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Behandlung Endometriumhyperplasie

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  • Behandlung Endometriumhyperplasie

    Sehr geehrter Herr Dr. Scheufele,

    ich bin 48 Jahre alt, habe eine 13jährige Tochter, die ich fast 14 Monate gestillt habe und nehme seit ca. 2 Jahren ohne Pause die Minipille mit dem Gestagen Desogestrel, u.a. da ich während der Periode unter der kombinierten Pille oft unter Migräneattacken litt. Unter der Minipille ließen die Migräneanfälle dann auch nach. Ich hatte die letzten 6-8 Monate (o. noch länger?) kaum noch Blutungen, was bei der Minipille ja normal ist und mir sehr entgegenkam. Davor kam es in unregelmäßigen Abständen zu Schmierblutungen, die auch mal länger anhielten, habe mich aber dadurch nicht verunsichern lassen und sie trotzdem weitergenommen.
    Vor ca. 2 Jahren wurde bei mir ein ca. 4-5 cm großes Myom diagnostiziert, das öfter auf die Blase drückt, was sehr unangenehm ist.

    Seit ca. 5 Wochen blute ich jeden Tag (mal mehr, mal weniger), habe mir nicht viel dabei gedacht, da ich solch ein unregelmäßiges Blutungsmuster von der Minipille kenne. Leider wurden die Blutungen seit 9-10 Tagen aber sehr viel stärker, wobei auch viele Blutkoagel abgingen. So starke Blutungen hatte ich zuletzt direkt nach der Kaiserschnittgeburt in 2003. Ich vermutete, dass es an dem Myom liegt und wollte mir dagegen Ulipristalacetat verschreiben lassen. Nun war ich vor 2 Tagen bei meinem Frauenarzt, der vaginalen Ultraschall machte. Er meinte die Blutungen lägen nicht am Myom, sondern daran, dass meine Gebärmutterschleimhaut sehr verdickt sei, wobei er 16 mm ausgemessen hat! Es soll eine Gebärmutterspiegelung (HSK) und eine frakt. Kürettage (Ausschabung) gemacht werden, um u.a. auch feststellen zu können, ob die Schleimhaut krankhaft verändert ist (Karzinom).

    Den letzten vaginalen Ultraschall hatte ich Ende April (zur Kontrolle des Myoms, das unter der Minipille bisher nicht größer wurde, auch deshalb hatte ich zur Minipille gewechselt). Da ist wohl keine Verdickung aufgefallen!? Das muss erst in den letzten 5 Monaten geschehen sein. Kann das so schnell gehen?

    Was mich auch wundert ist, dass doch unter der reinen Gestagenpille das Endometrium nur unzureichend aufgebaut werden soll! Wie kommt bei mir dann solch ein Wachstum zustande? Ich habe sonst keine weiteren Hormone eingenommen. Mache mir nun ziemliche Sorgen betr. der Diagnose, da das doch eher ungewöhnlich ist!? Habe leider erst am 25.10. einen Besprechungtermin im KH betr. des Eingriffes, der dann wohl ca. eine Woche später erfolgen wird.

    Gibt es noch andere Behandlungsmöglichkeiten, die Sie mir empfehlen würden? Z.B.statt einer Ausschabung ein starkes Gestagen, um die Abblutung der Schleimhaut herbeizuführen?

    Frdl. Grüße

  • Re: Behandlung Endometriumhyperplasie

    Hallo,

    ich gehe hier nicht von einem ernsten Hintergrund aus, halte aber die Ausschabung doch für den richtigen Weg.

    Gruss,
    Doc

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