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Zyste am Eierstock

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  • Zyste am Eierstock

    Hallo Herr Dr. Siegrist!

    Bei mir ist eine große Zyste am Eierstock entfernt worden (endoskopisch), die wohl so groß war, daß eigentlich der ganze Eierstock hätte entfernt werden müssen, weil die Zystenwand ihn umgeben hat. Da ich aber erst 25 bin und noch Kinder möchte, hat der Arzt sich dann aber dazu entschieden, die Zyste zu punktieren und ganz zu entleeren und anschließend, wie er es nannte, "großzügig zu fenstern", so daß ein großes Loch in der Zystenwand entstanden ist. Dabei wurde dann der Eierstock zu 90 % und auch ein großer Teil der Zystenwand erhalten. Der Arzt erklärte mir, die Reste der Zystenwand und der noch etwas verformte Eierstock würden sich wieder zu einem ganz normal funktionierenden Eierstock zusammenziehen. Ist das richtig? Besteht keine Gefahr, daß sich die Zyste wieder schließt oder daß das Zystengewebe, das ja zum Teil noch vorhanden ist, mit der Zeit bösartig wird?
    Der Arzt sagte mir auch, daß ich durch Einnahme einer ausreichend dosierten Pille eine erneute Zystenentstehung verhindern könnte. Aber was mache ich, wenn ich die Pille absetze, um schwanger zu werden? Entstehen dann immer wieder Zysten?

    Besten Dank für Ihre Hilfe!

    Alex

  • RE: Zyste am Eierstock


    Wie sich die Zyste in Zukunft verhält, hängt in erster Linie von der Gewebeuntersuchung der Zystenwand ab. Falls es sich um einen gutartigen Tumor handelte, so ist es möglich, dass sich die Zyste wieder bildet, allerdingsunabhängig von einer Pilleneinnahme. Falls es sich um eine vergrösserte Follikelzyste (Eibläschen) handelt, so sollte sie sich nicht mehr bilden. Selbstverständlich bilden sich ohne Pille immer wider Eibläschen, in der Regel platzen die aber beim Eisprung und bilden sich praktisch immer von alleine zurück. Sofern es sich um einen gutartigen Befund handelte, brauchen sie vor Krebs keine Angst zu haben.

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