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Kinderlosigkeit

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  • Kinderlosigkeit

    Sehr geehrter Herr Dr. Siegrist

    Ich hatte früher nur alle 4-5 Monate meine Periode. Mein ehemaliger FA verschrieb mir darauf Pille (wieso weiss ich nicht, traute mich damals auch nicht zu fragen), welche ich ca. 8 Jahre einnahm.

    Vor drei Jahren setzte ich die Pille ab, weil wir uns ein Kind wünschen. Gleich am Anfang fing das wieder mit dem Ausbleiben der Regel an. Ging dann gleich zu meiner FÄ, welche mir Prodafem verschrieb. Nach 3 solchen Therapien pendelte sich mein Zyklus auf 28/32 Tage ein. :-)

    Seit 1 1/2 Jahre messe ich auch die Temparatur, gem. dieser habe ich regelmässigen ES. Doch leider stellte sich keine SS ein. Nach einer Untersuchung stellte meine FÄ fest, dass meine Eierstöcke viele Follikel bilden, welche sich gegenseitig im Wachstum hemmen.

    Ist dies der Grund unserer ungewollten Kinderlosikeit ?

    Wird durch diese Hemmung die Qualiät des Eies beeinträchtigt?

    Wie kann man dies behandeln und wie sehen die Changen aus ?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Gruss
    maya

    P.S: Sie haben mir jetzt schon zweimal mit Ihren Antworten geholfen. Für die Zeit die Sie hier investieren danke ich herzlich


  • RE: Kinderlosigkeit


    liebe maya

    als ich Deine Zeilen las konnte ich gerade mein Problem erkennen. Wir wünschen uns seit 1 Jahr ein Kind. Als ich es dann durch meine Fä abklären liess stellte sich heraus, dass viele kleine Eier anreifen, aber kein "Richtiges". Sie verschrieb mir Clomid. Ich habe sehr gut darauf angesprochen (hatte ein schönes Ei im US). Nun kommt in 2 Wochen heraus ob wir diesmal Glück haben und uns auf ein Kind freuen dürfen.
    Viel Glück
    lou

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    • RE: Kinderlosigkeit


      Hallo lou

      Vielen Dank für Deine aufmunternden Worte.
      Ich drücke Euch die Daumen !!

      Tschüss
      maya

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      • RE: Kinderlosigkeit


        Bei dem PCOS (polycystisches Ovar Syndrom=viele kleine Zysten im Eierstock) handelt es sich um ein hormonelles Problem im Eierstock, wobei sich diese hormonelle Störung auf die Reifung der Eizellen auswirkt. Es kommt somit nicht zu einem Eisprung. Mit der Qualität hat das nichts zu tun. Somit muss bei der Behandlung bei der Reifung nachgeholfen werden, das heisst die Eibläschen müssen hormonell zusätzlioch stimuliert werden. Im ersten Schritt mit Tabletten, im 2. Schritt, falls sich kein Erfolg einstellt, mit Spritzen. Zuerst sollte jedoch überprüft werden, ob bei einem normalen Zyklus bei ihnen wirklich kein Eibläschen bis zur vollen Grösse heranreift und ob nicht noch andere Faktoren für die Unfruchtbarkeit verantwortlich sind. Die Chancen sind recht gut, etwa 70 % werden in 6 Clomid-Zyklen schwanger.

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