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Spirale

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  • Spirale

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    soeben bin ich auf Ihre Internetseite gestoßen. Ich suche nach einer Beratung zum Thema Verhütung. Seit fast 2 Jahren verhüte ich mit der Hormonspirale Mirena. Empfohlen wurde diese mir, durch meine Frauenärztin. Ich wollte ganz gerne eine Alternative zur Pille. Da eine Spirale weniger Hormone als eine Pille hat und zudem ja auch viele Vorteile, nahm ich die Mirena für 5 Jahre. Ich bin 23 Jahre alt (beim Einsetzen 21 Jahre). Kinder habe ich keine, Wünsche mir mit meinem Freund aber auf jeden Fall welche.

    Also, ich fang mal an über die Beschwerden zu schreiben:
    Bei einer normalen Vorsorgeuntersuchung entdeckte die Ärztin schon mehrmals eine Zyste. Diese störten mich aber eher nicht.
    Im Sommer 2016, kurz bevor es in den Urlaub ging, bekam ich immer wieder ein Stechen im Unterleib. Zur Kontrolle fuhr ich zu meiner Ärztin. Hier bildete sich eine Zyste, 4 cm groß. Nach dem Urlaub war alles wieder in Ordnung.
    Im Winter 2016 bekam ich wieder die stechenden Schmerzen. Hier konnten die Ärzte nur noch feststellen, dass mal etwas nicht in Ordnung war. Flüssigkeit befand sich in einem Eierstock.
    Anfang des Jahres 2017 spürte ich höllische Schmerzen nach dem Geschlechtsverkehr. In der Notaufnahme stellte ein Gynäkologe fest, dass ich eine 8 cm große Zyste habe. Auch merkte er, dass der Eierstock nicht richtig durchblutet wurde. Ich sollte am nächsten Tag einen Arzt aufsuchen. Meine Ärztin hatte keinen Termin für mich frei. Also fuhr ich in ein näher gelegens Krankenhaus. Die Zyste war bereits 10 cm groß. Ich musste zur beobachtung im Krankenhaus bleiben. Sie sprachen von einer Stieldrehung durch den Geschlechtsverkehr und den starken Schmerzen. Zum Glück platzte die Zyste bei der zweiten Untersuchung. Trotzdem musste ich zur Beonbachtung bleiben und ging zur Nachuntersuchung zu meiner Vertretungsärztin. Alles wieder gut, laut ihnen. Ich machte mir bereits Gedanken, dass es an der Spirale liegen könnte. Meine Ärztin meinte, es liege nicht daran. Zysten wären zwar Nebenwirkungen, aber die würde man auch genauso ohne Verhütung bekommen. Also ließ ich es bei der Antwort stehen.

    Seit ca. 1 Jahr, bin ich Kurzsichtig geworden. War allerdings jetzt erst zum Augenrzt und Optiker. Der Optiker sprach viel davon, dass es an den Hormonen liegen könnte. Als ich ihm sagte, dass ich eine Spirale habe, meinte er, die Ursache wohl gefunden zu haben. Er sagte, dass durch die Hormone der Druck im Auge verändert wird. Daher werden sich ohl auch meine Augen verschelchtert haben. Er war sich so sicher, da beide Augen sich zu verschiedenen Zeiten komplett gleich verschelchtert haben. Habe auch genau die gleichen Werte. Das wäre ein Zeichen sagte er.. Auch beim googlen über die Mirena fand ich gleich eine Menge darüber-.

    Seit nun 2,5 Wochen habe ich das Gefühl, eine Blasenentündung zu haben. Ich ging zum Vertretungsgynäkologen. Urintest ergab, dass alles in Ordnung sei. Trotzdem ein Brennen nach dem Pinkeln, sowie ein leichtes Ziehen im Unterleib. Ich machte einen Schwangerschaftstest, aber auch negativ. Ich ging zum Urologen. Auch er machte einen Urintest, sowie Katheter-Urintest. Alles in Ordnung.
    Mit dem Urologen sprach ich über die Verhütung. Er sagte, dass die Zysten und auch Blasenentzüngen fiel mit der Spirale zu tun haben können. Ebenso bestätigte er die Aussage des Opikers, was das sehen betrifft. Er sagte, dass das Band der Spirle als "Keimleiter" dient. So können schnell Entzündungen in Muttermund und Gebärmutter gelangen. Wir sprachen auch über Hormonfreie Verhütung, wie z. B. Verhütungscpmputer (Messung Speichel Temeratur).

    Was mir noch auffiel und evtl. wichtig sein könnte: Meine Periode habe ich seit dem Einsetzen der Spirale nicht mehr. ich leide unter unreiner Haut und schnell fettenden Haaren. In den letzten Tagen starke Unzufriedenheit und Stimmungsschwankungen, was sehr unnormal für mich ist. Bis auf die üblichen Stimmunsschwankungen, die Frauen ja mal so haben können..

    Nun stellt sich für mich die Frage. Berät meine Ärztin vielleicht die Spirale zu behalten, damit sie auch etwas daran verdient? Weil von einer hormonfreien Verhütung oder z. B. diesem verhütungscomputer hat sie ja nicht viel.. dazu fallen 2 Ultraschalluntersuchungen im Jahr weg, das sind allein 70 €.
    Da ich unbedingt in 2-3 Jahren vielleicht Kinder wünsche, möchte ich kein Risiko eingehen. Ich habe Angst, dass das Ziehen im Unterleib wieder eine Zyste ist.

    Zu was könnten Sie mir raten? Haben sie Tips für mich?
    Ich habe bereits versucht von einem anderen Frauenarzt eine zweite Meinung einzuholen. Diese sind aber so überfüllt, das keiner mich annehmen kann. Sonst fühle ich mich bei meiner Ärztin auch sehr sehr wohl.

    Vielen Dank für Ihre Mühe!
    Mit freundlichen Grüßen
    Annika


  • Re: Spirale

    Hallo,

    ich würde in diesem Fall unbedingt zur Entfernung der Spirale und zu hormonfreier Verhütung raten.

    Gruss,
    Doc

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    • Re: Spirale

      Hallo,
      vielen Dank für Ihre schnelle Antwort! Also gehen Sie auch davon aus, dass es mit der Spirale zu tun haben könnte?
      Eine Verhütung ohne Hormone wäre mit dem Computer "Pearly" möglich. Meinen Sie, es ist eine gute und sichere Alternative?
      Vielen Dank für Ihre Mühe!

      Kommentar


      • Re: Spirale

        In jedem Fall würde ich Ihnen von hormoneller Verhütung abraten.

        Kommentar