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Entbindung

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  • Entbindung

    Meine Freundin hat ihr erstes Kind durch Kaiserschnitt entbunden. Das zweite Kind sollte auf natürlichem Wege entbunden werden. Mit Wehen wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert. Trotz starker Wehen wollte das Kind nicht zur Welt Kommen, obwohl Wehenverstärker eingesetzt wurden. Drei volle Tage ließ das Krankenhauspersonal meine Freundin in diesem Zustand. Ohne die Anwesenheit einens Arztes, wurde das Kind durch Drücken und Schieben auf dem Bauch der Mutter letztendlich entbunden. Die Mutter litt daraufhin an einer sehr starken Blutung, weswegen eine Notoperation durchgeführt wurde. Bei dieser Operationmußte das Gebärmutter entfernt werden.
    Meine 1. Frage lautet: Hätte man bereits in den 3 Tagen, als meine Freundin in den Wehen lag entschieden werden müssen, daß das Kind durch einen Kaiserschnitt zu entbinden ist?

    2. Frage: Wenn es sich abzeichnet, daß es sich um eine komplizierte Geburt handelt, hätte nicht zumindest ein Arzt während der Geburt anwesend sein müssen?

    3. Frage:Wer trägt die Hauptverantwortung für die Geburt? Chefarzt, der operierende Oberarzt oder die Hebammen?


  • RE: Entbindung


    Mhm, wahrscheinlich wartest du ganz dringend auf eine Antwort...

    Wie das der Gesetzgeber sieht, kann ich dir leider nicht sagen, nur dass was ich persönlich dazu denke:

    Klar hätte früher ein Kaiserschnitt vorgenommen werden sollen. Und meiner Meinung nach, hätte auf jeden Fall ein Arzt auch darüber entscheiden müssen. Es ist nicht Sache der Hebammen hier zu entscheiden, sondern klar Sache des Arztes, der in Eurem Fall offenbar durch Abwesenheit glänzte!

    Ich würde an Eurer Stelle ebenfalls abklären, wie sich denn das nun vom Gesetz her verhält! Vielleicht findest du bei einer Stelle wie ProFamilia oder ähnlich einen kompetenten Ansprechpartner, der dich hierzu auch juristisch beraten kann!

    Das Kind ist leider schon in den Brunnen gefallen, aber ich würde da schon auch noch mal nachhaken und darauf bestehen, dass Verantwortung übernommen wird!

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    • Wütend


      Ich kann Dir leider nicht helfen. Aber es ist schon ein Unding, wie schwangere Frauen von offensichtlich seelenlosen Medizinern im Stich gelassen werden. Eine Geburt ist schließlich etwas Natürliches und basta. Was die Frau davon körperlich oder seelisch nachbehält, interessiert offensichtlich niemanden.

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      • RE: Entbindung/Pfuschgeburt


        Als ich deinen Beitrag las, standen mir die Haare zu Berge! Was hier passiert ist, schreit förmlich nach rechtlichen Schritten gegen die Klinik, in der deine Freundin entbunden hat. Klage auf Schmerzensgeld hätte sicherlich Erfolg. Ich hoffe, sie hat sich schon dafür entschieden, zu klagen. So etwas darf in unserer heutigen Zeit nicht mehr passieren. Deine Freundin hat großes Glück gehabt im Unglück, da sie durchaus dabei hätte verbluten können. Wie geht es dem Kind ? Ist es gesund? Ein medizinisches Wunder wäre es in diesem Fall ! Ich kann immer noch nicht glauben, was du da beschrieben hast. Das hört sich nach tiefstem Mittelalter an.

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