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Was tun wenn kein Arzt weiter weiß?

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  • Was tun wenn kein Arzt weiter weiß?

    Ich habe seit 2013 eine Krankheit und bin damit bei schon über 10 Ärzten gewesen und auch im Krankenhaus. Es wurde IMMER eine Blasenentzündung diagnostiziert, aber es ist keine! Ich habe bereits jedes erdenkliche Antibiotikum dagegen genommen und es hat noch NIE was geholfen, deswegen bin ich der Meinung, dass es keine Blasenentzündung ist. Ich bin gerade mal 18, deswegen werde ich von den Ärzten nicht ernst genommen, wurde auch schon vergessen und meine Termine werden oft gerne abgesagt. Meine Beschwerden sind grob gesagt Schmerzen beim Wasserlassen und ein zerreißendes Schmerzgefühl beim GV. Was soll ich noch tun? Niemand nimmt mich und mein Problem ernst, es schränkt mich ungemein in meiner Lebensfunktion ein, aber Ärzten sagen immer nur jaja Blasenentzündung, Krieg ein Antibiotika und fertig ist wenn's nach denen geht. Ich bin verzweifelt, seitdem ich 14 bin. Kann mir irgendjemand noch einen Tipp geben wo ich hin könnte?

  • Re: Was tun wenn kein Arzt weiter weiß?

    Vielleicht sind es hormonelle Probleme, die die Schleimhäute trocken werden lassen.
    Möglicherweise wäre ein Termin in einer Institutsambulanz möglich, die verlangen aber oft eine Ü vom Gyn, was aber kein Problem sein sollte.

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    • Re: Was tun wenn kein Arzt weiter weiß?

      hallo und was noch nicht für viele klar ist: bei der ersten Blasenentzündung kommt es zu einer Mischinfektion, auch mit Pilzen. Eine Antibiotikabehandlung bringt dann zu beginn Linderung, der Pilzbefall wird aber von mal zu mal schmerzhafter.
      Im Urin lassen sich die Pilze kaum nachweisen, es braicht auch ein anderes Kulturmedium und das Ergebnis würde Wochen brauchen.
      So gibt es viele Frauen die viele lange Jahre darunter leiden. Der Pilzbefall wird chronisch, derErreger lebt in der Schleimhaut, alles sehr schmerzhaft.
      EinHinweis kann sein, dass ihr Morgenurin, im Glas abgesetzt, ganze Schleimhautpartikel beinhaltet, ähnlich wie beim Pilzbefall der Füße löst sich die Haut ab.

      Es wäre also ein Versuch wert, ein Antipilzmittel über Wochen (!) einzunehmen und den Harnröhreneingang mit einer Antipilzcreme zu behandeln. Wichtig ist die orale Behandlung nicht zu früh abzusetzen, da diie Pilze Sporen bilden, die nicht behandelbar sind. Diese Keimen wieder auf, sobald das Milieu sich verändert.

      ich wünsche schnelle gute Besserung
      Dr. med. N. Athanassiou , Gynäkologin

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