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Gynäkomastie bei Männern

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  • Gynäkomastie bei Männern

    Hallo Dr. Glöckner,

    mein Name ist Ralf Dreyer, ich bin 48 Jahre alt und leide seit längerer Zeit an einer fettbedingten Gynäkomastie, habe allerdings leichtes Übergewicht. Die Gynäkomastie exestierte aber auch schon, als ich noch sehr schlank war, allerdings nicht so ausgeprägt wie heute (durch Fotos belegbar). Jetzt haben mir diverse Ärzte geraten,
    die Brüste abtragen zu lassen, da das Problem der Brustkrebsgefahr bei Männern im ansteigenden Alter immer vermehrter auftritt. Meine Kasse (Privatkasse=Allianz) will den Eingriff aber kostenmäßig nicht übernehmen, nach der Devise: "medizinisch nicht notwendig"!!! Nun kommt zu der bereits lange exestierenden psychischen Belastung dieser Faktor noch dazu, habe schon seit geraumer Zeit Kontakt- und
    sexuelle Probleme auf Grund der großen Brüste. Die "Zeitbombe" tickt, meinen die Ärzte (krebsbetreffend). Physisch gibt es auch große Probleme, Reiben der Brustwarzen an Wäsche, bis hin zu Blutungen (will nicht mehr ins Detail gehen!). Bin jetzt noch verzweifelter als vorher, können Sie mir weiterhelfen. Wer will schon gerne unbedingt an "Krebs"
    erkranken wenn nicht unbedingt notwendig, daher denke ich sehr wohl an "medizinische Notwendigkeit",
    oder???!!!

    Mit Dank im voraus und freundlichem Gruß

    Ralf Dreyer














  • Der Doc hat Urlaub!


    Hallo Herr Dreyer,

    unser guter Dr. Glöckner tut, was viele Menschen derzeit tun: er befindet sich im Urlaub. Da müssen Sie dann wohl oder übel noch einige Zeit auf seinen Rat warten. Hoffe, Sie stehen die Wartezeit durch.

    Gegen das Reiben der Wäsche auf der Haut dürfte meiner unfachmännischen Meinung nach vielleicht ein "Verbinden" der Brust helfen. Das würde dann auch ein wenig den von Ihnen als belastend geschilderten Umfang der Brust reduzieren. Was halten Sie davon?

    Grüße
    Anke

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    • RE: Gynäkomastie bei Männern


      Hallo,

      ich sehe da ebenfalls eine medizinische Notwendigkeit und kann das mit der Nichtübernahme der Kosten durch die Kasse nicht nachvollziehen. Leider ist es aber oft die typische Masche. Immer erst mal ablehnen, kostet ja Geld!
      Meine erste Frage wäre allerdings die, ob es den bereits ein Gutachten über die mediz. Notwendigkeit gibt? Wenn es keines gibt, dann unbedingt beantragen! Wenn es bereits eines gibt und ggf. eine Widerspruchsfrist abgelaufen ist, dann in jedem Fall ein Gegengutachten machen lassen. Das wichtigste ist natürlich soviel wie möglich an Attesten und schriftlichen Berichten Ihrer behandelnden Ärzte zu beschaffen.
      Ich würde da nicht klein beigeben und weiter versuchen zu kämpfen. Reden Sie mit Ihrem Arzt darüber, ich bin sicher, das auch er Sie unterstützen wird. Ggf. auch eine psychologische Betreuung beantragen, da das unterstützend zu einer Übernahme der Kosten führen könnte, da dadurch eine Indikation doch energischer wird. Solange die Kassen merken, dass man damit alleine fertig wird, bleiben die eher auf ihrem Stuhl sitzen, als wenn man zeigt - es geht nicht mehr!
      Das wären meine Ratschläge und ich hoffe Sie kommen mit der Hilfe Ihrer Ärzte vorwärts. Alles Gute für die Zukunft wünscht Ihnen

      amza

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      • RE: Gynäkomastie bei Männern


        Vielen Dank für die Ratschläge, werde mich jetzt auf eine psychotherapeutische Dauerbehandlung einstellen,
        das hilft in jeder Hinsicht hoffentlich; Gruß Ralf D.

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        • RE: Gynäkomastie bei Männern


          Das Ausmaß der Gynäkomastie kann ich so leider nicht beurteilen.
          Es muss dabei tatsächlich unterschieden werden nach einer echten Gynäkomastie und einer reinen "Fettbrust".
          Dies könnten Ihre behandelnden Ärzte aber sicher gut tun.
          Das günstigste wäre dabei dann schon ein Einspruch bei der Kasse mit entsprechendem Gutachten.

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