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Nierenbeckenentzündung

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  • Nierenbeckenentzündung

    Nabend zusammen,
    das Thema passt hier eigentlich nicht herein, habe aber kein Urologie-Forum gefunden. Dafür habe ich ein großes Problem:
    Bei meiner Ex-Freundin (17) wurde Anfang Mai letzten Jahres eine Nierenbeckenentzüdung diagostiziert. Nach ein paar Wochen Zufuhr von Antibiotika, viel (Bett)ruhe und ausreichender Flüssigkeitszufuhr (habe die ganze Zeit darauf geachtet) war die Entzündung ausgeheilt und alles wieder in Ordnung.

    Jetzt ging der Mist vor fast exakt sechs Wochen wieder von vorne los: Sie mit Nierenschmerzen zum Arzt, wieder eine Nierenbeckenentzüdung diagnostiziert und wieder Antibiotika. Auch diesmal verschwanden die Schmerzen wieder, nach zwei Wochen war sie erneut beim Arzt. Damit sie nicht noch einen erneuten Rückfall erleidet, wurde ihr Furantoin (?), ein Chemo-Therapeutikum, das sie vier Wochen lang einnehmen sollte, verschrieben.

    Soweit so gut... Dann haben wir uns kurz nach Weihnachten nach einem Jahr (leider) getrennt und von nun an hat keiner auf ihre Gesundheit geachtet - die Eltern nicht und sogar sie selbst nicht. Während ich vorher immer geguckt habe, ob sie warm genug angezogen ist und wir auf's Motorroller fahren, verzichtet haben, ist sie in dünnen Jäckchen rumgelaufen, darunter bei 0 Grad nur ein Top und hat sich beim Training (Cheerleading) voll ausgepowert - unglaublich jedenfalls! Die logische Folge: Trotz der Chemo-Behandlung hat sie wieder richtig starke Nierenschmerzen bekommen, lag zwei Tage flach und seit heute ist auch diese "leichte" Chemo-Therapie vorbei...
    Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Wir sind nicht mehr zusammen, aber ich mach mir wahnsinnige Sorgen. Sie hat den Ernst der Lage (ist doch ernst, oder) nicht erkannt! Jeden Tag sehen wir uns in der Schule und auch nachmittags noch manchmal und ich rede immer wieder auf sie ein, ihren Nierengurt zu tragen und das Futter in ihrem Mantel zu haben - das hat sie nämlich rausgemacht, weil sie sich zu dick darin fühlt (hä???). Es bringt so gut wie nichts, sie meistens weiter dünn angezogen rum, aber wenn sie wieder Schmerzen hat, jammert sie mich voll. Hab auch noch Hausschuhe gekauft, Nieren- und Blasentee, dicke Socken, ihr Tee inner Thermoskanne vor die Tür gestellt und mich liebevoll um sie gekümmert - aber was bringt das alles, wenn sie weiter zum Training geht (auch da hört sie nicht auf mich) und wie im Hochsommer rumläuft?
    Man, ich weiß echt nicht, was ich tun soll. Eigentlich könnte ich sagen: "Was geht mich der Scheiß an, wir sind nicht mehr zusammen..." Aber ich sorge mich echt total um sie!
    Erst am Montag geht sie zum Arzt, und das, obwohl sie seit jetzt zehn Tagen Schmerzen hat. Reden bringt da nichts mehr, ich gehe ihr damit nur auf die Nerven (hat sie sogar gesagt) und mir fällt auch nichts mehr ein. Als ich sie heute wieder in der Schule mit Mantel ohne Futter und ohne Nierengurt, dafür mit schmerzverzerrtem Gesicht wegen ihren Nieren gesehen habe, bin ich leider ausgetickt und hab' sie runtergemacht - war auch nicht das Gelbe vom Ei, aber was soll ich denn tun?
    Hoffe, ihr könnt mir helfen. Kann sich jemand vorstellen, was der Arzt mit ihr am Montag macht? Hoffe, er schickt sie erstmal ins Krankenhaus zum Auskurieren. Hm...
    Gruß,
    Tim

    PS: Bei aller Pflege von mir - Sex, wenn auch zärtlichen, hatten wir in den letzten Tagen in Schmerzpausen schon... Auch nicht so gut, oder? Aber was soll ich schon machen?


  • RE: Nierenbeckenentzündung


    Sex in den letzten Tagen, obwohl seit Weihnachten getrennt?

    Sie können so nichts weiter tun. Sie ist für ihr Leben und ihre Gesundheit selbst zuständig.
    Das muss man so hinnehmen.

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