• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Konisation nach PAPIIID

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Konisation nach PAPIIID

    Hallo,vielleicht kann mir jemand einen Tip geben:
    bei mir wurde dreimal unveraendert PAP IIID innerhalb von 1/2 Jahr festgestellt, habe auch HPV-Virus, Empfehlung der Ärztin ist eine Konisation, habe gelesen es gibt verschiedene Methoden (Laser,Schlinge,Messer), sollte man Konisation jetzt machen und was ist die beste Methode?


  • RE: Konisation nach PAPIIID


    Hallo,
    ich kann Dir meine Erfahrung mitteilen, aber was Du daraus machst, liegt natürlich in Deiner eigenen Verantwortung.

    Ich bin auch HPV Träger. Ich hatte drei Quartale lang, jedesmal einen PAP III D Abstrich. Während dieser Zeit hatte ich auch oft die Pille gewechselt, Stress am Hals usw.
    Mir riet man auch zu einer Konsignation, in Vollnarkose, ambulant. Man wirkte dabei so auf mich ein, als ob ich von heute auf morgen sterben würde, wenn ich nichts machen ließe. Der psychische Druck der Ärzte war bei mir bald größer als die Diagnose und deren Bedeutung.
    Ich hatte den Frauenarzt gewechselt, der erklärte mir, die Pille mal abzusetzen - da die Pille u. a. auch Einwirkungen auf solche Abstrichswerte haben soll - also Krebsverdächtige Veränderung hervorrufen kann/ soll. Er empfahl mir, meine Stress mal über Bord zu werfen, mehr meine Unterwäsche zu kochen, ruhig drei mal am Tag die Unterhose zu wechseln, gerade wenn man immer wieder mit diesen verdammten HPV konfrontiert ist usw.
    Im vierten Quartal sollte ich dann wieder kommen. Ich bin seinen Rat nachgegangen und mein Wert lag wieder bei PAP II, bis heute - nehme aber trotzdem wieder die Pille.

    Er erklärte mir ferner, das wenn eine Konsignation schief, das Risiiko der Unfruchtbarkeit besteht. Außerdem gibt es einen kleineren Eingriff, als die Konsignation, die sog. Knipsbiopsie, die wäre bei weiten wohl nicht so aufwendig.

    Für das was mein Arzt mir empfohlen bzw. erklärt hat, übernehme ich natürlich nicht die Verantwortung, aber in einigen Dingen zumindest hat er Recht behalten. Zum Glück und zu seiner Verantwortung.

    Hätte ich PAP IIII gehabt, hätte ich nicht lange überlegt, wäre mir ein doch zu hoher Wert. PAP III D hatte ich in den letzten mal zwischendurch, nur noch nie so lange, wie beim letzten mal.

    So, was Du nun damit machst, mußt Du natürlich selbst wissen. Vielleicht kannst ja mal das machen, was mein Arzt mir empfohlen hat, und noch ein Quartal warten.
    Nebenbei bemerkt, lass Dich auch mal über den Eingriff selbst und dessen Risiken aufklären - welche anders gesehen natürlich zweitrangig sind, im Gegensatz zu dem was die Diagnose auslösen kann.

    Gruß
    PS

    Kommentar


    • RE: Konisation nach PAPIIID


      Wiederholte PAP IIID und HPV-high risk sind durchaus ein Grund für eine Konsation.
      Die Art des Eingriffs ist dabei ziemlich egal.
      Alles hat minimale Vor- und Nachteile gegeneinander.

      Ich persönlich würde es durchaus machen lassen.


      HPV durch häufigen Wechsel der Unterwäsche wegzubekommen, halte ich für eher unwahrscheinlich...

      Kommentar


      • RE: Konisation nach PAPIIID


        An Deiner Stelle würde ich erst `mal eine "große" Knipsbiopsie machen lassen, bevor ich mich zur Konisation überreden lassen, sollte die Biopsie einen postiven Befund bringen, kannst Du immer noch eine elektrochirurgische Schlingenkonisation (in örtl. Betäubung = Pudendusblock möglich) machen lassen, das daraus gewonnene Konisat wird pathologische untersucht, wenn das Ergebnis dann negativ ist (sicher im Gesunden entfernt) bist Du aus dem Schneider. Auf jeden Fall mußt Du etwas tun: ich selbst habe sehr lange gewartet, die Konistion mußte nach Biopsie und Schlingenkonisation auch noch `mal als OP gemacht werde, da die Zellveränderung weitflächig verbreitet war (ohne Infiltration), mußte viel geschnitten werden, fast der gesammte Muttermund ist entfernt worden, heute habe ich bei jeder Periode stark ziehende Schmerzen, als würde ein viel zu kleines Gummiband zwischen den Knien und dem Uterus alles zusammenziehen!Je eher Du gehst, umso kleiner wird derEIngriff und die damit verbundenen Folgen.

        Alles Gute.

        Gaby

        Kommentar