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Eierstockzyste - Ovarialtumor

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  • Eierstockzyste - Ovarialtumor

    Hallo,

    im Dezember hatte ich eine Fehlgeburt in der 9 SSW ohne Ausschabung. Das Schwangerschaftshormon ist so drastisch gesunken, daß diese nicht notwendig war.
    Im Februar war ich zur Endkontrolle (inkl. Ultraschall) beim FA - außer ein paar kleineren Zysten alles o.k. Weitere Kontrolle war laut diesem FA nicht notwenig.
    Da ich aber unzufrieden war und auch gerne noch eine zweite Meinung einhole, war ich im März bei einer FÄ.
    Dort wurde dann eine etwas vergrößerte Zyste festgestellt. Wiederholte Kontrolle im Mai - Zyste war immer noch da, ist aber nicht kleiner geworden. Nochmal abwarten und erneute Kontrolle im Juli (gestern).
    Die Zyste ist nun 4,5 mal 5 cm groß. Beschwerden habe ich keine, außer daß die Periode recht schmerzhaft ist. Das hatte ich aber schon immer. Mein Zyklus ist auch recht gleichmäßig, 29-33 Tage lang.

    Was soll ich jetzt machen? Woher kommt diese Zyste? Könnte es eine Corpus luteum-Zyste sein? Kann sich die Zyste noch von alleine zurückbilden, oder muß ich eine OP durchführen lassen?

    Über eine fachmännische Antwort wäre ich sehr froh.
    Viele Grüße,
    Schnuppi1976


  • RE: Eierstockzyste - Ovarialtumor


    ...mir ist noch was eingefallen was ich noch ergänzen möchte.

    In manchen Zyklen hatte ich so um den 10. ZT Sex. Ein zwei Tage danach hatte ich dann leichte Schmierblutungen oder wie ich es besser beschreiben könnte rot-bräunlichen Zervixschleim. Wenn ich dann 2 Tage oder auch später Sex hatte, hatte ich keine Probleme mehr damit. War also immer beim ersten mal Sex im Zyklus.
    Wovon kommt das? Hängt das mit der Zyste zusammen?

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    • RE: Eierstockzyste - Ovarialtumor


      Hallo schnuppi,

      tut mir leid, dass Du Dein Baby verloren hast.
      Bei mir war es ziemlich ähnlich mit den Zysten. Ich hatte im Mai letzten Jahres eine Fehlgeburt in der 7. SSW mit Ausschabung. Ich hatte vor der FG nie Zysten gehabt und dann innerhalb eines dreiviertel Jahres drei. Die letzte ging trotz Medikamenten (Utrogest) nicht weg und musste dann durch Bauchspiegelung entfernt werden. Hast Du´s schon mal mit Medikamenten versucht? Ich drück Dir die Daumen, dass die Zyste medikamentös verschwindet.
      Alles Gute
      alhambra

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      • RE: Eierstockzyste - Ovarialtumor


        Hallo,

        um welche Art von Zyste es sich genau handelt, ist leider ohne Eingiff nicht feststellbar. Ein Versuch, die Zyste durch Einsatz eines Gestagens (wie z.B. Utrogest) zu behandeln, wuerde nach meiner Meinung Sinn machen. Sollte sie weiter an Groesse zunehmen, koennte eine Bauchspiegelung notwendig werden.
        Bei den Blutungen kann es sich um Kontakt- , oder hormonell bedingte Blutungen handeln, sie muessen nicht mit der Zyste in Zusammenhang stehen.

        Gruss,
        Doc

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        • RE: Eierstockzyste - Ovarialtumor


          Hallo und vielen Dank für die Antworten!

          Ich habe meine FÄ gefragt, ob man die Zyste nicht mit Medikamenten behandeln könnte, aber sie meinte, daß das nicht ginge, weil die Zyste schon zu groß wäre (4,5*5cm).
          Da ich eine Einweisung ins Krankenhaus von meiner FÄ bekommen habe, war ich gestern im KKH und die sagten mir, daß ich nichts machen könnte, außer die Zyste operativ entfernen zu lassen, da diese ja auch schon so lange besteht.

          Ich bin jetzt total verunsichert, weil Sie (Dr. Scheufele) geschrieben haben, daß ein Einsatz von Gestagen Sinn machen würde....
          Was soll ich denn jetzt machen? Soll ich zu einem FA gehen und mir einen weiteren Rat einholen?

          Im KKH wurden gestern mehrere Folikel gesehen. Was ist wenn ich jetzt mit dieser Zyste schwanger werden sollte?

          Wegen den Zwischenblutungen - wenn es doch Kontaktblutungen wären, dann hätte ich diese doch nach jedem GV, oder? Aber ich hab sie immer nur nach dem ersten GV im Zyklus. Irgendwie merkwürdig.

          Über eine baldige Antwort wäre ich sehr froh! )

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          • RE: Eierstockzyste - Ovarialtumor


            Hallo,

            zum Einsatz des Gestagens gehen die Ansichten etwas auseinander. Viele sind der Meinung, dass es nichts bringt, aber es werden eben auch Erfolge damit gesehen. Ich denke, dass ein Versuch damit kein Fehler ist, aber das ist meine persoenliche Meinung und ich moechte mich nicht in die Therapie der Kollegen einmischen.
            Sollten Sie mit der Zyste schwanger werden, wuerde sie sich aller Voraussicht nach zurueckbilden.
            Bei der Blutung waere eine Moeglichkeit, dass es sich um etwas Restblut in der Gebaermutter handelt, was nach dem GV austritt.

            Gruss,
            Doc

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            • RE: Eierstockzyste - Ovarialtumor


              Hallo!

              Mich macht das mit der bevorstehenden OP (am 8.8.) doch ziemlich nachdenklich....

              Meine Zyste ist ca. 4,5x5cm groß und ist schon seit Februar in Beobachtung. Seit der letzten Untersuchung im Mai ist sie ca. um das doppelte gewachsen.
              Heute oder morgen müßte ich meine Periode bekommen.
              Schmerzen oder Beschwerden habe ich keine - was meine FÄ auch eher gewundert hat.
              Ich habe die Hoffnung, daß ich doch noch um die OP drumrumkomme und sich das Thema von alleine erledigt.

              Gibt es irgendetwas was ich tun kann, damit sich die Zyste zurückbildet? Eventuelle Packungen? Es muß doch irgendwelche Hausmittelchen geben, die eventuell helfen könnten.... Für jeden Ratschlag wäre ich sehr dankbar!!!

              Ich möchte in den nächsten 2 Wochen alles versuchen, damit ich die OP umgehen kann. Und wenn es doch nicht klappt, dann weiß ich, daß ich es wenigstens versucht habe!

              Ist es vielleicht eher sinnvoll abzuwarten, bis mir die Zyste Beschwerden bereitet?

              Viele Grüße und im voraus vielen Dank für die Antwort.
              Schnuppi

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