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Schmerzen beim Sex/Eindringen

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  • Schmerzen beim Sex/Eindringen

    Hallo!
    Ich schreibe hier, weil ich nicht mehr so recht weiß, was ich noch tun soll...

    Ich habe folgendes Problem: Wenn ich mit meinem Freund schlafe, tut das Eindringen und der Sex ansich weh. Es ist ein stechender, brennender Schmerz, der immer schlimmer wird, es sei denn wir lassen es dann wieder bleiben. Es fühlt sich so an, als würde dort etwas wund scheuern und die Haut um den Scheideneingang ist hinterher auch sehr berührungsempfindlich.
    Dieses Problem tritt sowohl mit, als auch ohne Kondom auf. Es tritt auf egal wie feucht ich bin, es tritt auch dann noch auf, wenn wir Gleitgel oder Öl zusätzlich verwenden.
    Ein kleines bisschen scheint es vom Winkel abzuhängen, aber nie so, dass es gar nicht auftritt.

    Ich bin 24 Jahre alt und dieses Problem besteht seit etwa 1,5 Jahren. Vorher konnte ich problemlos mit meinem Freund schlafen, ohne immer alles vorsichtig und langsam machen zu müssen.
    Wir sind seit 2 Jahren zusammen und wirklich total glücklich mit einander. Trotzdem ist das eine Belastung für uns, ich habe mittlerweile kaum noch Lust überhaupt mit ihm zu schlafen, weil ich von vornherein Angst habe, dass es eh wieder weh tun wird. Und er hat Angst mir weh zu tun. Wir können da ganz offen drüber reden, er ist total verständnisvoll und das ist auch echt gut. Aber das löst ja mein Problem nicht...

    Nun hier die Dinge, die vor etwa 1,5 Jahren gewesen sind und eventuell damit zusammenhängen könnten:

    Im Mai 2015 hatte ich eine Blasenentzündung. Meine erste, vorher hatte ich nie eine. Ich war damit beim Arzt, es wurde eine Urinprobe genommen, die auch auffällig war. Ich sollte erstmal Cystinol-Kapseln nehmen, mich warm halten und viel trinken. Sollte das nicht helfen, würde es ein Antibiotikum geben. Gesagt, getan. Wenige Tage später war es deutlich besser und ich bin davon ausgegangen, dass alles ausgeheilt ist.
    Nur seitdem habe ich eben diese Schmerzen beim Sex und irgendwie ist auch das Wasserlassen nicht so ganz 100% "normal" geworden wie vorher. Ich habe oft das Gefühl unendlich zur Toilette zu müssen, obwohl dann tatsächlich nur eine winzige Minimenge in der Blase ist. Gelegentlich brennt das Wasserlassen zu Beginn kurz. Und ich muss mich oft richtig bewusst darauf konzentrieren um anzufangen zu pinkeln, sonst war es eher ein automatisiertes "laufen lassen".

    Ebenfalls in der Zeit (aber nach der Blasenentzündung) stellte meine Frauenärztin bei der Krebsvorsorge fest, dass sich im Scheideneingang ein "rasenartiger Belag" gebildet habe (ihre Worte) und sagte, das sei eine Veränderung der Schleimhaut, wie sie beim HPV vorkommt. Sie sagte, dass eventuell die Schmerzen beim Sex daher kommen könnten.
    Sie behandelte es mit Essigsäure (?), setzte die Kontrollabstände auf halbjährlich und bei der Kontrolle ein Jahr später sagte sie hoch erfreut, dass sich der Belag zurück entwickelt habe und nun alles wieder normal sei.
    Die Schmerzen beim Sex sind geblieben, die Frauenärztin (bzw beide, ich habe inzwischen noch eine Zweite befragt), sagten nicht mehr von dieser Schleimhautveränderung.

    Im Oktober 2015 setzte ich dann die Pille ab, weil ich dachte, dass es hier vielleicht einen zusammenhang geben könnte, nicht genug Östrogen in der Vaginalschleimhaut oder so... Ich hbe für ein gutes Jahr die Pille abgesetzt, ohne dass sich etwas verändert hat. Inzwischen nehme ich seit 3 Monaten die Pille "Maxim" wieder, weil der Schmerz mit Kondom noch etwas stärker ist als ohne.


    Ich habe kommende Woche nochmal einen Termin bei meiner Frauenärztin. Sie hat bisher keinen Abstrich auf Viren oder Bakterien untersucht, aber würde das überhaupt Sinn machen?

    An die Blasenentzündung habe ich persönlich ganz lange gar nicht gedacht und daher bisher auch noch nichts davon erzählt. Kann es hier denn eine Begründung für die Schmerzen geben? Und falls ja, was kann man da noch machen?
    Deuten die beschriebenen Symptome überhaupt darauf hin, dass da irgendwas zurück geblieben ist von der Blasenentzündung?

    Falls es ein lokaler Östrogenmangel der Vaginalschleimhaut ist - hätte der sich dann in einem jahr ohne Pille selbst wieder ausgleichen müssen? Wie würde man ihn zum jetzigen Zeitpunkt diagnostizieren?

    Vielen Dank und viele Grüße!

  • Re: Schmerzen beim Sex/Eindringen

    Hallo,

    ich würde hier unbedingt zu zusätzlicher, urologischer Abklärung raten. Zudem sollte das Scheidenmilieu mit Milchsäure reguliert werden.

    Gruss,
    Doc

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