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Unklarer Befund bei starken Blutungen, Therapiemöglichkeiten

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  • Unklarer Befund bei starken Blutungen, Therapiemöglichkeiten

    Hallo, bin 40 Jahre, habe drei Kinder. Seit 2016 habe ich ca. 1-2x im Jahr eine ausbleibende Periode und beim nächsten Zyklus ist es dann umso länger und schlimmer. Im Mai 2018 wurde eine Ausschabung gemacht.

    Indikation: Hypermenorrhoe

    NaU-Befund: Uterus rv, rf, fest, mobil, Adnexlogen bds. frei

    Herabziehbarkeit des Utsrus: gut


    Vaginale Hysterektomie möglich: ja

    SL in cm: 7

    Hyperoskopie: Nach problemloser Dilatation des Cervikalkanals bis Hegar 6,5. Eingehen mit dem diagnostischen Hyperoskops unter Aquaflow. Allseits polypöse Schleimhautverhältnisse (besonders im Bereich der Hinterwand). Tubenostien einsehbar. Entfernen des Hyperoskops unter Sicht.


    Cervixabrasio: ja

    Material: wenig, nicht suspekt

    Dilation: nicht erforderlich

    Corpus-Abrasio/Kürettage Material: reichlich

    Cavum: glatt

    Besonderheiten: aus dem Bereich des Corpus läßt sich im Rahmen der Abrasio reichlich erweichtes Endometriummaterial gewinnen ggf. handelt es sich um eine Hyperplasie.

    Mein Frauenarzt hatte mir die Hormonspirale empfohlen oder eventuell darüber nachzudenken die Gebärmutter entfernen zu lassen. Was ich so richtig habe weiß ich immer noch nicht aber ich vermute dass es in Richtung Endometriose geht, oder? Ich weiß nur das sich die Schleimhaut vermehrt aufbaut und das hormonell bedingt sein soll. Ich hatte mich erstmal entschieden nach der Ausschabung abzuwarten ob es sich vielleicht wieder normalisiert und bis November war auch alles okay nur jetzt fängt das glaube ich wieder von vorne an.

    Ich habe auch seit 2-3 Jahren einen permanenten Blähbauch, immer wieder Rückenschmerzen im unteren Bereich und Kopfschmerzen. Seit ein paar Monaten habe ich auch beim linken Eierstock richtig schlimme Schmerzen um den Eisprung herum. Hängt das alles mit der Endometriose zusammen? So richtig konnte mir mein Frauenarzt nicht weiterhelfen auch nicht ob es besser ist die Hormonspirale zunehmen oder die Gebärmutter zu entfernen. Für mich ist das keine einfache Entscheidung da ich wegen dem Übergewicht nicht unbedingt Hormone nehmen, auf der anderen Seite auch nicht eine Operation bei einer Entfernung der Gebärmutter auf mitnehmen möchte. Ich weiß nicht ob das eine oder andere das Problem auf Dauer löst. Ich möchte einfach nur wieder ein normales Lebensgefühl haben, denn das beeinträchtigt mich schon ziemlich in meinem Alltag. Oder bin ich womöglich auch schon in den vorzeitigen Wechseljahren da ich oft Hitzewallungen habe und es ist vielleicht keine Endometriose?

    Vielleicht können Sie mir eine Empfehlung geben oder zumindestens auch von dem Untersuchungsbericht ein Anhaltspunkt weil ich gar nicht so wirklich weiß woran ich bin. Vielen Dank.


  • Re: Unklarer Befund bei starken Blutungen, Therapiemöglichkeiten

    Hallo,

    ich würde in diesem Fall doch am Ehesten zur Gebärmutterentfernung raten.

    Gruss,
    Doc

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    • Re: Unklarer Befund bei starken Blutungen, Therapiemöglichkeiten

      Hallo Dr. Scheufele und vielen Dank für ihre schnelle Antwort. Das heißt Sie würden von der Hormonspirale eher abraten? Ich habe sie nach der Geburt meiner Zwillinge vor 10 Jahren schon mal bekommen und auch eigentlich gut vertragen außer ein bisschen Gewichtszunahme.
      Der Gebärmutterentfernung ist ja trotzdem eine OP und so ich gehört habe, löst dass das Problem nicht unbedingt da es wieder auftreten kann solange noch Eileiter und Eierstöcke vorhanden sind. Aber alles entfernen heißt auch ich würde in die Wechseljahre kommen. Für mich wäre wichtig ob die Hormonspirale die Schmerzen oder Symptome lindern kann? Das heißt keine langen starken Blutungen, Rückenschmerzen und vielleicht auch keinen Blähbauch mehr? Oder ist das nur möglich durch die Entfernung? Ist denn der Befund eine Endometriose?

      Entschuldigen Sie die vielen Fragen aber das Thema beschäftigt mich schon seit einiger Zeit und so eine Entscheidung kann ich auch nicht einfach treffen.

      Gruß

      Kommentar


      • Re: Unklarer Befund bei starken Blutungen, Therapiemöglichkeiten

        Eine Endometriose ist hier nicht nachgewiesen, die Hormonspirale verursacht aber doch auch häufige Nebenwirkungen. Ich würde daher eher zur Gebärmutterentfernung tendieren.

        Kommentar



        • Re: Unklarer Befund bei starken Blutungen, Therapiemöglichkeiten

          Unter was fällt denn dann mein Befund wenn es keine Endometriose ist? Habe das seit 2016 das 5. Mal. Oder sind das Anzeichen für die Wechseljahre?

          Was für Nebenwirkung hat denn die Hormonspirale da ich damals eigentlich gut zurecht kam bis auf ein bisschen zugenommen? Die Entfernung der Gebärmutter ist auch ein Risiko und keine Garantie das es dann nicht wieder kommt so lange Eileiter und Eierstöcke vorhanden sind. Oder?
          ​​​​​​
          Dankeschön

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          • Re: Unklarer Befund bei starken Blutungen, Therapiemöglichkeiten

            Es geht in erster Linie um gesteigerte Schleimhautbildung. Wenn Sie die Spirale gut vertragen haben, käme es auf einen Versuch an.

            Kommentar


            • Re: Unklarer Befund bei starken Blutungen, Therapiemöglichkeiten

              Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde es mit der Hormonspirale versuchen.
              ​​​​​​
              ​​​​​​Wenn ich keine Endometriose habe, was auch hormonell ist und Gewebe-/Schleimbildung, unter was fällt es dann. Ich hatte oder habe auch eine Stoffwechselstörung. Kann es auch daran liegen?

              Für mich wäre zusätzlich toll wenn die anderen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen unten und vorallem der Blähbauch verschwinden würden. Den Blähbauch habe seit 2-3 Jahren. Seitdem auch die Probleme. Kann es sein das es mit den Blutungen / hormonellen Störungen zusammenhängt oder eher nicht?

              Gruß

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              • Re: Unklarer Befund bei starken Blutungen, Therapiemöglichkeiten

                Es bliebe dann der weitere Verlauf abzuwarten.

                Kommentar