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Ein paar Fragen zum OP-Bericht

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  • Ein paar Fragen zum OP-Bericht

    Hallo, Herr Dr. Scheufele,

    ich habe ein paar Fragen zu meinem OP-Bericht, die mir auf der Seele brennen. Kurz zur Vorgeschichte: Mein Mann und ich sind Patienten in einer Kinderwunschklinik, da die Spermiogram-Werte meines Mannes sehr schlecht sind. Uns wurde nach mehreren vergeblichen Inseminationen zu einer künstlichen Befruchtung (ICSI) geraten.

    Bei einem darauf folgenden Ultraschall sah man etwas an der Stelle, an der sich ein befruchtetes Ei einnisten würde, und es wurde vermutet, dass es sich um eine Zyste handelt. Bei einem zweiten Ultraschall war das Ding von Durchmesser 5 mm auf 7 mm angewachsen, Termin zur Hysteroskopie (ohne Abrasio,nur Polypentfernung) wurde gemacht und am Dienstag war dieser Termin.

    Nach der "OP" meinte der Arzt zu mir, dass da kein Polyp gewesen sei, nur eine Schleimhautverdickung (oder so ähnlich), die vielleicht von selbst abbluten würde, aber das meine Gebärmutter geknickt sei und dass das Schwierigkeiten beim Embryotransfer bereiten würde. Ich habe mir nun den OP-Bericht geben lassen, mein nächster Termin in der Kinderwunsch-Klinik ist erst Mitte Mai ...

    Im Bericht, der eher ein Formular ist, steht unter anderem Folgendes:

    Vaginale Untesuchung: glatt, Cystocele: nein, Rectocele: nein
    Parametrien beiderseits frei: ja

    Uterus: anteflektiert (hier handschriftlich hinzugefügt: "hyper"), wenig mobil, Descensus: nein

    Portio: glatt, handschriftlich hinzugefügt: "eher stenosiert", Ektopie: keine, Schmierblutung: keine

    Sondenlänge: 8 cm

    Anbringen der Kugelzange: 11 und 1 Uhr

    Hysteroskopie (Beschreibung): mit 7 mm Optik, Polypen: (handschriftlich "kein Polyp sichtbar! allenfalls eine kleine SH-Insel", Ostien: bds. frei

    Bemerkung: "Cave: beim Sondieren - Uterus ist hyperanteflektiert. Via-falsa-Gefahr!" (wobei "hyper" und "Via-falsa-Gefahr!" hier unterstrichen wurden)

    Ich fühle mich von diesem Bericht schon etwas eingeschüchtert und - ich weiß, man soll das ja ohnehin nicht tun - Google hat mir hier kaum weitergeholfen.

    Zum einen würde mich interessieren, inwieweit mein "hyperanteflektierter" Uterus den Embryonentransfer erschweren kann. Ich habe gelesen, dass man einen ET mit begleitendem Ultraschall zur Kontrolle machen kann - wäre das hier so ein Fall, wo sich das anbietet? (habe auch gelesen, dass es beim ET mit Ultraschall der Transfer länger dauert, was wiederum nicht so toll für die Embryonen sein soll).

    Und was bedeutet eigentlich "wenig mobil" bei meinem Uterus?

    Und ich bin zu oft über das Wort "Endometriose" in Google gestolpert, wenn ich nach verschiedenen Begriffen aus meinem OP-Bericht gegooglet habe. Davon steht nichts drin, aber besteht die Möglichkeit, dass ich so etwas habe und das die Ursache von dem hyperanteflektierten Uterus ist?

    Und was sind "Parametrien" hier und was "Ostien", die ja jeweils frei sind?

    Zu guter Letzt, falls das für Sie in Ordnung ist, diese Frage: Was halten Sie von diesem Bericht? Ist er so tendenziell schlecht, wie er sich für mich anhört?

    Vielen Dank schon mal im Voraus und beste Grüße!


  • Re: Ein paar Fragen zum OP-Bericht

    Hallo,

    der Bericht beschreibt keinerlei krankhafte Befunde, es besteht lediglich eine überdurchschnittliche Abknickung der Gebärmutter. Dies kann den Transfer zwar etwas schwieriger machen, die Möglichkeit besteht aber dennoch durchaus.

    Gruss,
    Doc

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