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Myome und Kinderlosigkeit?

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  • Myome und Kinderlosigkeit?

    Hallo zusammen!

    Bei mir wurden gestern zum ersten Mal mehrere Myome diagnostiziert, drei davon haben ca, eine Größe von 3,5 cm und waren bei der letzten Ultraschalluntersuchung (liegt allerdings auch ca. ein gutes Jahr zurück) noch nicht festgestellt worden. Diese befinden sich in der Gebärmutterwand, die Gebärmutter ist bereits etwas vergrößert.

    Mein Frauenarzt (bei dem ich jetzt elf Jahre in Behandlung bin), riet mir, falls Kinderwunsch bestehe, diesen dringend vorzuziehen und nach Möglichkeit in den nächsten ein bis zwei Jahren schwanger zu werden, keine fünf Jahre mehr zu warten.
    Eine Operation wäre sehr aufwendig und schwierig und die Erhaltung auch nicht sicher.

    Das passt mir nun absolut nicht in meine Lebensplanung, da ich zwar Kinder möchte, aber eigentlich definitiv jetzt noch nicht.

    Ist es in der Tat so, dass (schnell wachsende?) Myome zu Kinderlosigkeit bzw. zu einer Problemschwangerschaft führen und was kann man dagegen tun?

    Muss dazu sagen, dass ich erst 24 bin, nach 6,5 Jahren Ehe fast geschieden und mit meinem neuen Lebensgefährten erst fünf Monate zusammen lebe.

    Vielen Dank!
    Carmen


  • RE: Myome und Kinderlosigkeit?


    In Anbetracht Ihres Alters und Ihrer Situation wäre zu überlegen, ob man nicht doch eher operiert, da man mit Myomen meist auch schlechter schwanger wird.
    Insgesamt gebe ich Ihrem FA aber durchaus recht, dass Sie nicht zu lange warten sollten, da auch neue Myome wachsen können und dann ggf. garantiert keine sinnvolle OP mehr machbar ist.

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    • RE: Myome und Kinderlosigkeit?


      Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

      Wie würde denn so eine Operation aussehen? Ist für mich schwer vorstellbar, ist die Gefahr, dass die Gebärmutter anschließend nicht mehr im vollen Maße "funktionstüchtig" ist, nicht sehr groß, weil man ja praktisch die Wände "zerschneiden" müsste? Welche Risiken birgt denn so eine Operation und wäre ein längerer Krankenhausaufenthalt damit verbunden?

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      • RE: Myome und Kinderlosigkeit?


        Man würde die Wand eröffnen und dann die Myome herausschälen.
        Wenn es mehrere sind, ist es meist nicht per Bauchspiegelung möglich, so dass man doch meist einen Bauchschnitt braucht.
        Die Narben, die sich an der Gebärmutter bilden, könnten mal ein Problem sein, da Narbengewebe sich anders verhält, als es das normales Muskelgewebe tut.
        Aber auch nach einem Kaiserschnitt hat man eine Narbe...
        Man muss einfach sehen, wo die Myome sitzen und wie man die am besten rauskriegt, möglichst ohne größere Schäden zu hinterlassen.
        Am riskantesten könnte es sein, dass so eine Narbe mal reißt.
        Aber diese Risiko ist eigentlich jedem Operatuer bewußt.
        Er könnte ja auch derjenige sein, der dann später die Geburt leitet...
        Bei eineigen Operationen rät man lieber zu einem Kaiserschnitt, da man Angst hat, dass so eine Narbe reißt.
        Das hängt vom Umfang der OP und der Lokalisation der Myome ab.
        Der Krankenhausaufenthalt dürfte kaum länger als eine Woche dauern.
        Man sollte da auch mal sehen, dass man einen Operateur findet, der das regelmäßig macht, auch wenn es prinzipiell jeder kann.

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