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ist mirena schuld?

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  • ist mirena schuld?

    Ich weis garnicht mehr, was ich glauben oder tun soll.

    Ich habe nach der Geburt von meiner Tochter (vor 11/2 Jahren), auf Empfehlung meines Frauenarztes mir die Mirena einsetzen lassen.
    Nun habe ich seit dem diverse gynäkologische Probleme.
    Ich hatte in der Anfangszeit 28 Tage im Zyklus Blutungen und wehenartige Schmerzen.
    Mein FA sagte:"das wäre normal".
    Halbes Jahr nach dem einsetzen habe ich starke Seitenschmerzen in der zweiten Zyklushälfte gehabt. Ich habe mich nicht mehr getraut zum Arzt zu gehen, weil ich dachte mein FA würde mich zum Hypohoder halten. nach drei schmerzhaften Zyklen habe ich mich entschlossen doch zu meinem Gynäkologen zu gehen. Er hate eine grosse Zyste recht im Eierstock entdeckt, den wollte er sofort am kommenden Dienstag entfernen, weil er so gross wäre. Ich wollte doch gerne warten. Nach vier Wochen war die Zyste weg. Bei der Untersuchung hatte ich meinen FA darauf aufmerksam gemacht, dass ich zuviel Intimbehaarung seit kurzem habe. Beim Hormonstatus kam raus, dass ich zuviele männliche Hormone habe. Daraufhin nahm ich die Pille. In der Zeit ging es mir sehr gut, ich fühlte mich besser ich hatte regelmässige Menstruationsblutungen. Ich hatte aber in der Zeit Kreislaufprobleme (schwarz vor Augen, Kaltschweissigkeit, schwindel, übelkeit..)musste offt in den akutsituationen mich hinlegen und Beine hochhalten (auch beim Einkaufen im Aldi ). Habe bei mir auch Blutdruckschwankungen festgestellt, da ich ein Blutdruckmessgerät besitze. Da hat mich der hohe Blutdruck besonders beunruhigt (bis 160/110mmHg). Das habe ich meinem FA berichtet, nächsten vier Wochen, als ich für ihn Protokoll geführt habe, waren meine Drücke wieder in ordnung ( das höhste 125/80 mmHg), 3Monate später hatte ich erneut starke Kopfschmerzen und Ohrensausen, ich messte mir sofort den Blutdruck, er war wieder hoch (155/100 mmHg). Ich setzte die Pille ab und ging wieder zu meinem FA.
    Er war damit einverstanden und nun ist es dabei geblieben.
    Jetzt habe ich nun wieder Probleme. Ich habe schmerzhafte Eisprünge zum dritten mal hintereinander. Das erste mal war vor dem letzten Besuch beim FA, er sagte damals, es kommt schon mal vor , es dürfte sich aber nicht mehr widerholen! Heute Morgen war es wieder soweit. Es waren Scmerzen bis in den oberbauch (Wehen sind nichts dagegen!!!), Ich möchte einfach das diese ganzen Probleme aufhören. Nachdem ich heute einwenig im Internet darüber lesen wollte, kam ich auf Erfahrungsberichte von Frauen und Nebenwirkungen auf Mirena. Nun Frage ich mich, ob ich meine Beschwerden von der Mirena kommen. Schliesslich kann mein FA mir ja auch nicht helfen, ich hatte vor Mirena nie gynekologische Probleme. Nach den Berichten von anderen Frauen bemerkte ich noch mehr probleme die mit der Mirena zusammen hängen können: zB.:Hautausschlag am Handgelenk ca 1/2 Jahr nach dem Einlegen, Akne nach absetzen der Pille, aber trotzdem extrem trockene schuppige Haut.

    Soll ich meinen Frauenarzt wechseln? Soll ich die Mirena ziehen lassen? Ich bin sehr verunsichert!

    Annabell


  • RE: ist mirena schuld?


    Ich hatte auch mal ein Jahr lang die Mirena, und nichts als Probleme, es war eine Horrorzeit! Mein FA hat mir auch nicht geglaubt, aber nachdem das Ding raus war, waren alle Probleme die ich mit der Mirena assoziiert hatte (immer wieder starke Schmerzen, ohne Schmerzmittel ging gar nichts, schlimme Akne, Depressionen, Zyklusprobleme, Haarausfall) auch wieder weg, so dass ich mich letztlich bestätigt sah. Die Entfernung der Mirena war eine Befreiung, endlich war ich das Teil los!

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    • RE: ist mirena schuld?


      Wenn du wie du ja sagt vorher keine gyn. Probleme hattest und jetzt schon, liegt es ja sehr nahe, dass das mit Mirena zu tun hat. Die Hautprobleme könnten allerdings auch vom Absetzen der Pille komme (jede Pille wirkt positiv auf die Haut). Zu den Ekzemen kann ich nichts sagen, damit kenn ich mich nicht aus. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es schon sinnvoll sein kann den Arzt zu wechseln - insbesondere, wenn die Kommunikation nicht stimmt, denn das ist sehr wichtig! Ich hatte meine Mirena auch nur sehr kurz - aber bis auf den finzanziellen Verlust bin ich recht froh, dass ich sie entfernen habe lassen. Viele Ärzte sind der Meinung, dass aufgrund der extrem niedrigen Gestagendosis die ins Blut kommt, keine gestagenen Störwirkungen zu erwarten sind (Akne, Depression, etc.). Die Erfahrungen vieler Frauen scheinen aber das Gegenteil zu zeigen. Ich gehe jedenfalls nicht mehr zu meinem Arzt da er ja offenbar den Pharmakonzernen mehr glaubt, als den Frauen. Alles Gute!

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      • RE: ist mirena schuld?


        Hallo Annabella!
        Ich kann deine Problematik sehr gut verstehen, da ich diese Symptome auch bei mir bemerkte.
        Ich hatte die Mirena insgesamt 4 Jahre & 10 Monate und hatte das letzte halbe Jahr (während dem Tragen) die gleichen Probleme wie du!
        Ich ließ mir die Mirena ziehen & die Beschwerden wurden besser, allerdings habe ich noch heute (Ziehen war am 29.07.04) während der Eisprung/Periodenzeit leichten Schwindel und leichtes Pulsrasen.
        Zu deiner Info - schau dir doch mal folgende Internetseite an: www.hormonspirale-forum.de
        Da kannst du viele Erfahrungsberichte von Mirena-Trägerinnen und Ex-Trägerinnen lesen. Diese haben mich dazu bewogen, dieses Teil so schnell wie möglich los zu werden.
        Übrigens - in einem Schreiben von Schering an mich hat Schering zugegeben, dass Zysten unter Mirena auftreten können!
        Solltest du noch Fragen haben, kannst du dich auch unter a.orleth@online.de bei mir melden!
        Ich wünsche Dir gute Besserung!

        Viele Grüße, Andrea

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        • RE: ist mirena schuld?


          Ich danke euch !
          Ich werde wohl die Mirena ziehen lassen.
          Da hunderte Mirenaträgerinnen ja wohl nicht irren können.
          Meine Hoffnung ist gross, dass die Beschwerden alle verschwinden, wenn ich sie ziehen lasse.

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          • RE: ist mirena schuld?


            Augrund der Beschwerden halte ich das auch für sinnvoll.
            Die Blutdruckattacken sollten Sie allerdings von einem Internisten abklären lassen!

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