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erweitertes Nierenbecken

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  • erweitertes Nierenbecken

    Guten Tag,

    bin total am Boden zerstört und hoffe, Sie können mich ein wenig aufklären:

    Bin 28 Jahre, in der 21. SSW und war heute bei einem Vertreter meines Gynäkologens, da dieser im Augenblick in Urlaub ist. Ich bin eigentlich dort hin gegangen, weil ich wahnsinniges Ziehen im Bauch hatte. Es war alles in Ordnung.

    Der Schock kam, als mein Arzt eine US-Untersuchung machte: Er konnte sehen, daß es keinerlei Entwicklungsstörungen oder Probleme im Wachsum des Babys gibt. Allerdings konnte er feststellen, daß das Nierenbecken auf der rechten Seite des Kindes ein wenig vergrößert ist. Er sagte mir zwar, ich solle mir keine Sorgen machen und das komme schon mal öfter vor, allerdings müsse er mir trotzdem mitteilen, daß bei Kinder mit Down-Syndrom diese Abnormalität vorkommen würde.
    Er hat mir dann vorgeschlagen, eine erweiterte Organuntersuchung bei dem Kind durchzuführen und eventuell eine Fruchtwasseruntersuchung, was aber überdenkenswert sei, da ich ja schon in der 21. SSW bin.
    Ich bin fix und fertig und frage Sie nun, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, daß ich nun wirklich ein Kinde mit Down-Syndrom gebähren werden?
    Ich werde sehr wahrscheinlich keine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, da ich das Kind auf jeden Fall behalten möchte. Ich könnte es nicht ertragen, ein kleines Wesen zu töten. Zumal ich meinen kleinen Zwerg ja schon in mir spüre.

    Können Sie mir helfen, Tips geben oder mir irgendwie sagen, ob die Wahrscheinlich wirklich so hoch ist, daß mein Kind krank zur Welt kommt?

    Vielen Dank im Voraus,

    Tanja


  • RE: erweitertes Nierenbecken


    Meistens ist die Erweiterung des Nierenbeckens harmlos. Der Zusammenhang mit Down-Syndrom ist etwas gesucht. Wichtig ist das Mass der Erweiterung (<10 mm) und das Vorhandensein von Nierengewebe rundherum. Sicher muss der Befund kontrolliert werden. Solange es einseitig bleibt, muss in der SS nichts unternommen werden. Wenn es vor der Geburt >10 mm beträgt, so sollte das kInd antibiotisch behandelt werden, da gehäuft Nierenbeckenentzündungen auftreten. Meist geht ber der Befund zurück und bedarf keiner Therapie.

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