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paradoxe Reaktion auf Hormone?

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  • paradoxe Reaktion auf Hormone?

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage im Zusammenhang mit dem Hormon Progesteron. Ich hatte mir vor ca. einem 3/4 Jahr die Mirena (Hormonspirale) legen lassen. Diese wirkt u.a. durch o.g. Hormon empfängnisverhütend. Da ich fast 40 bin ist ein Progesteronmangel eh demnächst zu erwarten, so daß ich diese Form der Verhütung als optimal angesehen habe.

    Was ich nun gar nicht verstehe ist folgendes. Je länger die Spirale lag, desto heftigere Nebenwirkungen habe ich entwickelt und zwar in erster Linie solche, die auf Progesteronmangel schließen lassen könnten!?!

    Reizbarkeit, erhebliche Gewichtszunahme. Keine Möglichkeit der Gewichtsreduktion, trotz Diät und Sport und vieles mehr.......

    Ich kenne paradoxe Reaktionen auf Medikamente (z.B. wirkt Dippiperon bei älteren Menschen gelegentlich anregend statt beruhigend)

    Kann es sowas auch bei Hormonen geben? Habe die Spirale ziehen lassen müßen, da ich mich selbst nicht mehr ertragen konnte (und meine Umwelt mich auch nicht )

    Hat irgendjemand hier vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht oder etwas über dieses Thema gehört?

    Bin ziemlich ratlos......
    Danke und Gruß
    Tana

  • RE: paradoxe Reaktion auf Hormone?


    Hallo,

    es gibt leider sehr viele aehnliche, negative Erfahrungen mit Mirena.
    Das Frauengesundheitszentrum in Graz sammelt inzwischen Erfahrungsberichte darueber:

    http://www.fgz.co.at/mirenafragebogen05.htm

    Gruss,
    Doc

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    • RE: paradoxe Reaktion auf Hormone?


      Hallo Tana!

      Oder du schaust dich mal im www.hormonspirale-forum.de um - da findest du auch sehr viele Erfahrungsberichte über die Mirena!

      Übrigens kann auch ich dir bestätigen, dass sich meine "Launen" der Mirena zuzuschreiben lassen - ich hatte fast 5 Jahre die Mirena und leider auch die Launen, nebst sehr vielen anderen Beschwerden!

      Liebe Grüße,
      Andrea

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      • RE: paradoxe Reaktion auf Hormone?


        Das gleiche ist mir passiert, und keiner glaubt es mir. Egal ob mit Progesteron (obwohl bei mir auch ein Mangel an Gestagen besteht) als Pille oder zur Zyklusregulierung wurde alles nur schlimmer. Mit der 3 Monatsspritze habe ich nach einem Monat enorm zugenommen und Dauerblutungen bekommen. Mit Progesteron (Prodafem) dagegen hat eine Blutung nicht nehr aufgehört, bis ich ein Medikament mit Östrogen bekommen habe. Ich habe im ganzen Internet nur einmal wo gelesen, das manche Frauen auf Progesteron paradox reagieren, ich weiß aber nicht mehr wo. Die Gyn tun immer so, als wäre es nicht möglich.

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