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Follikelpersistenz: abwarten oder Gestagen

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  • Follikelpersistenz: abwarten oder Gestagen

    Sehr geehrte Experten,

    ich (46 Jahre) habe wohl eine Follikelpersistenz. Beschwerden habe ich soweit keine, nur bis letzten Do viel klaren Zervixschleim, jetzt etwas niedrigen Blutdruck und das Ausbleiben der Periode) Letzte Periode war am 28.6., (also heute ZT 41), bisherige Zyklen ca. 20-26 Tage, 1-2x im Jahr auch nur 14-16 Tage, noch nie über 32 Tage).
    Laut Gynäkologe, bei dem ich an ZT 22 und ZT 36 war, ist in der Zeit die Follikelzyste etwas gewachsen (an ZT 36 war sie, wenn ich richtig gehört habe, 3,4 cm oder knapp 4 cm und ein kleinerer 2. Follikel am anderen Eierstock dazugekommen).

    Vorschlag des Gynäkologen: Ich könnte die Blutung durch Gestagengabe auslösen, entweder Duphaston oder Progesteroncreme. Weil ich auf die Progesteroncreme schon einmal heftigste Kopfschmerzen bekommen habe und weil ich am Sa. in Urlaub fahre, meinte er, ich könnte aber auch gar nichts machen und einfach abwarten: Die Endometriumdicke war mit 9 mm am ZT 35 nämlich nicht übermäßig dick.

    Nachdem sich aber gar nichts tut in Richtung Blutung und weder eine Stieldrehung noch eine eine massive Abbruchsbblutung mit OP-Notwendigkeit heraufbeschwören möchte (v.a. nicht nächste Woche im Urlaub und in der 2. Septemberwoche, wo ich einen wichtigen Termin habe), bin ich am Überlegen doch die Gestagengabe zu versuchen.
    Allerdings steht auf dem Duphaston-Beipackzettel, man müsse sofort absetzen, wenn heftige Kopfschmerzen oder Migräne auftreten.

    Da ich den Gynäkologen nicht mehr erreiche (ist inzwischen wohl im Urlaub), hätte ich ein paar Fragen:

    1.) Ist es Ihrer Meinung nach in meiner Situation jetzt sinnvoller abzuwarten oder ein Gestagenpräperat anzuwenden, um Komplikationen zu vermeiden?

    2.) Wenn jetzt - was nicht so unwahrscheinlich ist (bekomme immer bei Hormonumstellungen Migräneanfälle) - wieder Migräne auftreten sollte bei Gestagengabe und ich das Präparat deshalb absetzen muss: Kommt dann alles nicht noch viel mehr durcheinander?

    3.) Kann man bei Nichtverträglichkeit des einen Gestagens problemlos (ohne Pause) auf das andere wechseln?

    4.) Würde beim Abwarten eine Ultraschallkontrolle nach meinem Urlaub (ZT 51-55) ausreichen?

    Herzlichen Dank für Ihre Mühe

  • Re: Follikelpersistenz: abwarten oder Gestagen

    Hallo,

    ich würde hier eher zur Kontrolle nach dem Urlaub raten.

    Gruss,
    Doc

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    • Re: Follikelpersistenz: abwarten oder Gestagen

      Sehr geehrter Herr Dr. Scheufele,

      vielen Dank für Ihre Antwort.
      Ich hätte noch eine Rückfrage. Ich habe es so verstanden, dass die Gefahr sowohl für ein weiteres Zystenwachstum als auch für massive Abbruchsblutungen (die dann zum Teil nur noch chirurgisch beherrschbar sind) wächst, je länger die Gebärmutterschleimhaut ohne Progesteroneinwirkung wächst.

      Gehe ich deshalb mit der Strategie des Abwartens kein Risiko ein?

      Vielen Dank!

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      • Re: Follikelpersistenz: abwarten oder Gestagen

        Sie müssten das Präparat 10 Tage lang anwenden, diesen Zeitraum können Sie auch noch bis zur Kontrolle abwarten.

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        • Re: Follikelpersistenz: abwarten oder Gestagen

          Vielen Dank!

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