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Staph aureus Infektion

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  • Staph aureus Infektion

    Hallo Dr. Glöckner,
    es gibt Menschen die haben leider ständig etwas.
    Anfang diesen Jahres hatte ich eine gynäkologische OP und kurz danach das unbestimmt Gefühl einer Infektion. Mein FA konnte aber bei der Untersuchung keine Pilze oder irgend etwas feststellen und empfahl mir in Joghurt getauchte Tampons zu benutzen. Ich habe sie dann zwar gebeten einen Abstrich zu machen aber sie lehnte das schlicht weg ab und von den ollen Joghurttampons bekam ich Bauchschmerzen und lies sie deshalb weg.
    Monate später wurde, aufgrund einer Eileiterdurchgängikeitsprüfung, von Ihr ein Abstrich gemacht und siehe da: Eine Infekion mit Staphylococcus aureus. Ich bekam Antibiotika mit der Anmerkung: Normalerweise behandelt man diesen Keim nicht aber wegen des Test wäre es in diesem Fall ratsam.
    Ob mein Haustier danach vernichtet war weis ich nicht denn es wurde kein weiterer Test gemacht. Sei nicht nötig.

    Tja, vor 4 Wochen war ich erneut zur gyn. OP und habe die selben Anzeichen. Mittlerweile rücke ich ja schon mit Sagrotan im KH an aber das scheint auch wenig zu nützen. Habe daher meine FÄ angerufen und folgende Antwort bekommen:
    "Für so etwas habe ich keine Zeit"
    Als ich sie gefragt habe ob sie einen Abstrich machen könnte da beim letzen mal die Untersuchung auch unauffällig war und ich TROTZDEM eine Infektion hatte meinte sie: "Nein, wenn ich bei der Untersuchung nichts feststelle machen wir auch keinen Abstrich da man einen Staph aureus eh nicht behandelt"
    Nun möchte ich aber im nächsten Jahr eine IUI machen lassen und da wäre es mir schon wichtig infektionsfrei in diese Aktion zu starten. Antwort: Werden sie schwanger DANN schauen wir nach einer Infektion und behandeln diese dann.

    Halten Sie dieses Vorgehen für sinnvoll ?
    Wird ein Staph aureus in der Regel nicht behandelt ?

    Ach ja, und dann hat sich mich im leten Jahr fast wahnsinnig gemacht weil ich öfters mal Muttermundveränderungen aufweise die für SIE nach einer typischen HPV-Infekion aussehen. (Mosaikbefund).
    Alle PAP Test waren aber immer 2 und der HPV-Test mittels PCR war vollkommen negativ. Also habe ich definitiv keine HPV Infekion oder ? Woher kommen aber diese MM-Veränderungen (Endometrisoe ?).

    Kann diese immer wieder vorkommende MM-Veränderung, die sie als HPV-Infektion vermutet hat, in Wahrheit mit meinem Staph. aureus zusammenhängen ?
    Kann man eine HPV-Infekionen haben wenn ALLE Tests negativ sind und sie die neuesten Test verwendet hat bei denen man Zellen mittels einer Bürste vom MM abkratzt ?

    Ätzend, man wird mit Dingen verrückt gemacht die man nachweislich nicht hat und Dinge die man hatte oder hat werden abgetan.

    Vielen Dank, Mauerblümchen, die von FÄ machmal ganz schön die Nase voll hat.

    Habe teilweise schon ein schlechtes Gewissen meine FÄ mit meinen Erkrankungen zu nerven aber ich kann doch auch nichts dafür. Blöderweise ist man mit Endo etwas arbeitsintensiver und kaum ein FA hat Zeit oder Lust auf solche Patienten.




  • RE: Staph aureus Infektion


    Da fragt man sich doch fast, ob es nicht sinnvoll wäre den FA zu wechseln...
    Keine Zeit...


    Ein Staphylokokkus aureus gehört nicht unbedingt in die Scheide.
    Erst recht nicht, wenn man Beschwerden hat.
    Dann sollte man sie behandeln.

    Die MM-Veränderungen könnten durchaus damit in Verbindung stehen.

    Ich halte daher eine Diagnostik und ggf. Behandlung für durchaus gerechtfertigt.

    Kommentar


    • RE: Staph aureus Infektion


      Hallo Mauerblümchen!

      Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, die FÄ zu wechseln? Ihr Verhalten finde ich unverschämt und herablassend. Sie nimmt Dich anscheinend nicht ernst...
      Vertrauen in diese Person und ihr fachliches Können scheinen von Deiner Seite aus nicht vorhanden zu sein - aber sollte nicht gerade das die Basis einer Arzt-Patienten-Beziehung sein?

      Ich wünsch Dir alles Gute!

