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Pille und gynäkologische Untersuchung

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  • Pille und gynäkologische Untersuchung

    Wozu dient die gynäkologische Untersuchung zur regelmäßigen Verschreibung von oralen Kontrazeptiva genau?

    Wie sind ihre Erfahrungen zur zuverlässigen, regelmäßigen Verschreibung von Kontrazeption wenn Krebsvorsorge- und gynäkologische Untersuchungen dauerhaft abgelehnt werden?

  • Re: Pille und gynäkologische Untersuchung

    Hallo,

    die Untersuchung dient dem Ausschluss eines auffälligen Befundes vor der Verschreibung von Hormonen und ist aus Gründen der Sorgfalt angebracht.

    Gruss,
    Doc

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    • Re: Pille und gynäkologische Untersuchung

      Um welche Befunde handelt es sich genau/ Wonach wird genau gesucht?

      Wozu die Forderung nach regelmäßiger Unterleibsuntersuchung bei einem Medikament das hauptsächlich kardiovaskuläre Risiken hat?
      Bisher war mein Informationsstand dass die Pille eventuell und vielleicht die Inzidenz von Gebärmutterhalskrebs beeinflusst (Wobei dieses Krebsrisiko mit <30 Jahren mit 0,017 auch eventuell leicht erhöht immer noch sehr unwahrscheinlich ist)
      Desweiteren beeinflusst hormonale Verhütung das Wachstum von evtl. Myomen, eher positiv?

      Wo finde ich verlässliche und gängige Studien bzw. eine Datengrundlage zur Einschätzung kardiovaskulärer und gynäkologischer Risiken bei Verwendung hormonaler Konzeption?

      Können Sie bitte auch die zweite Frage beantworten?

      Kommentar


      • Re: Pille und gynäkologische Untersuchung

        Grundsätzlich sollte ein gynäkologisch unauffälliger Befund, auch in Bezug auf Myome, bestehen.
        Hier finden Sie zusätzliche Fakten:

        ​​​​​​https://www.rosenfluh.ch/media/arsme...trazeption.pdf

        Kommentar



        • Re: Pille und gynäkologische Untersuchung

          Danke für den Link … Dies versetzt mich leider jedoch immer noch nicht in die Lage den Wert/ Sinn gynäkologischer Untersuchungen unter der Pilleneinnahme abzuschätzen!

          Laut aktuellen WHO Guidelines zur Verhütung ist eine gynäkologische Untersuchung zur Verschreibung nicht nötig! https://dict.leo.org/ende/index_de.h...ingle=on&pos=0
          Ebenso haben die American College of Obstetricians and Gynecologists association, inklusive American Health Association ihre Leitlinien, unabhängig von der WHO, zu ungunsten regelmäßiger Untersuchungen geändert!

          Es macht einfach auch wenig Sinn bei asymptomatischen jungen Frauen t.w. halbjährlich Untersuchungen durchzuführen (Über Vorsorge muss jeder gesondert entscheiden. Dies ist jedoch unabhängig von der Nutzung oraler Kontrazeption). Es würde völlig ausreichen Probleme zu adressieren wenn Sie denn auftreten sollten, anstatt diese Art von Overtreatment durchzuführen bei dem letztendlich die Risiken für Falsch-positive/negative Befunde oder sinnloser Beibefunde höher ist als aktuell an einer behandlungswürdigen Erkrankung zu leiden.
          Zusätzlich ist es unverständlich, wenn Untersuchungen schon empfohlen sind, den Schwerpunkt auf eine Untersuchung zu legen und Andere zu vernachlässigen (Blutdruckmessung, Feststellung Gerinnungsfaktoren, Leberwerte etc). bzw. Warum soll bei Symtomfeld A Anamnese reichen während bei B umfangreiche, übergriffe Untersuchungen nötig sein sollen?

          Ich finde diese Prioritätensetzung eine ziemliche Frechheit. Kaum ein Gynäkologe führt doch regelmäßig alle empfohlenen Kontrollen durch sondern priorisiert die Gesundheit des Reproduktiven Systems vor möglichen Embolien/ Thrombosen!

          Also zurück zur letzten Frage aus dem ersten Post:
          Wie stehen meine Chancen die Pille ohne Untersuchung zu bekommen? Oder ist es sinnvoller gleich einen privaten Arzt für Beratung/ Hilfe bei der Pillenauswahl/ evtl. Bluttests zu bezahlen und passendes Präparat dann im EU-Ausland zu kaufen.

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          • Re: Pille und gynäkologische Untersuchung

            Ich halte eine jährliche Routineuntersuchung allgemein für sinnvoll, sicher werden Sie aber auch einen Kollegen finden können, der unabhängig davon die Pille verschreibt.

            Kommentar