene, gerötete Scheide, die extrem brennt und Schmerzen verursacht, ein Gehen ist fast nicht mehr möglich. Laut Frauenarzt ist die Scheide auch geschwollen. Auch ist die Scheide manchmal durch jucken, brennen, Rötung auch äußerlich betroffen.Die Symptome habe ich nun ununterbrochen seit über 2,5 Jahren. Jetzt erst hat ein neuer Frauenarzt, auf mein Anraten, mir den biotechnologischen Impfstoff mit 3 - Jahres Schutz auf meine Kosten verabreicht. Aber eine zusätzliche örtliche Behandlung habe ich nicht erhalten, obwohl sie therapiebegleitend bei chron. Kolpitis angewendet werden sollte. Mir ist weder bekannt, welche Erreger/Bakterien meine Scheidenentzündung verursacht haben, noch was der Auslöser war, noch was bei mir therapiebegleitend angewandt werden muss, um endlich beschwerdenfrei zu werden. Was raten Sie mir? Welche Komplikationen sind bei der Gebärmutterentfernung (wg. 3. Vorstufe zu Gebärmutterhalskrebs) entstanden oder warum habe ich diese extremen chronischen Beschwerden? Was sollt mir mein neuer Frauenarzt therapiebebleitend verordnen, da die Auffrischimpfung erst in 4 - 8 Monaten ist und bisher noch keine Besserung eintrat?Könnte ich auch unter Bartholinitis leiden? Sind die Symptome mit meinen zu vergleichen? Ich hoffe so sehr auf Ihre Hilfe. Vielen Dank. Andrea, 36 Jahre

  • chronische Kolpitis NEU


    Sehr geehrter Herr Dr. med. Scheufele!
    Nach meiner Gebärmutterentfernung Anfang Januar 2003 kam ich nicht mehr zu Kräften, hatte keine Energie mehr, Fieber, Schüttelfrost und Erbrechen. 2 Monate danach wurde ich mit starken Unterleibskrämpfen mit dem Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert, wegen eines 6 cm großen Abszess am linken Eierstock. Dagegen bekam ich im KH Antibiotika. Danach ging es mir immer noch nicht besser. Ich habe seither bis heute eine sehr trockene, gerötete Scheide, die extrem brennt und Schmerzen verursacht, ein Gehen ist fast nicht mehr möglich. Laut Frauenarzt ist die Scheide auch geschwollen. Auch ist die Scheide manchmal durch jucken, brennen, Rötung auch äußerlich betroffen.Die Symptome habe ich nun ununterbrochen seit über 2,5 Jahren. Jetzt erst hat ein neuer Frauenarzt, auf mein Anraten, mir den biotechnologischen Impfstoff mit 3 - Jahres Schutz auf meine Kosten verabreicht. Aber eine zusätzliche örtliche Behandlung habe ich nicht erhalten, obwohl sie therapiebegleitend bei chron. Kolpitis angewendet werden sollte. Mir ist weder bekannt, welche Erreger/Bakterien meine Scheidenentzündung verursacht haben, noch was der Auslöser war, noch was bei mir therapiebegleitend angewandt werden muss, um endlich beschwerdenfrei zu werden. Was raten Sie mir? Welche Komplikationen sind bei der Gebärmutterentfernung (wg. 3. Vorstufe zu Gebärmutterhalskrebs) entstanden oder warum habe ich diese extremen chronischen Beschwerden? Was sollt mir mein neuer Frauenarzt therapiebebleitend verordnen, da die Auffrischimpfung erst in 4 - 8 Monaten ist und bisher noch keine Besserung eintrat?Könnte ich auch unter Bartholinitis leiden? Sind die Symptome mit meinen zu vergleichen? Ich hoffe so sehr auf Ihre Hilfe. Vielen Dank. Andrea, 36 Jahre

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    • RE: chronische Kolpitis NEU


      Hallo Andrea,

      vorrangig waere zunaechst, durch entsprechende Abstrichuntersuchungen festzustellen, ob eine Infektion Ihr Problem verursacht und welche Erreger daran beteiligt sind. Die notwendige Therapie ergaebe sich dann aus dem jeweiligen Resultat. Allerdings ist fuer mich kaum vorstellbar, dass dies in all der Zeit nicht geschehen sein soll.
      Alternativ kaeme noch ein Hormonmangel in Frage, der mit einer oestrogenhaltigen Creme zu behandeln waere.
      Einen direkten Zusammenhang mit der Gebaermutterentfernung wuerde ich nicht sehen, auch eine Bartholinitis scheidet von den Symptomen her aus.

      Gruss,
      Doc

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      • RE: chronische Kolpitis NEU


        Hallo Doc,
        Danke für die Info. Hätte ich in den letzten Jahren ein Ergebnis über meine Untersuchungen erhalten, bräuchte ich mich heute nicht an Sie wenden. Tatsache ist, es wurden bei verschiedenen Gynäkologen immer wieder Abstriche genommen, jedoch wurde ich nie über deren Ergebnisse aufgeklärt. Fakt ist, der jetztige Gynäkologe, bei dem ich nun auch schon wieder 6 Monate in Behandlung bin, hat mir bisher auch nichts gesagt. Also, muss ich ihn erneut bitten und hoffen, dass er mir jetzt endlich Auskunft erteilt. Oder kann ich mir in der Apotheke ein Test holen, den ich dann an ein Labor einschicken kann oder ein Selbsttest vornehmen kann, um doch mal endlich ein Ergebnis zu erhalten?Wie geschildert leide ich seit über 2,5 Jahren an den extremen Symptomen, so dass ich kaum gehen kann.
        Danke im Voraus.
        Gruß Andrea

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        • RE: chronische Kolpitis NEU


          Ich würde Ihnen ebenfalls dringend anraten, auf den Verdacht einer Scheidenentzündung hin einen kompletten Erregernachweis durchfühen zu lassen.
          In Österreich kann man so etwas beispielsweise bei den Pilzambulatorien (siehe www.pilzambulatorium.at) machen lassen, die Untersuchung heißt "kompletter Sekretstatus". Als Untersuchungsergebnis erhält man genau aufgelistet, von welchen Bakterien (und Pilzen) die Cervix, Vagina, Urethra und Vulva befallen ist sowie die Empfehlung eines Antibioprogramms gegen die schädlichen Bakterien.
          Diesen Untersuchungsbefund kann man sich auch zu sich nach Hause schicken lassen, sodass man selbst etwas in der Hand hat und nicht nur der Frauenarzt.

          Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Deutschland (ich vermute, Sie stammen aus Deutschland?) keine solche Einrichtung geben sollte.

          Ich hoffe, Ihnen mit diesem Tipp ein bisschen weitergeholfen zu haben.

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