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Brustverkleinerung

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  • Brustverkleinerung

    Hallo!!!!!
    Ich (32) habe Körbchengröße 75 D, fast E und leide seit 10 Jahren heftigst darunter. Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, keine passende Kleidung, etc. Jetzt meine Frage: Würde die Krankenkasse eine Brustverkleinerung bezahlen? Ich könnte es mir nie leisten. Danke !!


  • RE: Brustverkleinerung


    Was soll ich denn sagen mit 125 C ?

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    • RE: Brustverkleinerung


      Hallo LissyJo!

      Endlich eine Leidensgenossin !!! Ich bin 29 und leide auch schon seit langem an meiner Brustgröße. Trage 75 E!!

      Eine Brustverkleinerung schwebt mir auch schon lange vor. Vor allem jedes Mal, nachdem ich (Horror!) wieder BHs kaufen war. Aber ich habe inzwischen einen Minimizer von Triumph gefunden, der sitzt und hält einwandfrei.
      Aber das bringt alles nichts - beim Sport, bei Oberteilen, die weit ausgeschnitten sind ...

      Man ist schon sehr eingeschränkt. Manchmal denke ich, dass ich, wenn ich das Geld, das ich in BHs investiere sparen würde (Stück ca. 38 EUR), ich mir bald eine OP leisten könnte ;o)

      Aber trotz allem glaube ich nicht, dass sich eine gesetzliche Krankenkasse an den Kosten beteiligen würde. Vor allem bei den ganzen Reformen... Aber das ließe sich durch einen Anruf ja relativ schnell klären.

      Mein Freund übrigens findet meine Brüste super und würde es bedauern, wenn ich "einen Teil davon abgeben würde". Er war es auch, der mich davon überzeugt hat, mit einer OP zu warten, bis ich ein Kind bekommen habe. Aber bis dahin wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen und er muss sich meine Leiden erstmal noch weiter anhören...

      Good luck!
      LG Chicca

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      • RE: Brustverkleinerung


        Sooo viel geschrieben und doch was vergessen:

        Deine Rückenprobleme kannst du in den Griff bekommen:
        Z. B.durch regelmäßiges Schwimmen und mit Muskelaufbau v. a. im Rücken z.B. im Fitness-Studio oder zu Hause mit dem Thera-Band (Sportgeschäft).

        Seit ich regelmäßig Sport treibe, habe ich nur noch selten Rückenbeschwerden trotz meiner Schreibtischtätigkeit. Und ich denke dass es auch wichtig ist, einen gut haltenden und sitzenden BH zu tragen.

        Tja, ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Erfahrungen ein bisschen weiterhelfen.

        LG Chicca

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        • RE: Brustverkleinerung


          Hallo,

          also, ich finde, das man "nie" einzeln die Brüste betrachten darf, sondern immer im Verhältnis zu der restlichen Konstitution betrachten muss. Wenn der restliche Körper ebenfalls ein wenig robuster ist, fällt es dem Körper auch leichter, mit größeren Brüsten zurecht zu kommen. Nicht alle großen Brüste, bedeuten automatisch Probleme für den Rücken ... Dies wollte ich nur einmal anmerken ..., obwohl meine Brüste auch nicht gerade die kleinsten sind und meinem Rücken sicher auch nicht dienlich sind - aber nur weil der Rest halt "recht dünn" geworden ist ...

          LG amza

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          • RE: Brustverkleinerung


            Hallo,

            wenn Ihre Probleme wirklich so massiv sind, dann sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Dieser kann dann gemeinsam mit Ihnen prüfen, ob eine solche Maßnahme Ihnen auch wirklich weiter helfen würde, oder ob andere Maßnahmen, wie Kräftigung der Muskulatur etc., erst noch vorrangig in Betracht gezogen werden sollte. Je nach Untersuchung und Gesprächsverlauf wird sich das dann zeigen. Sollte Ihr Arzt eine Brustverkleinerung als Indikation für Sie in Betracht ziehen, wird er sicher mit Ihnen einen Antrag bei der Krankenkasse stellen. Diese werden dann wahrscheinlich beim MDK ein Gutachten einholen. Ggf. müssen Sie dort auch noch vorstellig werden. Erst wenn die Krankenkasse den Sachverhalt, Ihre Situation (sowohl die körperliche, als auch die psychische) begutachtet hat, können und werden diese eine entsprechende Entscheidung zur Kostenübernahme treffen. Es ist also immer von Fall zu Fall unterschiedlich und hängt immer vom Befinden der Person ab ...

            Wegen der Kleidung allerdings, sollte man solch eine OP sicher nicht machen. Da gibt es heute zu Tage doch genug Möglichkeiten. Das körperliche und psychische Befinden ist ausschlaggebend .... Viel Erfolg.

            LG amza

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            • RE: Brustverkleinerung


              Wenn man sich ganz sicher ist, dass man die Reduktion haben will, dann sollte man sich mit der Kasse in Verbindung setzen.
              Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) wird dann entscheiden, ob eine Kostenübernahme möglich ist.
              Dies ist regelmäßig der Fall, wenn die zu erwartende Menge an zu entfernendem Gewebe 500g oder mehr beträgt.

              Man sollte aber auch bedenken, dass die Brüste zum ganzen Körper passen sollten.
              Und man sollte an die Lebensplanung denken: Kinder, Stillen?
              Schließlich sollte man auch daran denken, dass es bei jedem Eingriff Probleme geben kann: Wundheilungsstörungen, breite Narben, Infektionen...

              Wenn man das alles in seine Betrachtungen einbezogen hat, dann kann eine solche OP sinnvoll sein, insbesondere, wenn orthopädische Probleme mit der Schulter/Wirbelsäule bestehen oder zu erwarten sind.

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