      Viele Grüße
      Steffi

      Kommentar


      • RE: Staph aureus Infektion


        Danke,
        ich weis schon garnicht mehr wie OFT ich den FA schon gewechselt habe und immer wieder die selbe Erfahrung mache.
        Manchmal denke ich, dass ich einfach zu viele gyn. Krankheiten anschleppe die kein Arzt mehr alle bewältigen kann. Ich entschuldige das auch mit unserem Gesundheitssystem welches die niedergelassenen FÄ heute dazu zwingt kosteneffizient zu arbeiten.
        Ich war bei insgesamt 3 FÄ bevor ich die Diagnose "Endo" bekam und nur einer von dreien konnte meinen pflaumengrossen Douglasknoten etc .etc. sehen und bei dieser FÄ bin ich geblieben. Ich hatte rektrovaginale Endo IV und war seit meinem 19 Lebensjahr zur FA-Kontrolle...
        Das mit dem Vertauen ist also so eine Sache.:
        Vertrauen ja, aber nicht grenzenlos und nicht ohne Rückversicherung. Das ist auch der Grund wieso ich mich HIER rückversichere.
        Vor 2 Monaten habe ich schon mal einen weiteren Versuch gestartet einen neuen FA zu finden. Ergebnis: Meine linksseitigen Schmerzen seien ein doppelter Eisprung mit Follikeln welche IN die GM drücken.
        Danach landete ich wegen Darmprobs im KH und dort entfernte man mir auch gleich eine fette "eingeblutete Zyste". Also am Besten fühle ich mich ambulant in KH aufgehoben nur kann man da eben nicht wegen so Kleinigkeiten wie Infektionen hingehen.

        Wegen dem Abstrich werde ich meiner FÄ aber auf die Füße treten denn SO normal scheint ein Staph. aureus in der Scheide dann doch nicht zu sein obwohl sie das so hingestellt hat. Wenn das ausserdem mit meiner MM-Veränderung zusammen hängen könnte sollte sie schon daran interessiert sein die Ursache zu beseitigen.

        Vielen Dank, Mauerblümchen

        Kommentar



        • Frage an Mauerblümchen


          Hallo Mauerblümchen, mich hat interessiert, was Du geschildert hast, besonders die Sache mit Deinen linksseitigen Bauchschmerzen. Da ich dort auch fast jeden Tag Schmerzen habe, würde mich einmal interessieren, welcher Art Deine Beschwerden waren.
          Diese Scheideninfektion, die Du ferner schilderst, wie macht die sich wiederum bemerkbar?
          Vielen Dank im voraus für Deine Antwort.

          Kommentar


          • RE: Staph aureus Infektion


            Guten Abend Mauerblümchen!
            Mir scheint Dir bleibt auch nichts erspart.
            Wie sagt mein Mann immer so schön: "warum schreist Du immer ich , wenn es unangenehme Sachen zu verteilen gibt.
            Ich wünsche Dir viel Kraft und aller erdenklich Gute!
            Herzliche Grüße
            OP15

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            • RE: Staph aureus Infektion


              Hallo Skorpion,
              die linksseitigen Beschwerden waren in meinem Fall eine eingeblutete Einschlußzyste, so mein Operateur. Eine Infektion hatte ich dort zuvor nicht, allerdings hat man mir bei der OP auch irgendwas entzündliches rechts unten rausgeschnippelt. Weis aber nicht was das genau war denn den OP-Bericht/Histologie habe ich noch nicht.
              War aber wohl nix dramatisches.
              Schätze mal das ich deshalb auch erhöhte Leukos hatte, andererseits habe ich das eigentlich immer.
              Infektionen machen sich häufig durch Ausfluss, brennen, jucken etc. bemerkbar. Muss aber auch nicht sein.

              Also, um einen Abstrich kommt meine FÄ nicht herum denn ich finde alleine schon weil man bei meiner OP was entzündliches rausgeschnitten hat, rechtfertigt das den Abstrich und so teuer kann es nun auch nicht sein.
              Ansonsten zahle ich es halt selber bevor ich wieder rumdiskutieren muss und meine Nerven strapaziere.

              Was Deine linksseitigen Bauchschmerzen angeht: In welcher Höhe sind die ? Leiste spricht für die Eierstöcke, weiter oben mehr zur Mitte hin könnte es ein Problem mit dem Enddarm (Sigma) sein. Kenne alle diese Beschwerden bestens und würde Dir raten das abklären zu lassen.

              @ OP15:
              Naja, sehe eine Infektion nicht so dramatisch nach allem was ich hinter mir habe, nur nervt es mich das meine FÄ besagtes Haustier so hinstellt als wäre es normal. Sie meinte sogar: "Ach, bei diesen Abstrichen findet man eigentlich immer irgend was ". Ist das bei anderen Frauen auch der Fall oder nur bei mir, frage ich mich dann schon.

              Was ich ausserdem total ätzend finde ist der Umstand das ich Endo hatte oder habe und wenn ich sie bitte einen US zu machen werde ich gleich zur Kasse gebeten. US ist in der Vorsorgeuntersuchung nämlich nicht enthalten. Da ich allerdings eine Vorerkrankung habe finde ich schon das 2 x US pro Jahr möglich sein sollten ohne das ich das vergüte. Mir kommt das immer so vor als müsste sie alle diagnostischen Maßnahmen aus eigener Tasche bezahlen. Weis jemand wie sich das mit diesen Kosten verhält ?
              Bei meiner WJ-Therapie hat sich mir auch ständig auf die Nase gerieben wie teuer die ist und das ich mir die nächste Spritze im KH geben lassen soll.

              Es wird halt überall gespart.

              LG, Mauerblümchen






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