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Hormonersatztherapie nach Krebs mit 30 Jahren - Angst vor den Folgen

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  • Hormonersatztherapie nach Krebs mit 30 Jahren - Angst vor den Folgen

    Hallo zusammen,

    ich hatte vor 3 Jahren Krebs und bekam eine Chemo und Bestrahlung und mir wurde die Gebärmutter entnommen. Leider haben meine Eierstöcke das nicht überstanden und ich muss Hormone substituieren. Ich nehme also Estradiol, bisher hatte ich Indivina 1mg/2,5mg, musste davon allerdings die doppelte Dosis nehmen, da mir die einfache nicht ausgereicht hat, um einen halbwegs normalen Östrogenspiegel zu erreichen. Da meine Ärztin befürchtet, dass das ebenfalls enthaltene Gelbkörperhormon, was ich ja eigentlich nicht brauche, schon gar nicht in der doppelten Dosis, zu einem erhöhten Thromboserisiko führen könnte, habe ich nun Presomen 28/0,6mg verschrieben bekommen. Auch meine Schilddrüse funktioniert seit der Therapie nicht mehr richtig. Also bekomme ich auch L-Thyroxin 75. Nun weiß ich, dass sich Hormonpräparate und L-Thyroxin nicht so gut vertragen. Nehme daher die Presomen am Abend und die L-Thyroxin am Morgen um einen möglichst großen Zeitabstand zu haben.

    Ist die Medikation mit dem Presomen aus ihrer Sicht die richtige? Ich weiß nicht was es bedeutet, dass dieses eines der ältesten Hormonpräparate ist und heutzutage kaum noch verschrieben wird. Ich bin mir, seitdem ich die Hormone nehme sehr unsicher, ob das mit Hinblick auf die sehr lange Dauer der Einnahme, von 30 bis ca. 50 Jahren, eine empfehlenswerte Therapie ist. Ich lese sehr viel darüber welche Krankheiten durch die lange Einnahme von Hormonpräparaten begünstigt werden können und habe Angst dadurch nochmal an Krebs zu erkranken. Ich ernähre mich sehr gesund und mache viel Sport, trinke kaum Alkohol, rauche nicht und setze mich nicht der prallen Sonne aus. Aber ich könnte vermutlich all das tun und hätte dennoch ein geringeres Krebsrisiko als ich es durch die Einnahme der Hormone habe. Andererseits will ich keine Osteoporose bekommen, Haarausfall mit Mitte 30, dünne Haut, abnehmende Gehirnleistung etc. Ich fühle mich wie in einer Zwickmühle.

    Habe ich eine Wahl?
    Hat jemand einen Rat? Danke!

  • Re: Hormonersatztherapie nach Krebs mit 30 Jahren - Angst vor den Folgen

    Hallo,

    bei zu niedrigen Hormonwerten ist der medikamentöse Ausgleich der richtige Weg.

    Gruss,
    Doc

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